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Beiträge und Fotos von Bernd Fugmann, E-Mail: Bernd.Fugmann@web.de
Aktualisiert: 15.02.2019

Hey komm, spiel mit mir und mach einen Zug !

Nächste aktuelle Termine


Training
mit FM David Ortmann
Freitag, 15.02.2019 ab 19:00 Uhr
Volkshochschule Villingen


Verbandsspiele
Samstag, 16.02.2019 Bezirksklasse
SK Neustadt II – SC VS III
SF Furtwangen-Vöhrb. II – SC VS IV
Sonntag, 17.02.2019 Landesliga
SC VS I – SK Engen
SVG Konstanz II – SC VS II


Berichte

Badische Blitzmeisterschaften in Ettlingen
SC Villingen-Schwenningen war dabei


Im Bild vlnr: Unsere Mannschaft mit Sebastian Baur, Albert Rait, Remy Heimers
und Dr. Peter Dorner

Die besten „Blitzer“ vom SC Villingen-Schwenningen hatten sich 2018 auf Bezirksebene für die Badischen Blitzmeisterschaften im Einzel und mit der Mannschaft qualifiziert und mit der Freude auf spannende Wettkämpfe am Wochenende 09./10. Februar in der Waldsaumhalle von Ettlingen daran teilgenommen.
Zunächst traten Agron Zymberi und Dr. Peter Dorner am Samstag beim Einzel an. Natürlich war es von Anfang an klar, dass man sich im Elitefeld mit Teilnehmern aus der Bundesliga, Oberliga, Verbandsliga, etc. sehr schwer tun wird dabei mitzuhalten. Doch man hoffte einfach beim Blitzturnier auf die eine oder andere glückliche Überraschung. So gelang es Agron Zymberi (ELO 2054) doch hinter den Siegern Georg Meier (2639) von OSG Baden-Baden, Christopher Noe (2516) SC Eppingen und Ognjen Cvitan (2657) SC Emmendingen einen beachtenswerten 19. Platz unter 30 Teilnehmern zu erkämpfen. Mit dem 29. Platz musste sich hier Dr. Peter Dorner (2162) begnügen.
Beim Mannschaftsblitz mit vier Spielern wurden insgesamt 15 Runden geblitzt. Hier nahmen der SC Eppingen mit 26 MP/44 Brett-P. , der SC Emmendingen mit 23 MP/44,0 BP und der OSG Baden-Baden mit 21 MP/36,0 BP die ersten drei Plätze ein. Der SC Villingen-Schwenningen schaffte es unter 15 Teilnehmern mit 7 MP/18 BP auf den 12 Platz. Trotz vieler Niederlagen war es ein schönes Erlebnis und ein Gewinn an Erfahrung. Leider konnte Agron Zymberi beim Mannschaftsblitz nicht dabei sein.


Vorletzte Runde der Stadtmeisterschaft 2019

In der 6. und damit vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft 2018/2019 versuchten alle Akteure ihr Punktekonto aufzubessern, um eventuelle Chancen auf die vorderen Plätze in der Rangliste wahrzunehmen. Dabei musste sich der Spitzenreiter der A-Gruppe, Jörg Schlenker nicht mehr ins Zeug legen, denn sein Gegner konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Inzwischen ist Robert Hirt sogar mit knapp 60 Jahren an seiner langjährigen Krankheit gestorben. Bis zuletzt hat er das Schachspiel aktiv mit großer Leidenschaft bestritten.
Den spannenden Wettkampf der engsten Verfolger gewann Remy Heimers nach einer langen Partie gegen Bernhard Kniess. Da der nominell favorisierte Albert Rait gegen Viktor Mischin nur zu einem Remis kam, bilden nun Remy Heimers und Albert Rait mit jeweils 4,5 Punkten die nächsten Verfolger für Jörg Schlenker (5,5 P.), der in der letzten Runde noch auf Bernd Fugmann trifft.

