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Beiträge und Fotos von Bernd Fugmann, E-Mail: Bernd Fugmann@web.de
Zuletzt aktualisiert am: 05.12.2019


Aktuelle Vorschau
Termine – Meisterschaften SC VS

Dienstag, 10. Dezember 2019: SC VS Senioren II –  VS Senioren I um 14 Uhr
Seniorenzentrum und
Mittwoch, 11. Dezember 2019: Sen „e1“ Königsfeld – VS Sen Sen III um 14 Uhr
Freitag, 13. Dezember 2019 Stadtmeisterschaft 4. Runde in Friedensschule
Freitag, 20. Dezember 2019 Blitzmeisterschaft vom Verein 2. Runde

Montag, 06. Januar 2020 Offene Stadtmeisterschaft im Schnellschach um 10 Uhr
                   in Friedensschule Schwenningen

Training

  • Jugend:     Freitags, ab 17:30 Uhr, Volkshochschule, Raum 1, Kanzleigasse 6, 78050 VS-Villingen
  • Aktive:      Freitags, ab 19:00 Uhr, Caféteria, 3. Stock, Seniorenzentrum,
    Konrad-Adenauer 6-8, 78050 VS-Villingen (wenn kein Turnier in Friedensschule stattfindet)
  • Senioren: Dienstags, ab 14:00 Uhr, Caféteria, 3. Stock,
    Seniorenzentrum, Konrad-Adenauer-Str. 6-8, 78050 VSVillingen

Drei Mannschaften – 3 Siege
Erste Mannschaft hält weiterhin Aufstiegskurs


Im Bild rechts: Siegfried Eisele, Minh Tuen Le, Florian Mayer und Hans-Joachim Athens

Zum Adventsbeginn konnten alle drei Mannschaften ihre Verbandsspiele gewinnen. Den siegreichen Anfang machte am Samstagnachmittag, im „Roten Rathaus“ von DS-Allmendshofen zur erfreulichen Überraschung  die 4. Mannschaft gegen die favorisierte Mannschaft von SC Donaueschingen II in der Bezirksklasse Schwarzwald. Besondere Freude erlebten dabei  der 19-jährige Minh Tuen Le (noch ohne DWZ), der gegen Edgar Feder (1383) souverän gewann und der 15-jährige Florian Mayer, der gegen Udo Westphal (1244) seinen ersten vollen Punkt feiern konnte. Doch auch im Alter von 82 Jahren gelang dem Routinier Johann Gerhardt (1433) ein schöner Erfolg über den viele Jahre jüngeren Ergun Unutmaz (1426) am zweiten Brett mit Schwarz.
Da Hans-Joachim Athens bereits am 8. Brett einen kampflosen Punkt erhielt, war es für Bernd Blanke (1419) am ersten Brett leicht, sich mit Richard Hilsendegger (1467) auf ein Remis zum 4,5:3,5 Endstand für VS zu  einigen. Die Partien von Heinrich Reichenbach, Stefan Preuß und Siegfried Eisele gingen an die deutlich DWZ-stärkeren Gegner. Das 4. Team von VS nimmt nach diesem Sieg den 5. Rang in der Tabelle ein und empfängt am 11.01.2020 den aktuellen Tabellenführer von SF Furtwangen-Vöhrenbach.

2. Mannschaft  erstmals gegen den SC Haslach in der Bereichsliga

Im Bild oben links: Julian Preuß, Peter Cerff und Erik Hildebrand holen hinten die entscheidenden Punkte zum Sieg
Im Bild unten vorne rechts: Hubert Eschle, Dietmar Klostermann, Eduard Klostermann und Olaf Stebahne kämpfen mit vereinten Kräften als Team gegen den SC Haslach

