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Beiträge und Fotos von Bernd Fugmann, E-Mail: Bernd Fugmann@web.de
Zuletzt aktualisiert am: 13.05.2019


Nächste aktuelle Termine


18. Walter K.F. Haas Gedächtnisturnier 
Dienstag, 04. Juni 2019 ab 14 Uhr für Bezirk Schwarzwald ab Alter 60 Jahre im Seniorenzentrum


Jugendtraining

Jeden Freitag, ab 17:30 Uhr in der Volkshochschule
am Münsterplatz in Villingen


Seniorentraining
Jeden Dienstag, ab 14:00 Uhr 
im Seniorenzentrum, 78050 VS-Villingen
Konrad-Adenauer-Str. 6-8
Cafeteria, 3. Stock


Berichte

Bei Zwischenrunde um Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft gute Chance nicht genutzt

Am Freitag, 17. Mai hatte der SC Villingen-Schwenningen in der ersten Ko-Runde um die Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2019 in der Altersklasse 65+ das Team vom SK FR Zähringen 1887 im Seniorenzentrum zu Gast. Der routinierte Gegner errang im vergangenen Jahr in Karlsruhe überraschend den 2. Platz im Finale. Trotzdem gingen die Senioren vom SC VS ohne großen Respekt an die schwere Aufgabe, denn man kannte sich noch vom letzten Wettkampf im Jahre 2013, welcher 2:2 endete. Also war genügend Spannung angesagt und der Anfang begann gleich verheißungsvoll. Zunächst kam am 3. Brett Walter Strobel (1828) mit Weiß gegen den erfahrenen Gerhard Hund (1745) in völlig ausgeglichener Stellung zwar nicht über ein Remis hinaus, doch am 1. Brett gelang Hans-Joachim Dittmar (1870) mit den schwarzen Figuren gegen den favorisierten Dr. Andreas Becker (2065) mit einem überlegenen Positionsspiel ein glanzvoller Sieg. Jetzt benötigte VS eigentlich nur noch ein Remis um weiterzukommen, aber die Aufgabe gestaltete sich schwerer als gedacht, denn Dietmar Klostermann (1822) opferte mutig in der Anfangsphase seiner Partie eine Figur für zwei Bauern und eine druckvolle Stellung. Doch gewann sein Gegner Roland Kutschenko (1914) allmählich immer mehr die Oberhand und schließlich die Partie. So lag es noch an Bernd Fugmann (1787) gegen Dr. Uwe Langheineken (1724) den fehlenden halben Punkt zu holen. Im Damengambit wich er früh mit den schwarzen Figuren vom alteingetretenen Pfad ab und gab unnötig einen Bauern für eine offensive Stellung. Leider konnte er im Endspiel seinen vorteilhaften Freibauern nicht verwerten und musste nach 54 Zügen und fünf spannenden Stunden Spielzeit die Partie zum 1,5:2,5 Endstand aufgeben. Dafür kann man jetzt entspannt in die Sommerpause gehen.


Versöhnlicher Ausklang gegen Messkirch

Im Bild vorne rechts: Albert Rait gegen Heiko Adler bei der Suche nach einem Plan
Beim Heimspiel in der Friedensschule gelang der 1. Mannschaft zum Abschluss der verkorksten Saison 2018/2019 in der 9. Runde der Landesliga noch einen versöhnlicher 6:2 Erfolg gegen den Mitabsteiger SK Messkirch. Da der Gegner nur mit sechs Spielern antrat, konnten Klaus Bräunlin und Thomas Burggraf zum Auftakt gleich zwei Punkte als kampfloses Geschenk erhalten. Trotzdem entwickelte sich noch ein zäher Wettstreit um den Gesamtsieg. Sebastian Baur (1988) verlor zwar gegen Patrick Leopold (1754) am 4. Brett einen Bauern, dennoch einigte man sich bei unklarer Stellung auf ein Remis.

Im Bild vorne links: Sebastian Baur konzentriert im Wettstreit mit Patrick Leopold

Als Nächster konnte Andreas Ebner (1903) seinen Gegner Helmut Möldner (1611) überspielen und auf 3,5:0,5 erhöhen. Leider stellte Hans-Joachim Dittmar (1943) trotz großem Vorsprung in der Bedenkzeit eine Figur gegen Wolfgang Hammer (1833) ein und übersah mit einem Turm weniger noch die Chance für ein überraschendes Dauerschach. Doch der Sieg der Mannschaft geriet deswegen nicht in Gefahr, denn Dr. Peter Dorner (2061) gewann gegen Simon Klotz (1946) im Mittelspiel nach einem Bauern mit klugem Kombinationsspiel auch noch eine Figur und schließlich mit Hilfe eines Freibauern souverän die Partie. Damit war der Mannschaftssieg geschafft und Albert Rait (2057) konnte mit einer Figur mehr am Spitzenbrett gegen Heiko Adler (2031) ein Dauerschach zulassen. Den Abschluss machte Remy Heimers (2000), der im Endspiel gegen Michael Moritz (1782) mit seinem Freibauern auf der a-Linie triumphierte und den 6:2 Endstand sicherstellte.
Dieser Sieg rettet die 1. Mannschaft zwar nicht mehr vor dem schmerzhaften Abstieg in die Bereichsliga, aber gibt berechtigte Hoffnung für einen direkten Aufstieg zurück in die Landesliga.


Gespannt schaute die 2. Mannschaft auch auf die Resultate in der Bereichsliga, denn auch hier ging es “ um alles oder nichts“. Lange Gesichter gab es schließlich als die Ergebnisse der einzelnen Begegnungen am Sonntagabend eintrudelten, denn die anderen, zwei abstiegsgefährdeten Mannschaften gewannen ihre Wettkämpfe. Während VS II beim Schlusslicht, dem SK Singen knapp mit 3,5:4,5 verlor, gelang es dem SC Bräunlingen seinen Kopf mit einem überraschenden 5:3 Sieg gegen SF Gottmadingen II „in letzter Minute aus der Schlinge zu ziehen“. Ebenfalls vom Glück verfolgt war der SK Gaienhofen, dem es gelang durch einen 5:3 Erfolg gegen den SC Steißlingen das rettende Ufer für den Klassenerhalt zu erreichen. Obwohl VS II nach Brettpunkten gewertet, auf dem 5. Rang landete, fehlte schließlich in der Endabrechnung ein Remis zum entscheidenden Mannschaftspunkt. So werden in der nächsten Saison erstmalig in der Bezirksklasse drei Mannschaften vom SC Villingen-Schwenningen um den Wiederaufstieg kämpfen.


Im Bild vorne rechts: Erik Hildebrand gelang am ersten Brett mit Schwarz eine schöne Konterattacke auf den weißen König von Dietrich Bär

In der Bezirksklasse kam die 3. Mannschaft vom SC VS mit sieben Spielern gegen die SF Furtwangen/Vöhrenbach II zu einem souveränen 6,5:0,5 Sieg, die selbst nur mit 6 Spielern angetreten waren. Hier holten Erik Hildebrand (1661), José González Garcia (1661), Peter Streckbein (1612), Jakov Hrusc (1632) und Peter Siegert (1619) die vollen Punkte. Johann Gerhardt (1447) musste sich gegen die junge Veronika Spale (1094) mit einem Remis begnügen. Thomas Schaumann (1381) gewann kampflos einen Punkt. Mit diesem Sieg landete das Team zum Abschluss der Saison auf dem guten 3. Platz. Dabei schlug man u.a. in der 8. Runde den Tabellenführer aus St. Georgen/Schonach mit 5,5:2,5 Punkten.