Im Bild: Links Remy Heimers mit deutlichem Vorteil, wehrt sich am Ende der Partie erfolgreich gegen das Dauerschach von Bernhard Kniess

Im Bild: Rechts Albert Rait, der sich gegen Viktor Mischin mit einem Remis zufrieden geben muss

Resultate der Gruppe A:
1. Hirt, Robert – Schlenker, Jörg 0:1 kl
2. Rait, Albert – Mischin, Viktor 1/2
3. Heimers, Remy – Kniess, Bernhard 1:0
4. Hildebrand, Erik – Strobel, Walter 1/2
5. Bräunlin, Klaus – Fugmann, Bernd 0:1
6. Richter, Klaus – Vogel, Wolfgang 1:0

Rangliste Gruppe A nach 6 Runden:

Rang
Teilnehmer
TWZ
Punkte
BH
SoBerg
1
Schlenker, Jörg
2218
5,5
20,5
18,25
2
Heimers, Remy
2007
4,5
21,0
13,75
3
Rait, Albert
2058
4,5
20,5
13,75
4
Kniess, Bernhard
1896
3,0
20,0
5,50
5
Richter, Klaus
1840
3,0
18,5
5,50
6
Strobel, Walter
1834
3,0
17,0
6,75
7
Fugmann, Bernd
1833
3,0
14,5
5,50
8
Hirt, Robert
1775
2,5
21,5
7,00
9
Mischin, Viktor
1789
2,5
17,0
5,75
10
Bräunlin, Klaus
1889
2,0
16,0
2,50
11
Hildebrand, Erik
1667
1,5
14,5
2,50
12
Vogel, Wolfgang
1746
1,0
15,0
2,75

Vollständiger Bericht Gruppe B folgt noch:
In der Gruppe B erkämpfte sich Erich Munz gegen den favorisierten Hubert Rapp ein beachtenswertes Remis. Zäher Verfolger bleibt Konstantin Margolin, der mit einem ungefährdeten Sieg über Norbert Müller seine Ambitionen auf den 2. Rang unterstrich. Dahinter bleibt das Feld noch eng zusammen. Hier die gesamten Resultate der Gruppe B in der 6. Runde:

1. Munz, Erich – Rapp, Hubert 1/2
2. Müller, Norbert – Margolin, Konstantin 0:1
3. Preuß, Julian – Thiemke, Rudolf 1:0
4. Eisele, Siegfried – Streckbein, Peter 0:1
5. Athens, Hans-Joachim – Preuß, Stefan 0:1
6. Reichenbach, Heinrich – Unutmaz, Ergun 0:1

Termin letzte Runde mit anschließender Siegerehrung: Freitag, 15.03.2019


Senioren wieder Bezirksmeister
05.02.2019
Im Bild: vlnr: In der Stammbesetzung Dietmar Klostermann, Klaus Bräunlin, Bernd Fugmann und sitzend Hans-Joachim Dittmar holen sich die Senioren wieder den Titel als Bezirksmeister 2019

Auch in der letzten Runde lässt sich das favorisierte Seniorenteam vom SC Villingen-Schwenningen (1889) vom SK Neustadt (1444) nicht mehr „die Butter vom Brot nehmen“ und gewinnt mit 3,5:0,5 souverän die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft  in der Altersklasse „65+“. Hierbei mussten die Senioren keine Schwerstarbeit mehr leisten, denn schon zu Beginn konnte SC VS I durch Bernd Fugmann am 4. Brett kampflos in Führung gehen. Schon bald darauf gewannen auch Klaus Bräunlin (1889) am 2. Brett gegen Alwin Rother (1410) und Dietmar Klostermann (1884) am 3. Brett Reymund Weis (1401) ihre Partien. Nur am 1. Brett war Hans-Joachim Dittmar (1949) gegen Manfred Wagner (1521) in eine positionell sehr ausgeglichene Stellung geraten und konnte im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern trotz aller Versuche nicht mehr als ein Remis rausholen. Mit 8:0 MP qualifizierte sich das Seniorenteam wiederholt im Bezirk Schwarzwald für die erste Zwischenrunde im April um die Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft im Ko-System.