In der Friedensschule setzte dann am Sonntag die 2. Mannschaft (DWZ 1761) ihr spannendes Verbandsspiel in der Bereichsliga Süd Staffel 2 gegen den unbekannten SC Haslach (1646) aus dem Kinzigtal fort. Die Frage war, ob es in der 3. Runde endlich den erhofften vollen Mannschaftspunkt geben wird. Auf dem Papier standen die Voraussetzungen für VS II durchaus hoffnungsvoll. Doch in der Praxis musste es erst noch gezeigt werden. Bei den Ergebnissen ging es dann auch abwechselnd an den einzelnen Brettern hin und her. Am 1. Brett bekam es Hubert Eschle (1791) mit dem starken Nicolas Ebel (1949) zu tun und musste in besserer Stellung nach einem Patzer mit Damenverlust eine unglückliche Niederlage einstecken. Dafür konterte „der erfahrene Fuchs“ Dietmar Klostermann (1811) gegen Fabian Armbruster (1946) mit einem sehenswerten Endspiel. Am 3. Brett wechselte das Glück wieder zur anderen Seite und Eduard Klostermann (1802) hatte mit Schwarz gegen Stefan Armbruster (1869) leider das Nachsehen. Der Wettkampf „tobte“ quasi hin und her und Olaf Stebahne (1791) holte für VS am 4. Brett den wertvollen nächsten Punkt. Das Gesetz der Serie setzte sich bis zum 5. Brett fort und Uwe Raible (1780) musste gegen Egon Brucher (1718) leider aufgeben. Doch nun sollte sich das Blatt wenden, denn die Favoritenrolle lag jetzt bei VS II. So holte Julian Preuß (1667) gegen Ulrich Schütze (1622) zunächst ein wichtiges Remis. Aber Peter Cerff (1767) gegen Werner Armbruster (1269) und Erik Hildebrand (1679) gegen Joachim Eitel (1165) konnten mit ihrer überlegenen Spielstärke zum 4,5:3,5 Endstand entscheidend dominieren. Damit rückte die 2. Mannschaft auf den 6. Rang vor. Am 11.01. 2020 wartet das drittplatzierte Team von Emmendingen III auf die Mannschaft.

1. Mannschaft gewinnt mit 7:1 beim SC Steißlingen

In der 3. Runde der Bereichsliga Süd Staffel IV musste die erste Mannschaft (1908) ersatzgeschwächt beim SC Steißlingen (1672) am Bodensee antreten. Doch der DWZ-Vorteil von über 200 Punkten sollte auch gegen diesen ehrgeizig eingestellten Gegner zu einem klaren Sieg reichen. Um unnötiges  Risiko zu vermeiden, begann man zunächst vorsichtig zu agieren. Doch schon nach einer Stunde Spielzeit gelang es Klaus Bräunlin (1859) am 8. Brett den weißen König von Udo Leipprand (1173) freizulegen und anschließend mattzusetzen. Den nächsten Zähler besorgte dann Andreas Ebner (1907) gegen Gani Lajci (1708), der allzu angriffslustig seinen König zu spät rochierte und  im „Kugelhagel“ des Gegenangriffs unterging. Nun ging es fast „Schlag auf Schlag“. Am 2. Brett gewann Dr. Peter Dorner (2080) mit Schwarz bei einem heimtückischen Figurenabtausch mit Damenfesselung einen „Offizier“ und Partie. Als dann auch noch Daniel Müller (2005) am 3. Brett sein Bauernendspiel gegen Ulrich Langhammer (1760) mit einem Mehrbauern routiniert nach Hause brachte, war schon einmal der Mannschaftssieg „in trockenen Tüchern“, denn beim Stand von4:0 war abzusehen, dass noch weitere Punkte folgen werden. Dies gelang dann Walter Strobel (1825) mit Weiß am 7. Brett, der Karlheinz Bruttel (1423) schon von Anfang an mit einem Gambit mächtig unter Druck setzte und schließlich die Aufgabe zur Folge hatte. Zu alledem übersah der Gegner von Hubert Rapp (1716) am 6. Brett, Thomas Gonser (1670) ohne Zeitnot einen unnötigen Figurenverlust , welcher sich später rächen sollte. In der Spitzenpartie am 1. Brett gelang Agron Zymberi (2081) mit Weiß gegen Wolfgang Klotzki (2021) ein strategisches Meisterstück, indem er seinen Gegner systematisch ausmanövrierte. Fast wäre noch einmal ein 8:0 gelungen, doch Bernd Fugmann (1793) fand trotz großer Feldüberlegenheit nicht den finalen Torschuss bei seinem Königsangriff und überließ Roland Streit (1709) nach 56 Zügen noch einen Ehrentreffer zum 1:7. Die Mannschaft vom SC VS führt als potentieller Aufstiegsaspirant damit weiterhin überlegen die Tabelle an und empfängt am 11.01.2020 das ambitionierte Team vom SK Radolfzell.

Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft
Beide Mannschaften eine Runde weiter

In einem spannenden Wettkampf, der bis nach Mitternacht andauerte, gewinnen am Freitagabend,  22. November in der Friedensschule Schwenningen, die 1. und 2. Mannschaft von SC VS die zweite KO-Runde gegen den SK Neustadt und SC Bräunlingen um die Meisterschaft vom Bezirk Schwarzwald.  Als erster Spieler konnte Dr. Peter Dorner (2080) gegen Nikolay Schustow (1982) am 2. Brett durch ein kluges Positionsspiel mit Weiß seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. In einem turbulenten Damenbauernspiel musste sich Remy Heimers (1980) mit Schwarz am 4. Brett gegen den angriffslustigen Dietrich Lübbert (1597) schließlich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Als dann noch Albert Rait (2015) mit Weiß am 2. Brett gegen Aaron Ascheid (1899) die Nerven behielt und sein Bauernendspiel gewinnen konnte, war der Bann zum Mannschaftssieg gebrochen. Doch nicht genug – am 1. Brett wollte sich Agron Zymberi (2081) für seine Niederlage beim letzten Pokalkampf gegen Michael Rombach (2016) revanchieren. In einem langwierigen Damenendspiel konnte er tatsächlich noch gewinnen und das klare Endergebnis von 3,5:0,5 für den SC VS sicherstellen. 
Nicht weniger spannend entwickelte sich an diesem Abend der Pokalkampf zwischen der
3. Mannschaft  von SC VS und dem ersten Team vom SC Bräunlingen. Hier musste allerdings SC VS III zunächst am ersten Brett eine Niederlage in der Partie zwischen Uwe Raible (1780) und seinem Widersacher Uwe Bengelsdorf (1943) hinnehmen. Für den Ausgleich sorgte Hubert Eschle (1791) mit Weiß am 2. Brett durch einem unwiderstehlichen Königsangriff gegen Hugo Wolf (1821). Am 4. Brett stand die Partie zwischen Olaf Stebahne (1791) und Joachim Stemler (1687) lange Zeit auf „Messer’s Schneide“. Doch im entscheidenden Moment begeht der Bräunlinger einen groben Fehler und SC VS III gewinnt den Punkt. Nun wurde die Partie zwischen Julian Preuß (1667) und Prof. Ulf Schreier (1742) zum „Zünglein an der Waage“.  Mit Turm und zwei Mehrbauern gegen Springer und Läufer einigten sich die beiden Kontrahenten schließlich auf ein Remis. Dies bedeutete das Endresultat von 2,5:1.5 für SC VS III und damit das Weiterkommen ins Halbfinale, welches am 24.01.2020 ausgetragen wird. Zur Auslosung liegen dann SC VS I, SC VS III, SC Donaueschingen I und SC Bräunlingen 2 im Topf. 


Großer Andrang bei Bezirks-Jugendmeisterschaft
Zur diesjährigen Meisterschaft konnte Bezirks-Turnierleiter Thomas Burggraf in der Volkshochschule Villingen, am Samstag, 16. November die erfreuliche Zahl von 30 Kindern und Jugendlichen sowie zahlreichen Eltern begrüßen. Schon lange war der Zulauf aus dem Bezirk Schwarzwald nicht mehr so groß. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme von vier Mädchen. Die Teilnehmer in den separaten Altersklassen U8 bis U18 kamen aus Villingen-Schwenningen, Bräunlingen, Neustadt, Donaueschingen und St. Georgen-Schonach sowie außer Konkurrenz aus Tuttlingen.