Im Bild vorne links: Thomas Schaumann vertreibt sich nach seinem kampflosen Punktgewinn mit einem interessanten Zuschauer die Zeit


Die 4. Mannschaft war mit lediglich 4 Spielern stark dezimiert bei SC Donaueschingen II von vornherein in einer schwierigen Lage. Da der Gegner allerdings auch nur 5 Spieler an die Bretter brachte, kamen Bernd Blanke (1453-1/2), Rudolf Thiemke (1376-1/2), Heinrich Reichenbach (1196) und Siegfried Eisele (1188-0 ) in dem unbedeutenden Verbandsspiel der Bezirksklasse zum Saisonschluss mit einer knappen 2:3 Niederlage noch sanft davon.


 Gute Platzierungen bei „Grenke Open“ in KarlsruheGroßer Auftritt für den 14-jährigen Vincent Keymer (links) in der ersten Runde beim „Grenke Chess Classic“ gegen Weltmeister Magnus Carlsen

Interessierte Kiebitze vom SC Villingen-Schwenningen warten auf die Stars

Beim größten Open von Europa mit erstmals knapp 2000 Teilnehmern starteten auch einige Spieler vom Bezirk Schwarzwald bzw. vom SC Villingen-Schwenningen beim Open-Turnier und konnten dabei beachtenswerte Erfolge erzielen. Im B-Turnier mit 904 Teilnehmern errang unser neues Vereinsmitglied Hubert Eschle (TWZ 1830) vom SR Spaichingen einen ausgezeichneten 8. Rang mit 7,5 P. aus 9 Runden. Auch Klaus Bräunlin (1969) konnte mit 7,0 P. auf dem 15. Rang im gleichen Turnier glänzen.  Ebenfalls eine positive Bilanz kann Thomas Burggraf (1703) mit 5,0 P. auf dem 216. Rang vorweisen. Auf dem 534. Rang sammelte der junge Julian Preuß (1587) mit 4,0 P. wertvolle Erfahrungen bei diesem Turnier der „Superlative“. Im C-Open mit 281 Teilnehmern schaffte Stefan Preuss (1380) mit 4,5 P. trotz Ausfall einer Runde noch einen respektablen 149. Platz. Der junge Tim Burggraf erreichte immerhin noch 4,0 P. und damit den 162. Platz. 

Tim holt prominente Verstärkung


Bei Badischer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft
knapp gescheitert

Im Bild rechts vorne: Dr. Peter Dorner versucht alles, um seine vorteilhafte Position gegen Lothar Knebel zum Erfolg zu führen

Dass Pokalspiele ihren eigenen Gesetze folgen, mussten die Spieler des favorisierten SC Villingen-Schwenningen (2058) bereits in der 1. Runde um die BPMM am Sonntag, 14. April auswärts gegen den SC Überlingen (1864) bitter erfahren. Obwohl das Viererteam vom SC VS in bester Besetzung antrat und somit fast 200 DWZ-Punkte mehr aufbieten konnte, reichte es am Ende nur zu einem unbefriedigenden 2:2 Unentschieden. Durch eine unglückliche Niederlage am Spitzenbrett entschied die bessere „Berliner-Wertung“ im Ko-System für den Gastgeber.
Dabei fing alles zunächst gut an, denn Remy Heimers (2002) konnte am 4. Brett mit den weißen Figuren Klaus Grensing (1774) bereits in der Eröffnung nach nur 20 Zügen überlisten. Am 3. Brett tauschten Albert Rait (2057) und Jürgen Lerner (1776) fast alle Figuren aus und einigten sich in „scheinbar ausgeglichener Stellung“ auf ein Remis, denn bei gleichfarbigen Läufern hätte der aktivere König von A. Rait noch einen wichtigen Vorteil entwickeln können. Am Brett 1 kam Agron Zymberi (2113) nach der Eröffnung mit Weiß leider in eine passive Ausgangslage und büßte dann im Mittelspiel gegen Conrad Schormann (2080) einen entscheidenden Bauern ein. Nun lag alles bei Dr. Peter Dorner (2061) in der Partie gegen Lothar Knebel (1824). Obwohl er mit drei verbundenen Freibauern am Damenflügel großen Druck ausüben konnte, musste er dem gegnerischen Freibauern auf der 7. Reihe seine ganze Aufmerksamkeit schenken und musste sich schließlich mit einem Remis begnügen.


Blitzmeisterschaft 2019 geht an Dr. Peter Dorner

Am Freitag, 12. April wurde in der VHS Villingen die 7. Runde der spannenden Vereins-Blitzmeisterschaft dieser Spielsaison ausgetragen. Noch einmal wurde es spannend, denn bei zwei Durchgängen mit neun starken Teilnehmern waren immerhin 16 Punkte zu vergeben, welche ggf. den Tabellenstand noch kräftig durcheinander wirbeln konnten. Allerdings war der Vorsprung einer Dreiergruppe so groß, dass sich nur noch wenig an der Reihenfolge im Gesamtklassement veränderte. Überlegener Einzelsieger der letzten Runde wurde Agron Zymberi (DWZ 2130) mit 14 Punkten, der jedoch nur an zwei Runden teilnehmen konnte und somit als Gesamtsieger nicht mehr in Frage kam. Den geteilten 2. Platz mit 11,0 P. errangen Sebastian Baur (1989) und Remy Heimers (2020) vor Dr. Peter Dorner (2052) mit 10,5 P., gefolgt von Albert Rait (2073) mit 9,5 P. und Klaus Bräunlin (1873).


„Spannendes Blitzschach“ mit 5 Min. Bedenkzeit/Spieler: im Bild vorne links Viktor Mischin gegen Sebastian Baur und dahinter Agron Zymberi gegen Dr. Peter Dorner

Den souveränen Gesamtsieg ließ sich jedoch Dr. Peter Dorner mit 52,5 P. nicht mehr nehmen. Auf den 2. Platz kam Remy Heimers mit 47,5 P. vor Albert Rait  mit 46,0 P.


Strahlende Gesichter nach anstrengender Schlacht bei der Siegerehrung im Gesamtklassement: vlnr. Remy Heimers (2. Platz), Blitzmeister 2019 Dr. Peter Dorner und Albert Rait (3. Platz) 


Jugend-Stadtmeisterschaft 2019
Spannende Wettkämpfe

Zufriedene Gewinner nach anstrengender Meisterschaft
Rechts Thomas Burggraf als Turnierleiter

An der diesjährigen Jugend-Stadtmeisterschaft in der Volkshochschule Villingen nahmen am Samstag, 06. April in den Altersklassen U8 bis U18 insgesamt 10 ambitionierte Spieler aus drei Vereinen teil. Drei Spieler gehörten noch keinem Verein an. Unbesetzt blieb die Altersklasse U12.
Aufgrund der Teilnehmerzahl wurde das Turnier in zwei Gruppen bestritten, so dass die Jüngsten (U8) unter sich blieben und die sechs älteren  Jugendlichen (U10-U18) ihren Sieger getrennt ermittelten. Überraschend war, dass es in der Altersklasse U8 die meisten Teilnehmer gab. Erwartungsgemäß war diese Gruppe mit ihrer Meisterschaft bei einer Bedenkzeit von 10 Min./Spieler am schnellsten fertig. Trotzdem warteten sie geduldig , bis die „Großen“ ihre Spiele ebenfalls beendet hatten, um endlich einen Pokal bzw. einen Preis zu erhalten.
Ungeschlagener Sieger in der Altersklasse U8 wurde Paul Kleiser vom SC Titisee-Neustadt. Gesamtturniersieger von den U10-U18-Jährigen wurde Tim Burggraf vom SC Villingen-Schwenningen. Einzelsieger in der U10 wurde Gabriel Schmidtke, SG Donautal/Tuttlingen; in der U16 Florian  Mayer, vereinslos und Joel Winterhalder bei U18 von SC Titisee-Neustadt. Bei der anschließenden Siegerehrung überreichten Bezirksturnierleiter Thomas Burggraf und Albert Rait als Jugendleiter vom SC VS, unter dem Beifall zahlreicher Eltern, schöne Preise an die stolzen Gewinner.