Senioren 3. Mannschaft
Im Bild vorne: Peter Streckbein liefert sich mit Wolfgang Vogel am ersten Brett eine spannende Eröffnungsschlacht

Im zweiten Spiel der Bezirksrunde hatte das Seniorenteam von SC VS III (1530) gegen die Senioren von „e1“ Königsfeld (1503) in der Caféteria vom Seniorenzentrum „Im Welvert“ eine schwere Aufgabe zu lösen. Doch erfreulicherweise konnten Peter Siegert (1630) gegen Günther Lamparter (1397) und Johann Gerhardt (1395) gegen Karl Hilser (1468) nach über zwei Stunden Bedenkzeit ihre Partien klar gewinnen. Als es dann Wolfgang Tribukait (1453) gegen Dusan Zdraveski (1399) gelang, sein Endspiel zum Remis zu führen, war der Mannschaftskampf mit 2,5:0,5 gewonnen und die spätere Niederlage von Peter Streckbein spielte keine Rolle mehr.

2. Seniorenmannschaft
Die zweite Mannschaft hatte ihre Saison bereits drei Wochen zuvor beendet und war nur noch zum Zuschauen „verurteilt“. Unter dem Strich kam sie in der Endtabelle mit 6 MP auf einen hervorragenden 2. Platz. Für das Viererteam spielten: Walter Strobel, Andreas Janovics, Viktor Mischin und Peter Cerff.


Vereins-Blitzmeisterschaft
5. Runde geht an Agron Zymberi


Im Bild vrnl: Zur Abwechslung wurde wieder einmal „geblitzt“. Im entscheidenden „Match“ bleibt Agron Zymberi „cool“ und gewinnt gegen seinen härtesten Konkurrenten  Dr. Peter Dorner. Am Freitag, 01. Februar trafen sich die besten „Blitzer“ vom SC VS in der VHS Villingen zu einem spannenden Match auf hohem Niveau. Mit 7 Teilnehmern war bei schlechten Wetterverhältnissen das Turnier im „Rutsch-System“ zwar relativ klein, aber mit zwei Durchgängen á jeweils 6 Spielen und der fortschrittlichen Bedenkzeit von 3 Min. + 2 Sek. Bonus/Zug ging es schnell und konzentriert zur Sache. Dabei konnte sich im 1. Durchgang Dr. Peter Dorner mit 5 aus 6 Punkten vor Agron Zymberi 4/6  und Albert Rait 3,5/6 an die Spitze des Feldes setzen. Im 2. Durchgang mit umgekehrter Farbe hatten sich die Teilnehmer warm gespielt und es wurde um jeden Punkt hart „gefightet“. Nachdem Agron Zymberi (DWZ 2130) gegen Dr. Peter Dorner (2052) gewinnen konnte, war der Weg für ihn frei und holte sich mit total 9,5 Punkten und einem Punkt Vorsprung den Sieg vor Dr. Peter Dorner mit 8,5 P. Auf den 3. Platz kam Albert Rait (2058) mit 7 P. vor Remy Heimers (2001)

Im Bild vlnr: „Anstrengendes Duell“ zwischen Remy Heimers und Albert Rait im Mittelspielund Sebastian Baur (1989) mit jeweils 5 Punkten. Auf den hinteren Rängen landeten Viktor Mischin (1789) mit 4 P. vor Bernd Fugmann (1833) mit 3 Punkten. Im Gesamtklassement ohne Streichresultat führt weiterhin Dr. Peter Dorner (45,0 P.) vor Albert Rait (40,5 P.) und Remy Heimers (33,5 P.).  Das war noch einmal ein gutes Training bevor es am Wochenende zur Badischen Blitz-Einzel und Mannschaftsturnier nach Ettlingen bei Karlsruhe geht.


„Verbandspiel-Drama“ geht in die nächste Runde
Erste Mannschaft vom Pech verfolgt

Landesliga

Zum Verbandsspiel der 5. Runde in der trat der SC Villingen-Schwenningen (1988) am Sonntag, 27. Januar beim Lokalrivalen SC Donaueschingen (1959) im Vergleich auf dem „Papier“ in guter Besetzung an. Als aktuell Tabellenletzter wusste man, dass es langsam Ernst wird, wenn man die „rote Laterne“ abgeben will und ging deshalb konzentriert und motiviert an die schwere Aufgabe. Doch der Reihe nach:

Im Bild vrnl: An den ersten vier Brettern kam es zum erwartet spannenden Schlagabtausch. Am Spitzenbrett versuchte Agron Zymberi in einem Springerendspiel mit einem Bauern mehr Christian Ketterer vergeblich auszumanövrieren. Am Ende lautete das Ergebnis nach über 70 Zügen remis.