Im Bild: Thomas Burggraf bei der Begrüßung und Information zur Turnierordnung

Nach der Einteilung in die verschiedenen Gruppen und Mithilfe einiger Betreuer konnten es die begeisterten Teilnehmer kaum erwarten die Figuren zu ziehen und die Uhren mit einer Bedenkzeit von 15 Min./Partie in Gang zu setzen.

Nach ca. drei Stunden war „die Schlacht geschlagen“ und es gab glückliche Sieger und bei Niederlagen auch etwas enttäuschte Gesichter. Doch die Freude am Spiel und die schönen Preise sowie Pokale entschädigten für manchen Fehlzug. Am Ende gab es folgende Gewinner, welche sich bei einer Vereinszugehörigkeit auch zum Teil für die Badische Jugendmeisterschaft im Januar qualifizieren konnten: U8: Jinchen An aus Villingen, U8w: Emilia Cesar aus Neustadt, U10: Paul Kleiser vom SK Neustadt, U12: Jannik Pelkmann aus Villingen, U12w: Anna Modrow aus Villingen, U14: Semir Ljuca vom SC Bräunlingen, U16: Rijad Ljuca vom SC Bräunlingen, U18: Julian Preuß vom SC Villingen-Schwenningen. Zur entspannten Siegerehrung gab es dann frische Luft auf dem Münsterplatz.

Bezirks-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2020
Titel geht konkurrenzlos an SC Villingen-Schwenningen
Am Freitag, 15. November fand in der Aula der Friedensschule die diesjährige Bezirks-Blitz-MM statt. Da außer den drei Viererteams vom SC VS leider keine weiteren Mannschaften vertreten waren, kam keine ernsthafte Konkurrenz für die 1. Mannschaft zustande. Trotzdem lieferten sich die drei Teams in zwei Durchgängen bei 5 Min. Bedenkzeit/Partie einen spannenden Wettkampf. Mit 8 MP und 14 Brettpunkten holte sich das favorisierte Team mit Agron Zymberi, Dr. Peter Dorner, Albert Rait und Klaus Bräunlin den Titel ungeschlagen. Etwas überraschend kam das 3. Team mit Dietmar Klostermann, Hubert Rapp, Thomas Burggraf und Tim Burggraf auf den 2. Platz. Mit diesem Sieg qualifizierte sich die 1. Mannschaft erneut für die Badische Meisterschaft am 26 Januar 2020. Im Bild vlnr: Agron Zymberi, Dr. Peter Dorner und Albert Rait (es fehlt Klaus Bräunlin)


Alle helfen mit, die Ziele vom SC Villingen-Schwenningen zu erreichen

„Kantersieg“ der 1. Mannschaft gegen den
SV St. Georgen-Schonach

Wie zu erwarten war, gewann die 1. Mannschaft (DWZ 1958) am Sonntag, 10.11.2019 in der 2. Runde der Bereichsliga Süd Staffel IV ihr Verbandsspiel gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse Schwarzwald – St. Georgen-Schonach (DWZ 1648) – mit großer Deutlichkeit. Nicht alle Tage gibt es allerdings einen 8:0 Kantersieg. Den Reigen der Siege eröffnete Klaus Bräunlin (1859) am Brett 8 mit den weißen Figuren, indem er die Bauernstellung der langen Rochade aufriss und den König nach 20 Zügen zur Kapitulation zwang.  Nach einem Bauerngewinn streckte dann am 7. Brett der Gegner von Thomas Burggraf (1735) überraschend schnell die Waffen. Am Spitzenbrett wurde Agron Zymberi (2081) durch ein Bauernopfer anschließend mit einem risikoreichen Angriff gegen Thomas Dieterle (1893) belohnt. Daniel Müller (2005) verschaffte sich auf der c-Linie einen Freibauern, der nur noch mit Materialverlust zu stoppen war. Als dann Andreas Ebner (1907) eine Figurenqualität gewann und schließlich noch eine ganze Figur, stand es kurz darauf schon 5:0 für den SC VS. Doch die Mannschaft hatte noch nicht genug und erhöhte durch Albert Rait (2015) am 3. Brett mit einem schönen Qualitätsopfer auf 6:0. Viel Geduld musste am 2. Brett Dr. Peter Dorner (2080) zunächst mit seinem zähen Gegner aufbringen, bis es ihm dann gelang das Zentrum aufzubrechen und den gegnerischen König ins Freie zu locken und dort zu erledigen. Nun war noch Remy Heimers (1980) an der Reihe, um in einem Endspiel mit aktivem Turm und Läufer zwei Bauern zu erobern und dann den vollen Punkt. Mit diesem maximalen Punktegewinn führt die 1. Mannschaft die Tabelle an. In der nächsten Runde muss die Mannschaft am Sonntag, 01.12.2019 zum SC Steißlingen in der Nähe vom Bodensee.