Verbandsspiele 31.03.2019Frühlingsschach: Remy Heimers und Dr. Peter Dorner bei der Analyse an der Natur
Landesliga
In der vorletzten Runde ging die Fahrt für die 1. Mannschaft bei herrlichem Wetter in die idyllischen Weinberge zum SC Ebringen bei Freiburg. Während der bekannte Gegner mit dem 5. Platz in der Tabelle bereits abgesichert war, ging es für das Team von VS noch um den „theoretischen Klassenerhalt“ und Reputation der Leistung. Dabei war „Glücksgöttin  Fortuna“ gleich zu Beginn der Partie dem Vorsitzenden Bernd Fugmann am 8. Brett gut gesonnen, denn der Platz gegenüber blieb unbesetzt. Mit diesem Vorsprung hieß es fortan „solide spielen“ und weitere Punkte sammeln.

Abwartende Haltung zu Beginn der Partie in der „Alten Schloßscheune“

Doch die ehrgeizigen Spieler von Ebringen (DWZ 1969) waren keineswegs zum „Geschenke verteilen“ aufgelegt und so musste man knapp drei Stunden bis zur verdienten Punkteteilung von Dr. Peter Dorner (2052) gegen Holger Kaspareit (1996) warten. In einem vorteilhaften Springerendspiel mit Mehrbauer gelang es dann Klaus Bräunlin (1873) gegen Peter Ackermann (1869) leider nicht, über ein Remis rauszukommen. Schon in der Eröffnung büßte Hans-Joachim Dittmar (1943) mit Schwarz gegen Peter Ackermann (1869) unnötig einen Bauern ein, verlor danach viel Zeit und schließlich auch die Partie. Nach diesem Gleichstand von 2:2 schaute man optimistisch auf die vorteilhafte, spannungsgeladene Stellung von Remy Heimers (2020) gegen den Mannschaftsführer Udo Bösch (2012). Doch sein  Qualitätsvorteil am vierten Brett mit Schwarz reichte am Ende nur zu einem Unentschieden. So ging es weiterhin sehr zäh in einem ausgeglichenen Bauernendspiel am ersten Brett von Agron Zymberi (2130) gegen Peter Meyer (2031) zum nächsten Remis voran. Beim Stand von 3:3 standen die restlichen zwei Partien völlig auf „Messer’s Schneide“. Auf welche Seite würde sich das Pendel neigen? Als nach knapp sechs Stunden Spielzeit, Albert Rait (2073) mit den schwarzen Figuren spielend, gegen Georg Vogelbacher (2012) seinen Freibauern mit Hilfe seiner Dame auf die Grundreihe ziehen konnte, war das erlösende 4:3 erreicht.

Spannendes Match – „Wie steht die Mannschaft“

Doch nicht genug; am 5. Brett gelang es Sebastian Baur (1989) sich in einem spannenden Turmendspiel gegen Lutz Grabe (1995) zum 5:3 Endergebnis erfolgreich durchzusetzen. Bei aller Freude über den Sieg bleibt ein Wermutstropfen, da sich der SC Pfullendorf und der SK Engen 4:4 (bei 8 x Remis?) unentschieden trennten und somit eine verbliebene, theoretische Chance zum Klassenerhalt uneinholbar zunichte machten.

Bereichsliga
Nicht weniger spannend verlief die Begegnung der 2. Mannschaft im Abstiegskampf mit dem SK Gaienhofen in der Friedensschule Schwenningen. Bei zwei Absteigern kämpfen noch vier Mannschaften um den Abstieg. Mit einem Sieg könnte man sich auf den 7. Platz in der Tabelle nach oben bewegen. Diese Aufgabe wurde in einem spannenden Match durch eine solidarische Mannschaftsleistung hervorragend gelöst.

Dabei musste sich Dietmar Klostermann (1897) am Brett 1 dem favorisierten Hubert Zwick (1993) mit einer Niederlage zufrieden geben.  Dafür glich Olaf Stebahne (1803) am 2. Brett mit den weißen Figuren gegen Rifet Joldic (1934) in einer beachtenswerten Partie aus.

Olaf Stebahne gewinnt wichtige Partie 

Zu einer Punkteteilung kam es in der 3. Partie zwischen Eduard Klostermann (1797) und Dr. Eckhard Besuden (1792). Einen vollen Punkt eroberte danach Viktor Mischin (1781) mit Schwarz gegen Andreas Bitter (1645). Am 5. Brett musste sich Hubert Rapp (1785) mit einem Remis gegen Siegfried Bader (1622) begnügen. Konsequent zum Sieg nutzen die favorisierten Uwe Raible (1765) gegen David Michel (1428) und Peter Cerff (1776) gegen Wolfgang Beyer (-) ihre Chancen. Beim Stand von 5:2 für VS war der Partieverlust von Thomas Burggraf (1703) gegen den starken Ersatzspieler Klaus Bischoff (1806) zu verschmerzen. Damit hat die 2. Mannschaft den 7. Platz erreicht und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt geschafft. Am Sonntag, 05. Mai 2019 geht es mit guten Chancen im Finalspiel beim Tabellenletzten, dem SK Singen um „alles oder nichts“.

Bezirksklasse
Obwohl die Saison für die 3. Mannschaft von VS (1622) im Rennen um den Aufstieg schon gelaufen ist, ging es in der 8. Runde mit dem Spiel beim Tabellenführer, dem SC St. Georgen-Schonach (1602) um ein sportliches Kräftemessen und persönliche Anerkennung der einzelnen Spieler. Würde man der Mannschaft an der Tabellenspitze kurz vor dem Ende der Saison noch „in die Suppe spucken können?
Der SC VS III war mit einem wettbewerbsfähigen Team angerückt und somit für eine Überraschung durchaus in der Lage. Am Brett 1 traf Walter Strobel (1837) auf den starken Neuzugang vom Gegner, Sultan Dzyba (1989), der vor kurzem Vizepokalsieger wurde und erledigte mit einem Remis die Herausforderung bravourös. Am 2. Brett holte Erik Hildebrand (1661) gegen Jürgen Fahl (1600) mit Schwarz sogar den ersten vollen Punkt.
Auch am 3. Brett setzte José González Ramon (1661) mit einem schönen Sieg gegen Bernd Suhm (1722) die Erfolgsserie fort. Überraschend gelang auch Peter Streckbein (1612) mit Schwarz gegen Helmut Föhrenbacher (1747) ein voller Erfolg. Dann folgten zwei Remis von Jakov Hrusc (1632) gegen Thomas Hummel (1635) und Peter Siegert (1619) gegen Bernd Semler (1325) zum vorentscheidenden Sieg. Noch einen Glanzpunkt setzte Julian Preuß (1576) mit seinem Gewinn gegen Dirk Bader (1414). Am letzten Brett musste sich Thomas Schaumann (1380) mit Schwarz gegen Neuzugang Manfred Musat (1381) unglücklich geschlagen geben. Mit in dieser Höhe unerwarteten Erfolg hat die 3. Mannschaft den Wettkampf zwischen St. Georgen-Schonach und Königsfeld um den Aufstieg in die Bereichsliga noch einmal spannend gestaltet. Selbst besteht jetzt noch die Chance bei einem Heimsieg über Furtwangen II in der letzten Runde am Samstag, 04.05.2019 auf den 2. Platz zu kommen.