Bereits nach zwei Stunden einigten sich am Brett 8 mit den schwarzen Figuren spielend Bernd Fugmann (DWZ 1833) und Jürgen Tränkler (1831) auf ein Remis, da nach dem Damenabtausch die Luft raus war und der SC Villingen-Schwenningen an allen Brettern gut, ja sogar auf Vorteil stand. So dauerte es auch nicht mehr lange, bis Sebastian Baur (1989) im dynamisch geführten Mittelspiel mit Weiß klares Übergewicht bekam und Roman Tutschka (1966) zur Aufgabe der Partie am Brett 5 zwingen konnte. Dann gelang es Dr. Peter Dorner (2052) den gefährlich aussehenden Angriff mit einem Freibauern von Armin Müller (1976) am 3. Brett zu kontern und seinerseits mit zwei Türmen nebst Läufer den gegnerischen König auf der Grundlinie entscheidend mit Turmverlust zu erledigen. Überraschend verpasste dann Albert Rait (2058) am 2. Brett seine großartige Königsjagd mit Gewinnstellung durch Dame, Läufer und Türmen auf der zweiten Reihe von Jörg Schlenker (2218) zum Sieg zu führen und ging dann leider selbst unter. War das wieder die gefürchtete Wende für die Mannschaft? Noch war alles offen, denn die Partie von Klaus Bräunlin (1889) gegen Herbert Bayer (1768) stand auf „Messer’s Schneide“, doch er stand mit König und Turm geschickt, um den einlaufenden Freibauern abzufangen und mit einem Remis die 3:2 Führung voranzutreiben.

Im Bild vlnr: Remy Heimers sucht intensiv nach einer vorteilhaften Lösung für seine Mehrfigur im Wettkampf mit Matthias Lindenhahn Dahinter „kniet sich Dr. Peter Dorner in seine Partie“.

Leider meinte es das Schicksal wieder einmal nicht gut mit uns, denn Remy Heimers (2001) verstand es am 4. Brett nicht, seinen Figurengewinn in der Partie gegen Matthias Lindenhahn (1930) mit Dame, Läufer und Springer gegen Dame und Turm für einen Sieg oder zumindest Unentschieden zu nutzen. Stattdessen büßte er eine Figur bei der Verhinderung von Dauerschach ein und schließlich noch die ganze Partie. Immer noch war ein Mannschaftssieg möglich, denn die zwei letzten Partien standen vorteilhaft für uns. Am Spitzenbrett entstand ein spannendes Springerendspiel mit drei Bauern gegen zwei Bauern für Agron Zymberi (2130) gegen Christian Ketterer (2166). Doch sein Gegner verteidigte seine Position geschickt, so dass für VS „nur“ ein Remis herauskam. Beim Stand von 3,5:3,5 war nur noch die Partie von Hans-Joachim Dittmar (1949) gegen Klaus Richter (1840) offen. Zunächst schaffte es HJ. Dittmar im Turmendspiel eine neue Dame zu holen und nach vielen Zügen auch noch den letzten Bauern zu kassieren.

Im Bild: Rechts Klaus Bräunlin, Hans-Joachim Dittmar und Sebastian zu einem Zeitpunkt, als „die Welt noch in Ordnung war“

Im Endspiel Dame gegen Turm tat er sich dann schwer in Zeitnot die Lösung für den Sieg mit absehbaren Zügen zu finden. Nach jedem Zug gab es zwar 30 Sekunden „Fischer-Bonus“ doch anstatt wenigstens mit einem einfachen Schlagen des Turms das 4:4 zu retten, vergaß er bei der Suche nach dem „glorreichen Finalzug“ rechtzeitig die Uhr zu drücken und verlor noch unglücklich die Partie und den wichtigen Mannschaftskampf. So endete nach über 120 Zügen und 7 Stunden Spielzeit der Wettkampf unglücklich 4,5:3,5 für den Gegner und nicht für uns.