Im Bild links vorne: Dietmar Klostermann holt mit viel Geduld, gutem Endspiel und „Fortuna“ für die 2. Mannschaft „das Eisen aus dem Feuer“. Rechts stehend Hubert Rapp, der nach einem schnellen Sieg die übrigen Partien in Ruhe begutachten kann

Wesentlich dramatischer verlief die erstmalige Begegnung der 2. Mannschaft vom SC VS (DWZ 1769) in der Bereichsliga Süd Staffel II gegen das unbekannte Team vom SC Ohlsbach (1663) bei Offenburg. Gemessen am DWZ-Vergleich ging VS als leichter Favorit ins Rennen. Doch das Papier ist geduldig und mit einem neuen Gegner tut man sich vor lauter Vorsicht oftmals schwer. Es dauerte deswegen eine ganze Weile bis sich erste Ungleichgewichte in den einzelnen Partiestellungen bemerkbar machten. So war es Hubert Rapp (1716) am 8. Brett mit Schwarz vergönnt, den ersten Punkt gegen Lennart Eberius (1355) zu holen, der seine Dame gegen zwei Leichtfiguren verlor. Kurz darauf nahm Bernd Fugmann (1793) in ausgewogener Stellung nach reiflicher Überlegung das Remisangebot von Andreas Brenner (1502) an. Ihm folgte durch ein weiteres Remisangebot Uwe Raible (1780) gegen Klemens Kleiser (1683). Außer der Partie von Eduard Klostermann am 3. Brett standen zu diesem Zeitpunkt alle anderen Partien auf unruhigem Grund. Am Brett 4 hatte Olaf Stebahne (1791) gegen Thomas Helbig (1683) eine Figur weniger, konnte sich jedoch mit besserer Stellung durch seine Bauern, Springer und Turm später die Figur zurückholen und bei knapper Zeit noch ein Remis seines Gegners rauskitzeln. Nach diesem 2,5:1,5 Zwischenstand für VS war die große Frage, woher kommen noch zwei Punkte? in dieser Situation musste Julian Preuß (1667) gegen Waleri Dell (1643) leider aufgeben, da gegen die auf der 7. Reihe eingedrungenen Türme in verrammelter Stellung „kein Kraut mehr gewachsen war“. Am Spitzenbrett stand die aufregende Partie zwischen Hubert Eschle (1791) und Samuel Kleiser (1872) bei einem Läufer weniger „Spitz  auf Knopf“. Würde er seinen Kopf mit einem Dauerschach noch aus der Schlinge ziehen können? in lauter Verzweiflung mit dem Dauerschach opferte schließlich sein Gegner den Läufer und bot ein Remis an. Doch Hubert hörte diese Nachricht nicht und spielte mit drei zusammenhängenden Freibauern hoffnungsvoll bis zur 6. Reihe weiter. Jetzt merkte er, dass der gegnerische König diese Bauern halten kann und seinerseits leider einen Zug früher eine Dame eintauschen kann. Doch am Nebenbrett vollzog sich ein weiterer Endspielkrimi zwischen Dietmar Klostermann (1811) und Paul Mangei (1854). Zunächst hatte D. Klostermann drei Bauern weniger, doch mit abnehmender Zeit seines Gegners unterliefen dem Fehler und er büßte sämtliche Mehrbauern wieder ein. Ja, es gelang ihm sogar für zwei unhaltbare Freibauern seinen Turm für den gegnerischen Freibauern zu opfern und die Partie noch zu gewinnen. Fast wäre noch ein Mannschaftssieg gelungen, denn Eduard Klostermann (1802) besaß mit Springer und zwei Bauern einen Bauer mehr. Doch es gelang ihm nicht, diesen Vorteil zum Sieg gegen Abdulrahman Nourallah (1711) auszunutzen. So endete schließlich nach diesem „nervenaufreibenden Auf und Ab“ die Begegnung etwas unglücklich 4:4 Unentschieden. Am Sonntag, 01.12.2019 empfängt die 2. Mannschaft das Team vom SC Haslach.