Die ersatzgeschwächte 4. Mannschaft (1378) empfing in der

Am Brett 1 mit Weiß: der „altbekannte Michele“ gegen Waldemar Wir

Bezirksklasse Schwarzwald mit nur sechs Spielern das favorisierte Team vom SC Bad Dürrheim (1508).

Obwohl alle Spieler – Waldemar Wir, Bernd Blanke, Rudolf Thiemke, Johann Gerhardt, Stefan Preuß und Heinrich Reichenbach harten Widerstand leisteten, musste man anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag überlegen war und keine Chance hatte. So erntete man am Ende „ein krasses, lehrreiches 0:8“.


Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft
SC Donaueschingen schlägt SK Neustadt
SC VS gewinnt Kampf um Platz 3

Im Bild: Der strahlende Pokalsieger 2019: SC Donaueschingen
vlnr: Uwe Majer (Bezirksleiter), Jörg Schlenker, Matthias Lindenhahn, Klaus Richter, Armin Müller, Bernd Fugmann (Turnierleiter)

Beim zentralen Finale um  Sieg und Platz der Bezirks-Mannschafts-Pokalmeisterschaft 2019 im Vereinshaus von Bräunlingen setzten sich nach spannenden Wettkampf die Favoriten am Ende durch. Dabei konnte der Verlauf der Partien um den Pokalsieg kaum spannender sein. Am Brett 1 verlangte Michael Rombach (DWZ 2025) SK Neustadt mit den weißen Figuren von Jörg Schlenker (2159) SC Donaueschingen, dabei alle Schachkünste ab. Nach einem Springeropfer gewinnt er die Dame, doch reichte das nicht, um sich gegen das nunmehr starke, schwarze Bollwerk an Figuren entscheidend durchzusetzen. Am Ende der „Schlacht“ kam es zum Remis. Da es dem Neustädter Nikolay Schustow (1934) am 2. Brett in zunächst ausgeglichener Stellung gelang, die Dame von Armin Müller (1976) zu fangen, ging der SK Neustadt in Führung. Doch der Donaueschinger Klaus Richter (1847) glich mit einem Sieg über Nasko Music (1619) am vierten Brett wieder aus. Mit einem Bauern mehr holte schließlich Matthias Lindenhahn (1930) um Mitternacht in einem Turmendspiel gegen Gerhard Niebergall (1920) den fehlenden  Punkt zum 2,5:1,5 Endstand für den SC Donaueschingen. Dennoch haben sich beide Mannschaften für die Badische Pokal-MM qualifiziert./BF

Im Bild: Rechts, Albert Rait startet mit einem Remis gegen Uwe Bengeldorf in einer ausgeglichenen Partie – Im Hintergrund Michael Rombach gegen Jörg Schlenker

Im parallel ausgetragenen Wettkampf um den 3. Platz setzte sich das favorisierte Team vom SC Villingen-Schwenningen gegen den SC Bräunlingen klar durch. Zunächst einigte sich Albert Rait (2073) mit Schwarz am 1. Brett spielend, nach mehrfachen Figurenabtausch mit Uwe Bengelsdorf (1944) auf ein Remis. Bald darauf nutzte Sebastian Baur (1989) am 4. Brett gegen Prof. Dr. Ulf Schreier (1738) seinen Bauerngewinn aus der Eröffnung zum Gewinn der Partie aus. Ebenfalls im Endspiel gelang es Remy Heimers (2020) sein Bauernübergewicht gegen Paul Wenzinger (1632) im Zentrum siegbringend nach vorne zu treiben. Schließlich vollendete Dr. Peter Dorner (2052) mit einem schönen Turm-/Springer-Matt gegen Hugo Wolf (1827) den Mannschaftserfolg zum 3,5:0,5 für den SC VS.

Im Bild links: Vorne Remy Heimers setzt Paul Wenzinger schon in der Eröffnungs-Phase stark unter Druck und Sebastian Baur dahinter gewinnt erst einen Bauern und dann die Partie gegen Prof. Dr. Ulf Schreier.
Mit dem 3. Platz wartet nun der SC VS auf einen Freiplatz bei der Badischen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft. 


Jörg Schlenker wird auch Bezirks-Pokalsieger

Nach dem stolzen Gewinn der Stadtmeisterschaft von VS gewinnt Jörg Schlenker vom SC Donaueschingen (DWZ 2218) am Sonntag, 17. März beim traditionellen „Schachtag“ vom Bezirk Schwarzwald auch den Titel des „Bezirks-Pokalsiegers 2019″. Passend zum 60. Vereinsjubiläum im „Roten Rathaus“ von Donaueschingen-Allmendshofen holt er sich neben dem Gewinn des neuen Wanderpokals und dem Preis auch die Qualifikation für die Badische Pokal-Einzelmeisterschaft. In 5 Runden nach dem „Knockout-Modus“ im Schweizer-System bei 25 Minuten Bedenkzeit pro Partie kann er alle ehrgeizigen Wettbewerber besiegen. Im spannenden Finale besiegt er den Neuzugang vom SC St. Georgen-Schonach, Sultan Dzyba (1989).

Im Bild links: Jörg Schlenker behält die Ruhe gegen Sultan Dzyba und kann im Endspiel mit Turm gegen Läufer die Freibauern abfangen

Auf den weiteren Plätzen der „Trostrunde“ kommen Michael Rombach (2050) vom SK Neustadt, Christian Ketterer (2166) SC Donaueschingen, Nikolay Schustow (1920) SK Neustadt und Hans-Joachim Dittmar (1949) SC Villingen-Schwenningen.

Im parallel ausgetragenen Jugendturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit gewinnt Julian Preuß (SC VS) mit 6 Punkten ungeschlagen vor Joel Winterhalter (5 P.) vom SK Neustadt und Bastian Of (4 P.) vom SK Neustadt.

Im Bild links: Julian Preuß gewinnt überlegen alle Partien des Jugendturniers

Das ebenfalls separat ausgetragene Seniorenturnier im „Rutsch-System“ bei 11 Teilnehmern entscheidet mit 8 aus 10 Punkten schließlich Manfred Wagner vom SK Neustadt für sich. Auf den nächsten Plätzen folgen Bernd Suhm vom SC St. Georgen-Schonach (7,5 P.) vor dem punktgleichen Georg Bartle, SC Donaueschingen (7,5 P.) Bester Spieler vom SC VS wird Walter Strobel mit 7 Punkten.