Bereichsliga

Beim Heimspiel am Sonntag, 27. Februar empfing die 2. Mannschaft (1800) den ambitionierten Tabellenzweiten vom SC Titisee-Neustadt (1817). Es war klar, dass es ein schweres Spiel werden würde, denn an den ersten fünf Brettern war uns der Gegner nach der Papierform in der DWZ-Wertung überlegen. Doch der Reihe nach.
Am 1. Brett gab es gleich eine freudige Überraschung für den SC VS, denn Dietmar Klostermann (1884) gelang es mit den schwarzen Figuren in einer sehenswürdigen Partie den favorisierten Michael Rombach (2025) zu besiegen. Auch am 2. Brett konnte Olaf Stebahne (1803) mit Weiß seinem favorisierten Gegner Nikolay Schustow (1920) mit einem Remis „Paroli bieten.“ Leider mussten sich aus dieser aussichtsreichen Konstellation Eduard Klostermann (1797) gegen Gerhard Niebergall (1920), Viktor Mischin (1789) gegen Aaron Ascheid (1856) und Hubert Rapp (1777) gegen Julian Fey (1885) an den Brettern 3 bis 5 mit einer Niederlage begnügen. Vom Brett 6 keimte noch einmal große Hoffnung auf, denn Walter Strobel (1818) sicherte mit Weiß gegen Nihad Music (1760) einen weiteren Punkt für VS. An den Brettern 7 und 8 war die große Chance gegeben den Mannschaftskampf auszugleichen oder sogar zu gewinnen. Doch Uwe Raible (1765) kam gegen Nasko Music (1619) und Peter Cerff (1764) gegen Dietrich Lübbert (1552) nicht über ein Remis hinaus. So endete dieser spannende Wettkampf schließlich 3,5:4,5 für Neustadt. Am Sonntag, 17. Februar 2019 muss die 2. Mannschaft von VS bei der 2. Mannschaft von der SVG Konstanz antreten, welche aktuell den 4. Tabellenplatz einnimmt.

Bezirksklasse Schwarzwald

In der Bezirksklasse bekamen es die 3. und 4. Mannschaft von VS im Heimspiel mit den derzeitigen Spitzenreitern St. Georgen-Schonach und „e1“-Königsfeld zu tun, welche beide als potentielle Aufstiegskandidaten gelten.
Dabei besaß die 3. Mannschaft gegen Königsfeld noch das größere Potential auf einen zufriedenstellenden Ausgang. Doch trotz guter Gegenwehr konnte die Mannschaft die überraschend hohe Niederlage von 1,5:6,5 nicht vermeiden. So unterlag Thomas Burgraf (1703) am 1. Brett mit Schwarz gegen Bernhard Kniess (1896), am 2. Brett José González Garcia (1661) nach einem groben Fehler unter Wert gegen Stephen Burrows (1632), am 3. Brett Peter Streckbein (1640) mit Schwarz Clemens Hitschler (1796), am 4. Brett Jakov Hrusc (1632) gegen Wolfgang Vogel (1746), am 5. Brett der erfahrene Peter Siegert (1630) mit Schwarz überraschend gegen Florian Munz (1500). Am 6. Brett überzeugte als einziger Spieler von VS der Jugendliche Julian Preuss (1468) mit einem schönen Sieg über Wolf Renkewitz (1438).

Im Bild: Links Julian Preuss, der als einziger Spieler einen vollen Punkt gegen Wolf Renkewitz holte

Dagegen musste am 7. Brett Bernd Blanke (1453) gegen Günther Lamparter (1397) eine unnötige Niederlage einstecken. Lediglich am 8. Brett erkämpfte sich Thomas Schaumann (1380) gegen Dusan Zdraveski (1399) noch ein Remis. In der 6. Runde spielt die 3. Mannschaft  am Samstag, 16.02.2019 auswärts bei Neustadt II.

Keineswegs besser erging es zur gleichen Zeit der 4. Mannschaft (DWZ 1313) in der Friedensschule gegen St. Georgen-Schonach (1608). Nur mit 7 Spielern angetreten, da Konstantin Margolin sich kurzfristig krank meldete, hatte man von Beginn an keine Chance. Nur dem erfahrenen Rudolf Thiemke (1397) gelang es mit neuer Energie am 2. Brett gegen Jürgen Fahl (1600) ein „Überraschungsei zu legen“ und in einer angriffslustigen Partie den einzigen Ehrentreffer zum 1:7 unterzubringen.