Im Bild links: Peter Siegert gegen Georg Bartle und dahinter Walter Strobel gegen Leo Schlageter (SC Furtwangen-Vöhrenbach)

Im Bild vlnr: Bernd Fugmann (Turnierleiter), Uwe Majer (Bezirksleiter), Julian Preuß (bester Jugendlicher), Manfred Wagner (bester Senior), Jörg Schlenker (Pokalsieger), Sultan Dzyba (Vize-Pokalsieger)


Jörg Schlenker gewinnt erneut Stadtmeisterschaft

Nach 7 Runden im Schweizer-System bei einer Bedenkzeit von 90 Minuten im „Fischer-Modus“ mit 30 Sek. Bonus/Zug gelingt es dem favorisierten Jörg Schlenker (DWZ 2218) vom SC Donaueschingen erneut die Offene Stadtmeisterschaft vom SC Villingen-Schwenningen zu gewinnen. Mit 6,5 Punkten gibt er nur ein Unentschieden in der 3. Runde vom A-Turnier gegen Remis Heimers (2007) ab. Gleichzeitig sichert er sich damit die Bezirks-Meisterschaft und die Qualifikation für die Teilnahme an der Badischen Meisterschaft. Albert Rait (2058) führt daraufhin bis zur 4. Runde die Tabelle an, verliert diesen Vorsprung aber in der 5. Runde im direkten Duell mit Jörg Schlenker. Auch in der letzten Runde lässt sich Jörg Schlenker mit den schwarzen Figuren gegen Bernd Fugmann (1833) nicht mehr „die Butter vom Brot nehmen“ und gewinnt in einer spannenden Partie nach über 50 Zügen.

Im Bild links: Jörg Schlenker wehrt das spannende Figurenopfer von Bernd Fugmann erfolgreich ab und nutzt seine Chance voll aus

Im Bild rechts: Albert Rait rechts, sichert sich mit einem schönen Sieg über Klaus Richter in der Schlussrunde den 2. Rang 

Im Bild rechts: In einer langen, spannenden Partie gelingt es Walter Strobel sich gegen den favorisierten Bernhard Kniess von „e1 Königsfeld“ mit Erfolg durchzusetzen

Rang Teilnehmer TWZ Verein Pkte BH SoBerg
1 Schlenker, Jörg 2218 DS 6,5 25,5 23,25
2 Rait, Albert 2058 VS 5,5 25,5 17,75
3 Heimers, Remis 2007 VS 4,5 25,5 14,25
4 Strobel, Walter 1834 VS 4,0 23,0 11,25
5 Kniess, Bernhard 1896 KF 3,0 28,0 7,50
6 Richter, Klaus 1840 DS 3,0 27,0 7,50
7 Fugmann, Bernd 1833 VS 3,0 26,0 8,50
8 Bräunlin, Klaus 1889 VS 3,0 22,5 7,00
9 Hirt, Robert 1775 VS 2,5 25,5 7,50
10 Mischin, Viktor 1789 VS 2,5 24,0 8,25
11 Hildebrand, Erik 1667 VS 2,5 22,0 8,50
12 Vogel, Wolfgang 1746 KF 2,0 19,5 5,25

Im B-Turnier (TWZ < 1800) mit ebenfalls 12 Teilnehmern wird Hubert Rapp (1777) überlegener Sieger. Mit einem Sieg In der letzten Runde über Stefan Preuß (1201) erhöht er sein Konto auf 6,0 Punkte.

Im Bild rechts: Hubert Rapp strengt sich an und will auch gegen Stefan Preuß gewinnen

Im Bild links: Konstantin Margolin sucht im „spannenden Duell der Jugend“ seinen König vor dem gefährlichen Angriff von Julian Preuß zu retten

Im Bild links: Rudi Thiemke wartet gelassen auf den Angriff von Erich Munz

Gruppenbild mit Siegerehrung am Freitag, 15.03.2019 in der Aula der Friedensschule vlnr: Konstantin Margolin (2. Rang B-Turnier), Bernd Fugmann (Vorsitzender u. Turnierleiter), Remy Heimers (3. Rang A-Turnier), Erich Munz (3. Platz im B-Turnier), Albert Rait (2. Rang im A-Turnier), Jörg Schlenker mit Pokal(Stadtmeister VS), Hubert Rapp (Sieger im B-Turnier), Peter Streckbein (4. Rang) gewinnt den Seniorenpreis im B-Turnier), Julian Preuß (Bester Jugendlicher), Walter Strobel bester Senior im A-Turnier)

(Abschluss-Tabelle vom B-Turnier folgt noch)


Spannung pur beim Tabellenführer der Landesliga
Überraschung gegen Waldshut-Tiengen blieb aus

Im Bild links: Angestrengter Einsatz Agron Zymberi, Albert Rait, Dr. Peter Dorner und Remy Heimers an den ersten vier Brettern gegen Waldshut-Tiengen

In der 7. Runde der Landesliga Süd ging es für die hoffnungsvoll gestimmten Spieler der 1. Mannschaft vom SC Villingen-Schwenningen sozusagen „um die Wurscht“, wollte man noch die letzte Chance zum Klassenerhalt nutzen. Natürlich war klar, dass diese Aufgabe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer schwer werden würde. Das stürmische, regnerische Wetter beim Auswärtsspiel passte am Sonntagmorgen, 10. März so richtig zur  kritischen Tabellenlage.
Bevor es los ging, wartete unser Gegner leicht nervös für einige Minuten auf einen Spieler, der schließlich noch rechtzeitig innerhalb der Karenzzeit eintraf. Trotz der Favoritenrolle von SGEM Waldshut-Tiengen (DWZ 1948) gegenüber SC VS (1921) versprach der Wettkampf ein spannendes Rennen um die Punkte, da es für den Gegner um den Aufstieg und umgekehrt für VS um den Abstieg ging. Das erste Ergebnis stellte sich nach über zwei Stunden Spielzeit ein, als Bernd Fugmann (1815) am 7. Brett von Konrad Schönherr (1855) ein Remis in kompliziertem Mittelspiel angeboten bekam und es nach reiflicher Abwägung annahm. Danach vergingen fast zwei Stunden bis sich allmählich weitere Tendenzen im spannenden Spielverlauf bei knapp werdender Bedenkzeit abzeichneten. Zunächst übersah Hans-Joachim Dittmar (1943) am 5. Brett mit einer Mehrfigur eine giftige Kombination von Norbert Strittmatter (1997) und lief “ Zug um Zug ins Verderben“.

Im Bild rechts: Hans-Joachim Dittmar sucht verzweifelt nach einer Lösung in kritischer Stellung. Dahinter Dietmar Klostermann, der noch gelassen dem angreifenden Gegner den Überblick hält

Doch hoffnungsvoll konterte Dr. Peter Dorner (2052) am 3. Brett mit einem überlegenen Stellungsspiel gegen Peter Zimmermann (2016) zum Ausgleich. Bald darauf war abzusehen, dass Dietmar Klostermann (1897) am 6. Brett mit Schwarz seine aufgerissene Königsstellung gegen Klaus Amann (1882) nicht mehr halten kann und aufgeben musste. Am 2. Brett stand Albert Rait (2058) gegen Routinier Siegfried Lossau (2077) in einer spannungsgeladenen Partie mit Schwarz lange Zeit ausgeglichen , bis er einen Bauern verlor und anschließend auch die Partie zusammenfiel. Nach diesem 1,5:3,5 Rückstand war es Remy Heimers (2001) der mit Schwarz am 4. Brett, Tim Weidenbach (1950) in einem schönen Turm/Springer gegen Turm/Läufer-Endspiel und zwei Freibauern erfolgreich zur Aufgabe zwang und VS wieder heranführte.

Im Bild vorne rechts: Höchste Konzentration auf die aussichtsreichen Partien bei Remy Heimers und Dr. Peter Dorner

Leider ging der Angriffsversuch von Agron Zymberi (2130) mit Weiß gegen den Schweizer Heinz Schaufelberger (2188) am Spitzenbrett schief, nachdem er in völlig ausgeglichener Stellung ein Qualitätsopfer für einen Durchbruch auf der h-Linie zum Vorteil nutzen wollte und am Ende selbst „in schwerer See unterging“. Die längste Zeit hielt sich am 8. Brett unser Nachwuchsspieler Julian Preuß (1468), der zum ersten Mal in der Landesliga zum Einsatz kam und sich tapfer gegen Christian Feidel (1615) verteidigte bis ein Freibauer des Gegners die Entscheidung brachte.

Im Bild links vorne: Julian Preuß bei seinem ersten Einsatz in der Landesliga

So endete ein wahrscheinlich denkwürdiger Spieltag, denn die Hoffnung auf einen Klassenerhalt nach dieser 5,5:2,5 Niederlage besteht nur noch in theoretischer Natur. Am Sonntag, 31.03.2019 geht es auswärts gegen den SC Ebringen.

Bereichsliga

Nicht weniger spanend verlief das Heimspiel der 2. Mannschaft in der Aula der Friedensschule am Sonntag gegen den SC Steißlingen, da hier ebenfalls ein Wettkampf um den Klassenerhalt zu erwarten war. Um möglichst erfolgreich abzuschneiden, wurde demzufolge eine routinierte Mannschaft zusammengestellt. Es war abzusehen, dass der Gegner mit zwei starken Spielern, insbesondere an den beiden ersten Brettern seine Trümpfe ausspielen würde.

Im Bild rechts: Olaf Stebahne und Eduard Klostermann bekamen mit Wolfgang Klotzki und Philipp Bruttel zwei „harte Brocken“ vorgesetzt

So kam es dann auch, trotz hartnäckigem Widerstand mussten sich Olaf Stebahne (1803) mit Schwarz gegen Wolfgang Klotzki (1993) und Eduard Klostermann (1797) gegen Philipp Bruttel (1900) am Ende der Partie geschlagen geben. Umso erfreulicher, dass Viktor Mischin (1794) am 3. Brett mit den schwarzen Figuren Georgi Georgiev (1788) schlagen konnte. Am 4. Brett leistete sich Hubert Rapp (1777) leider einen entscheidenden Fehler gegen Ulrich Langhammer (1745) und verlor seine Partie. Da unglücklicherweise am Nebenbrett der favorisierte Walter Strobel (1818) auch noch die Dame gegen Roland Streit (1705) einstellte, war die Chance für einen Sieg schon vergeben, denn Uwe Raible (1765) kam gegen Thomas Gonser (1684) nicht über ein Remis hinaus und die schönen Siege von Peter Cerff(1776) gegen Karlheinz Bruttel (1391) sowie José González Garcia (1661) über Andreas Häberlein (1069) bedeuteten in diesem Fall nur noch ein Aufbessern des Brettpunktekontos.

Im Bild rechts: Peter Cerff und José González Garcia erfüllten ihre Aufgaben gegen ihre deutlich schwächeren Gegner souverän

So ging ein wichtiges Verbandsspiel knapp mit 3,5 zu 4,5 verloren. Am Sonntag, 31. März 2019 beim Heimspiel gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SK Gaienhofen folgt die vorletzte Chance noch rechtzeitig den Anschluss nach oben zu finden. Vorläufig steht die 2. Mannschaft noch mit einem knappen Brettpunktevorsprung auf dem 8. Platz, da die Verfolger nicht entscheidend punkten konnten.

Bezirksklasse

Bereits am Samstag empfing die 3. Mannschaft vom SC VS in der Bezirksklasse Schwarzwald die 2. Mannschaft vom SC Bräunlingen. obwohl das dritte Team in der Summe der DWZ-Wertungen dem auswärtigen Gegner überlegen war, musste das heimische Team konzentriert aufpassen, um gegen die mit jugendlichen Spielern zusammengestellte Mannschaft von der „Breg“ erwartungsgemäß bestehen zu können. Erfreulicherweise wurde schon bald nach dem Anfang die Spannung etwas gelockert, denn die erfahren Spieler Johann Gerhardt (1447), Heinrich Reichenbach (-) und Waldemar Wir (1573) lösten ihre Aufgabe an den Brettern 5, 6 und 7 innerhalb kurzer Zeit gegen ihre jugendlichen Gegner mit großer Zufriedenheit für einen 3:0 Vorsprung.

Im Bild rechts: Waldemar Wir, Johann Gerhardt und Heinrich Reichenbach (links) legten nach kurzer Zeit gegen die „Jugend“ 3:0 vor

An den vorderen Brettern musste intensiver gekämpft werden, doch am Ende holten am Brett 1 Erik Hildebrand (1668) mit einem schönen Sieg über Franz Brugger (1610), Peter Streckbein (1615) durch ein Remis gegen Marion Gut (1585), Jakov Hrusc (1632) mit einem Sieg über Dr. Robert Miller (1544) und Peter Siegert (1619) mit einem Sieg über Pablo Lummerzheim (1520) die weiteren Punkte.

Im Bild vorne rechts: Erik Hildebrand gelingt ein schöner Sieg über den erfahrenen Bräunlinger Spieler Franz Brugger am Spitzenbrett

Da es Siegfried Eisele (1209) am 8. Brett gegen Senad Ljuca (1191) auch noch gelang einen halben Punkt beizusteuern, konnte VS III einen hohen 7:1 Sieg feiern. Die Mannschaft steht nun in der Tabelle auf dem 4. Platz und spielt am Samstag, 30. März beim derzeitigen Tabellenführer, St. Georgen-Schonach.

Im Bild rechts: Siegfried Eisele hat wieder Spaß am aktiven Schach gefunden und schafft ein Remis gegen Senad Ljuca 

Die 4. Mannschaft war spielfrei und empfängt in der 8. Runde am Samstag, 30. März das Team vom SC Bad Dürrheim.


Vom Verbandsspiel der 6. Runde:

Siegeschance gegen SK Engen vergeben
Das 4:4 Unentschieden nur schwacher Trost

Im Bild: Agron Zymberi am Spitzenbrett rechts, musste die souveräne Spielstärke von Dr. Sebastian Gattenlöhner neidlos anerkennen

Dabei begann der Start zur 6. Runde der Landesliga Süd in der Friedensschule Schwenningen am Sonntag, 17.02.2019 für einen Sieg im Abstiegskampf über den SK Engen für den SC Villingen-Schwenningen recht verheißungsvoll, denn der Gegner wartete vergeblich auf seinen Spieler am zweiten Brett und musste daher mit den folgenden Spielern aufrücken. Davon profitierte Bernd Fugmann am 8. Brett mit einem kampflosen Punktgewinn. Doch die Mannschaft aus dem Hegau resignierte deswegen keineswegs und konnte nach drei Stunden Spielzeit in der Partie zwischen Agron Zymberi (DWZ 2130) und Dr. Sebastian Gattenlöhner (2209) durch einen unwiderstehlichen Angriff mit zwei Türmen und Dame auf der 7. Reihe ausgleichen. Dann gab völlig überraschend Remy Heimers (2001) am 4. Brett mit Weiß spielend gegen den Schweizer Horst Zesiger (2007) auf, nachdem er in einem aussichtsreichen, aber komplizierten Mittelspiel einen Freibauern nicht mehr aufhalten konnte. Doch spannend ging es weiter. Am 3. Brett fand Dr. Peter Dorner (2052) mit den schwarzen Figuren gegen Peter Strommayer (1904) im Mittelspiel die richtigen Züge und gestaltete das Gesamtergebnis mit seinem Sieg wieder offen. Dann musste das VS-Team wieder einen unerwarteten Niederschlag verkraften, da Albert Rait (2058) sich im Turmendspiel mit den beiderseitig einziehenden Bauern verrechnete, da Robert Eichler (1992) für Engen als Erster eine neue Dame holen konnte.