Im Bild: Rudolf Thiemke bei seinem Sieg über Jürgen Fahl

Am Samstag, 16.02.2019 im Auswärtsspiel gegen SF Furtwangen-Vöhrenbach II darf man wieder frische Hoffnung schöpfen.



Spannende Stadtmeisterschaft (rapid chess) 2019
mit Ehrung und Schnellschach


Im Bild vlnr: Walter Strobel (2. Vorsitzender SC VS), Bertold Ummenhofer (Stellv. Oberbürgermeister VS), Frau Thiemke, Rudolf Thiemke (Auszeichnung mit Landesehrennadel), Bernd Fugmann (Vorsitzender SC VS und Seniorenreferent Badischer Schachverband)

Zur traditionellen Stadtmeisterschaft im Schnellschach (rapid Chess) mit 25 Minuten Bedenkzeit/Spieler traten 22 Teilnehmer aus vier Vereinen am Morgen des Dreikönigstags, 06. Januar in der Aula der Friedensschule Schwenningen an.  Bei der Begrüßung konnte Bernd Fugmann als Vorsitzender insbesondere Bertold Ummenhofer (Stellv. Oberbürgermeister) willkommen heißen, der anschließend Rudolf Thiemke mit seiner Frau für langjährige Verdienste als Vorstand vom Schachclub Villingen-Schwenningen und Turnierleiter vom Bezirk Schwarzwald in seiner Laudatio die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreichte. Des weiteren wurde noch Bernd Fugmann vom 2. Vorsitzenden des SC VS, Walter Strobel, mit dem Erhalt der Silbernen Ehrennadel vom Badischen Schachverband auf Grund besonderer Verdienste als Seniorenreferent (u.a. fünfmaliger Deutscher Mannschaftsmeister) geehrt.

Im Bild vrnl: Bernd Fugmann (Turnierleiter SC VS), FM David Ortmann (SC Böblingen – Neuer Stadtmeister Schnellschach), Agron Zymberi (Vizemeister SC VS) und Remy Heimers (3. Platz SC VS)

Doch dann ging es „zur Sache“ und der Titelverteidiger Klaus Richter (DWZ 1840) vom SC Donaueschingen musste zeigen, ob er gegen die hochkarätige Konkurrenz das „Kunststück“ nach 7 Runden Schweizer System wiederholen kann. Immerhin gelang es ihm im Schlussklassement einen achtbaren 5. Platz unter den Favoriten einzunehmen. Die Favoriten lauteten FM David Ortmann (2310) wohnhaft in Villingen, jedoch für den Oberligisten SC Böblingen spielend, Jörg Schlenker (2218) vom SC Donaueschingen, Agron Zymberi (2116) vom SC VS und Remy Heimers (2007) vom SC VS. Wer würde das Rennen machen, oder gibt es vielleicht die eine oder andere Überraschung bei verkürzter Bedenkzeit? Die ersten zwei Runden lief alles „nach Plan“, doch in der 3. Runde ändert sich die Lage, denn D. Ortmann gewinnt gegen R. Heimers und A. Zymberi gegen J. Schlenker.

Im Bild: Agron Zymberi gewinnt mit den weißen Figuren gegen Jörg Schlenker

Mit einem Endspielsieg gegen D. Ortmann in der 4. Runde sorgt dann der heimische A. Zymberi für die nächste, freudige große Überraschung und führt fortwährend ungeschlagen die Tabelle an.

Im Bild links: Agron Zymberi, VS gewinnt auch knapp die spannende Partie gegen FM David Ortmann, SC Böblingen

Auch Walter Strobel (1834) kommt nach vorne und lässt mit einem Sieg über Klaus Bräunlin (1889) aufhorchen.  In der 5. Runde war die Frage ob A. Zymberi seine Siegesserie gegen W. Strobel fortsetzen? Ja, er konnte und behielt unter Zeitdruck im Endspiel die Nerven und den Punkt. Nun führte er mit 5. Punkten vor D. Ortmann (4 P.) und J. Schlenker (4 P.). In der 6. Runde konnte der führende A. Zymberi vom Vereinskameraden HJ. Dittmar (1949) früh  die Dame gewinnen, während der noch im „Windschatten“ lauernde D. Ortmann seinem Konkurrenten J. Schlenker einen vollen Punkt abnahm.