Im Bild rechts: Dietmar Klostermann (rechts) lässt sich nicht beirren und findet immer die richtigen Antworten auf die Züge von Thomas Laier

Im Wechselbad der Gefühle brachte dann Dietmar Klostermann (1897) am 7. Brett mit Schwarz gegen Thomas Laier (1709) seine Partie souverän durch und glich zum zum Zwischenstand von 3:3 wieder aus. Nach über sechs Stunden Spielzeit war die Spannung kaum mehr zu toppen, denn der Ausgang des Verbandsspiels hing nun ganz von den beiden wackligen Endspielpartien am 5. und 6. Brett ab.

Im Bild: Klaus Bräunlin rechts behält gegen Paul Bosshart die Nerven und schafft noch ein glückliches Remis im spannenden Endspiel

Hans-Joachim Dittmar (1949) hatte mit Schwarz zwar eine Figur von Christoph Kaiser (1916) erobern können, bekam dafür aber zwei verbundene Freibauern entgegengesetzt, für die er letzten Endes seinen Läufer wieder zum Remis eintauschen musste. Den letzten Krimi in der Begegnung lieferten sich Klaus Bräunlin (1889) und Paul Bosshart (1849) in einem Turm gegen Läufer-Endspiel. Mit Hilfe eines vorrückenden Freibauern schaffte es K. Bräunlin schließlich noch ein Remis zum 4:4 Endergebnis rauszuholen. Durch dieses Unentschieden bleibt das Team vom SC Villingen-Schwenningen auf dem ungewohnten, vorletzten Platz und muss in den noch ausstehenden drei Spielen alles geben, um noch „das rettende Ufer“ zu erreichen. Den nächsten „Nervenkrieg“ gibt es am 10. März 2019 beim Auswärtsspiel gegen die SGEM Waldshut-Tiengen zu erleben.

Bereichsliga Süd

Zu einem spannenden Auswärtskampf kam es auch in der 6. Runde der Bereichsliga Süd Staffel 4 zwischen der 2. Mannschaft von der SVG Konstanz und SC Villingen-Schwenningen II. Die Konstanzer konnten dabei leicht favorisiert auftreten, denn mit dem 4. Platz stand unser Gegner bereits auf einem recht sicheren Tabellenplatz, während VS II auf dem 7. Platz um den drohenden Abstieg zu kämpfen hat.
Am 1. Brett bekam es Olaf Stebahne (1803) mit dem erfahrenen Schweizer Dr. Joachim Schmid (1705) zu tun und musste nach einer langen Partie eine Niederlage einstecken. Besseren Widerstand leistete Eduard Klostermann (1797) bei seinem Remis mit Schwarz am 2. Brett gegen Stefan Frommerz (1837). Einen schweren Eröffnungsfehler von Jörn-Kay Penzel (1853) nutze Viktor Mischin (1794) am nächsten Brett mit Weiß zu einem vollen Punktgewinn. Doch am 4. Brett unterlag Hubert Rapp (1777) unglücklich gegen Wolfgang Kalix (1877), so dass es in der vorderen Hälfte 2,5:1,5 für Konstanz stand. Auch am 5. Brett konnte Walter Strobel (1818) gegen Dr. Gottfried Gabriel (1781) dagegen halten, musste sich am Ende jedoch mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Ein schöner Sieg von Uwe Raible (1765) über Rainer Roland (1688) zum 3:3 Unentschieden gestaltete das Ergebnis wieder offen. Leider mussten Waldemar Wir (1573) gegen Maximilian Roth (1628) und Thomas Schaumann (1380) gegen Erhard Krämer (1570) an den beiden hinteren Brettern aufgeben, was insgesamt eine 3:5 Niederlage für unser Team VS II bedeutete. Daraus resultiert ein 8. Platz in der Tabelle, der in der kommenden Begegnung am 10.03.2019 beim Heimspiel gegen den SC Steißlingen aufgebessert werden muss.

Bezirksklasse Schwarzwald

In der Bezirksklasse standen die Vorzeichen eigentlich schlecht, denn unsere beiden Mannschaften konnten wegen Spielerausfall nur mit jeweils sechs anstatt acht Spielern antreten. Doch welche Überraschung – in der Partie SK Neustadt II gegen SC VS III – waren wir dem Gegner deutlich überlegen und schafften sogar einen 4,5:3,5 Sieg. Erfreulich war dabei noch, dass unsere 3. Mannschaft keine gespielte Partie verlor. Die Punkte holten vom 1-6 Brett: Sebastian Hug (1400) : Thomas Burggraf (1703) mit Weiß 0:1, Alwin Rother (1374) : Peter Steckbein 1/2, Reymund Weis (1414) : Jakov Hrusc (1632), 1/2, Naim Faroog (1246) : Peter Siegert (1619) 0:1, Gerd Grüninger (1185) : Konstantin Margolin (1609 1/2, Rosenthal Edmund (-) : Johann Gerhardt (1447) 0:1. Am Samstag, 09.03.2019 empfängt die 3. Mannschaft das Team von Bräunlingen II in der Friedensschule Schwenningen.

Die 4. Mannschaft spielte in der Besetzung Julian Preuß (1467), Wolfgang Tribukait (1448), Rudolf Thiemke (1397), Stefan Preuß (1165), Heinrich Reichenbach (-) und Siegfried Eisele (1209) parallel bei den SF Furtwangen-Vöhrenbach II. Trotz ähnlicher Spielstärke gelang es nur Julian Preuß seine Partie am ersten Brett zu gewinnen und den Neulingen Heinrich Reichenbach sowie Siegfried Eisele jeweils ein Remis zu holen. In der nächsten Runde ist VS IV spielfrei und kann ggf. entsprechende Ersatzspieler zur Verfügung stellen.


Badische Blitzmeisterschaften in Ettlingen
SC Villingen-Schwenningen war dabei


Im Bild vlnr: Unsere Mannschaft mit Sebastian Baur, Albert Rait, Remy Heimers
und Dr. Peter Dorner

Die besten „Blitzer“ vom SC Villingen-Schwenningen hatten sich 2018 auf Bezirksebene für die Badischen Blitzmeisterschaften im Einzel und mit der Mannschaft qualifiziert und mit der Freude auf spannende Wettkämpfe am Wochenende 09./10. Februar in der Waldsaumhalle von Ettlingen daran teilgenommen.
Zunächst traten Agron Zymberi und Dr. Peter Dorner am Samstag beim Einzel an. Natürlich war es von Anfang an klar, dass man sich im Elitefeld mit Teilnehmern aus der Bundesliga, Oberliga, Verbandsliga, etc. sehr schwer tun wird dabei mitzuhalten. Doch man hoffte einfach beim Blitzturnier auf die eine oder andere glückliche Überraschung. So gelang es Agron Zymberi (ELO 2054) doch hinter den Siegern GM Georg Meier (2639) von OSG Baden-Baden, IM Christopher Noe (2516) SC Eppingen und Ognjen Cvitan (2657) SC Emmendingen einen beachtenswerten 19. Platz unter 30 Teilnehmern zu erkämpfen. Mit dem 29. Platz musste sich hier Dr. Peter Dorner (2162) begnügen.
Beim Mannschaftsblitz mit vier Spielern wurden insgesamt 15 Runden geblitzt. Hier nahmen der SC Eppingen mit 26 MP/44 Brett-P. , der SC Emmendingen mit 23 MP/44,0 BP und der OSG Baden-Baden mit 21 MP/36,0 BP die ersten drei Plätze ein. Der SC Villingen-Schwenningen schaffte mit Albert Rait, Dr. Peter Dorner, Remy Heimers und Sebastian Baur unter 15 Teilnehmern mit 7 MP/18 BP den 12 Platz. Trotz vieler Niederlagen war es ein schönes Erlebnis und ein Gewinn an Erfahrung. Leider konnte Agron Zymberi beim Mannschaftsblitz nicht dabei sein.


Vorletzte Runde der Stadtmeisterschaft 2019

In der 6. und damit vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft 2018/2019 versuchten alle Akteure ihr Punktekonto aufzubessern, um eventuelle Chancen auf die vorderen Plätze in der Rangliste wahrzunehmen. Dabei musste sich der Spitzenreiter der A-Gruppe, Jörg Schlenker nicht mehr ins Zeug legen, denn sein Gegner konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Inzwischen ist Robert Hirt sogar mit knapp 60 Jahren an seiner langjährigen Krankheit gestorben. Bis zuletzt hat er das Schachspiel aktiv mit großer Leidenschaft bestritten.
Den spannenden Wettkampf der engsten Verfolger gewann Remy Heimers nach einer langen Partie gegen Bernhard Kniess. Da der nominell favorisierte Albert Rait gegen Viktor Mischin nur zu einem Remis kam, bilden nun Remy Heimers und Albert Rait mit jeweils 4,5 Punkten die nächsten Verfolger für Jörg Schlenker (5,5 P.), der in der letzten Runde noch auf Bernd Fugmann trifft.

Im Bild: Links Remy Heimers mit deutlichem Vorteil, wehrt sich am Ende der Partie erfolgreich gegen das Dauerschach von Bernhard Kniess

Im Bild: Rechts Albert Rait, der sich gegen Viktor Mischin mit einem Remis zufrieden geben muss

Resultate der Gruppe A:
1. Hirt, Robert – Schlenker, Jörg 0:1 kl
2. Rait, Albert – Mischin, Viktor 1/2
3. Heimers, Remy – Kniess, Bernhard 1:0
4. Hildebrand, Erik – Strobel, Walter 1/2
5. Bräunlin, Klaus – Fugmann, Bernd 0:1
6. Richter, Klaus – Vogel, Wolfgang 1:0

Rangliste Gruppe A nach 6 Runden:

Rang
Teilnehmer
TWZ
Punkte
BH
SoBerg
1
Schlenker, Jörg
2218
5,5
20,5
18,25
2
Heimers, Remy
2007
4,5
21,0
13,75
3
Rait, Albert
2058
4,5
20,5
13,75
4
Kniess, Bernhard
1896
3,0
20,0
5,50
5
Richter, Klaus
1840
3,0
18,5
5,50
6
Strobel, Walter
1834
3,0
17,0
6,75
7
Fugmann, Bernd
1833
3,0
14,5
5,50
8
Hirt, Robert
1775
2,5
21,5
7,00
9
Mischin, Viktor
1789
2,5
17,0
5,75
10
Bräunlin, Klaus
1889
2,0
16,0
2,50
11
Hildebrand, Erik
1667
1,5
14,5
2,50
12
Vogel, Wolfgang
1746
1,0
15,0
2,75

In der Gruppe B erkämpfte sich Erich Munz gegen den favorisierten Hubert Rapp ein beachtenswertes Remis. Zäher Verfolger bleibt Konstantin Margolin, der mit einem ungefährdeten Sieg über Norbert Müller seine Ambitionen auf den 2. Rang unterstrich. Dahinter bleibt das Feld noch eng zusammen. Hier die gesamten Resultate der Gruppe B in der 6. Runde:

1. Munz, Erich – Rapp, Hubert 1/2
2. Müller, Norbert – Margolin, Konstantin 0:1
3. Preuß, Julian – Thiemke, Rudolf 1:0
4. Eisele, Siegfried – Streckbein, Peter 0:1
5. Athens, Hans-Joachim – Preuß, Stefan 0:1
6. Reichenbach, Heinrich – Unutmaz, Ergun 0:1

In der Rangliste führt nach wie vor Hubert Rapp (1777) mit 5,0 Punkten vor Konstantin Margolin (4,5 P.) Mit 3,5 Punkten folgen Peter Streckbein, Erich Munz und Stefan Preuß, welche noch um den 3. Platz kämpfen werden.

Termin letzte Runde mit anschließender Siegerehrung: Freitag, 15.03.2019



Vereins-Blitzmeisterschaft
5. Runde geht an Agron Zymberi


Im Bild vrnl: Zur Abwechslung wurde wieder einmal „geblitzt“. Im entscheidenden „Match“ bleibt Agron Zymberi „cool“ und gewinnt gegen seinen härtesten Konkurrenten  Dr. Peter Dorner. Am Freitag, 01. Februar trafen sich die besten „Blitzer“ vom SC VS in der VHS Villingen zu einem spannenden Match auf hohem Niveau. Mit 7 Teilnehmern war bei schlechten Wetterverhältnissen das Turnier im „Rutsch-System“ zwar relativ klein, aber mit zwei Durchgängen á jeweils 6 Spielen und der fortschrittlichen Bedenkzeit von 3 Min. + 2 Sek. Bonus/Zug ging es schnell und konzentriert zur Sache. Dabei konnte sich im 1. Durchgang Dr. Peter Dorner mit 5 aus 6 Punkten vor Agron Zymberi 4/6  und Albert Rait 3,5/6 an die Spitze des Feldes setzen. Im 2. Durchgang mit umgekehrter Farbe hatten sich die Teilnehmer warm gespielt und es wurde um jeden Punkt hart „gefightet“. Nachdem Agron Zymberi (DWZ 2130) gegen Dr. Peter Dorner (2052) gewinnen konnte, war der Weg für ihn frei und holte sich mit total 9,5 Punkten und einem Punkt Vorsprung den Sieg vor Dr. Peter Dorner mit 8,5 P. Auf den 3. Platz kam Albert Rait (2058) mit 7 P. vor Remy Heimers (2001)


Im Bild vlnr: „Anstrengendes Duell“ zwischen Remy Heimers und Albert Rait im Mittelspiel und Sebastian Baur (1989) mit jeweils 5 Punkten.

Auf den hinteren Rängen landeten Viktor Mischin (1789) mit 4 P. vor Bernd Fugmann (1833) mit 3 Punkten. Im Gesamtklassement ohne Streichresultat führt weiterhin Dr. Peter Dorner (45,0 P.) vor Albert Rait (40,5 P.) und Remy Heimers (33,5 P.).  Das war noch einmal ein gutes Training bevor es am Wochenende zur Badischen Blitz-Einzel und Mannschaftsturnier nach Ettlingen bei Karlsruhe geht.