Damit lag A. Zymberi weiterhin „in Front“ und brauchte in der 7. und letzten Runde „nur noch ein Remis“ zum erstmaligen Titelgewinn. Doch mit dem nachgerückten R. Heimers (2007) erhielt die Entscheidung nochmals spannende Dramatik.  So stand die Rangfolge unter dem Andrang der übrigen Spieler als Zuschauer mit zusätzlich 10 Sekunden Inkrement „auf Messer’s Schneide“.


Im Bild Links vorne:  „Das ewige Duell“: Jörg Schlenker gewinnt dieses Mal gegen Remy Heimers , der jedoch in der letzten Runde gegen A. Zymberi noch „zum Zünglein an der Waage“ wurde.

Und tatsächlich, ausgerechnet mit dem letzten Gegner aus dem gleichen Verein büßte noch A. Zymberi  in einer spannenden Partie mit drei Damen auf dem Brett, die Führung ein. Erst die Ausrechnung mit dem Computer mit der Buchholz-Feinwertung ergab den hauchdünnen Punktsieg für FM David Ortmann. Am Ende freuten sich alle Teilnehmer in sportlich fairer Art über ein schönes Turnier zum Jahresbeginn.

Abschlusstabelle:

Rang Teilnehmer DWZ Verein Punkte BH SoB
1 Ortmann, David 2310 SC Böblingen 6,0 32,0 26,00
2 Zymberi, Agron 2116 SC VS 6,0 29,5 24,50
3 Heimers, Remy 2007 SC VS 5,0 31,5 21,00
4 Schlenker, Jörg 2218 SC Donaueschingen 4,5 32,5 18,25
5 Richter, Klaus 1840 SC Donaueschingen 4,5 28,0 14,75
6 Dittmar, H.J. 1949 SC VS 4,5 28,0 14,00
7 Bräunlin, Klaus 1889 SC VS 4,0 26,0 12,00
8 Klostermann, Ed. 1797 SC VS 4,0 25,5 13,00
9 Eschle, Hubert 1835 SR Spaichingen 4,0 24,5 11,50
10 Strobel, Walter 1834 SC VS 3,5 27,0 10,25
11 Tutschka, Roman 1966 SC Donaueschingen 3,5 25,5 10,75
12 Mischin, Viktor 1789 SC VS 3,5 23,5 9,00
13 Stebahne, Olaf 1803 SC VS 3,5 23,0 8,25
14 Cerff, Peter 1764 SC VS 3,0 26,0 8,50
15 Hrusc, Jakov 1632 SC VS 3,0 22,5 6,00
16 Klostermann, D. 1884 SC VS 2,5 22,5 5,75
17 Siegert, Peter 1631 SC VS 2,5 20,5 4,25
18 Vogel, Wolfgang 1746 SC Königsfeld 2,5 18,5 3,75
19 Kern, Carlos 1490 vereinslos 2,5 18,0 4,25
20 Federl, Kai 1530 vereinslos 2,0 18,0 2,50
21 Blanke, Bernd 1453 SC VS 1,5 19,0 4,25
22 Reichenbach, H. 1200 SC VS 1,0 17,5 1,50


Permanentes Training

 Di, ab 14:00h Schach im Seniorenzentrum, Konrad-Adenauer-Str. 6, 78050 Villingen, Caféteria, 3. Stock
 Fr, ab  17:30h Training in Volkshochschule Villingen, Kanzleigasse 6 am Münster
– Jugend-Traing regelmäßig
– Systematisches Training für Aktive
ca. alle vier Wochen nach Ansage
 Fr, ab 19:00h Gelegentliches Training: Seniorenzentrum „Im Welvert“, Konrad-Adenauer-Str. 6-8, 78050 Villingen, Cafeteria, 3. Stock
 Fr, nur Juli-August
ab   18:00h
Ausflugscafé „Biwakschachtel“, Möglingstr. 30, 78056 Schwenningen, Tel: 07720-9694456