Im Bild: Walter Strobel, 2. Vorsitzendet und zuverlässiger Spieler am ersten Brett bei der 3. Mannschaft

Große Klasse zeigte auch die 3. Mannschaft vom SC VS am Samstag auswärts beim Verbandsspiel gegen den SC e1 Königsfeld in der Bezirksklasse Schwarzwald.. Gegen einen ersatzgeschwächten Gegner nutze das Team die „Gunst der Stunde“ zu einem klaren 5,5:2,5 Sieg. Am ersten Brett remisierte Walter Strobel (1825) gegen Wolfgang Vogel (1726). Die Niederlage am 2. Brett mit Schwarz gegen Clemens Hitschler (1802) konnte José González Garcia (1662) verkraften, da die nächsten fünf Bretter von VS III allesamt ihre Partien gewinnen konnten. Peter Streckbein (1607) gewinnt gegen Florian Munz (1564), Waldemar Wir (1592) gegen Wolf Renkewitz (1400), Peter Siegert (1591) gegen Günther Lamparter (1366), Jakov Hrusc (1589) gegen Dr. Alexander Pietsch (ohne) und Thomas Schaumann (1378) gegen Dusan Zdraveski (1404). Nur Johann Gerhardt (1433) musste noch am letzten Brett Karl Hilser (1482) den Vortritt lassen. Mit diesem Sieg rangiert die 3. Mannschaft ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz. In der nächsten Runde ist das Team spielfrei.

Im Bild rechts vorne: Dem jungen Tim Burggraf gelingt ein überzeugender Sieg am Spitzenbrett in der Bezirksklasse

Die 4. Mannschaft musste krankheitsbedingt leider mit nur sechs Spielern in der Bezirksklasse gegen den SC Bad Dürrheim antreten. Trotzdem zeigte das Team große Moral. Einen schönen Erfolg konnte dabei am ersten Brett mit den schwarzen Figuren der 14-jährige Tim Burggraf (1220) gegen Friedrich Helm (1598) feiern. Zunächst parierte er geschickt den Vierbauern-Angriff seines Gegners und konterte anschließend mit einer Mehrfigur nach einem Figurenabtausch. Leider übersah der noch etwas unerfahrene Heinrich Reichenbach (1230) am 2. Brett ein überraschendes Matt gegen Christian Nitschke (ohne DWZ) und verlor dann  unnötig selbst noch die Partie. Mannschaftsführer Stefan Preuß (1240) hätte fast einen Sieg über den Vorsitzenden vom SC Bad Dürrheim Horst Nadler (1563) gelandet, musste sich aber mit einem Remis zufrieden geben. Ein großzügiges Remis gestattete der  19-jährige Minh Tuen Le (noch ohne DWZ) seinem Gegner Hermann Baar (1525). Auch der 15-jährige Florian Mayer (ohne) zeigte mit seinem Remis eine bravouröse Leistung. Am letzten Brett musste der unerfahrene Hans-Joachim Athens (ohne) dem erfahrenen Hans Ebinger (1429) noch „Lehrgeld bezahlen“. Am 30.11.2019 tritt die 4. Mannschaft beim SC Donaueschingen II an.


Stadtmeisterschaft 2020
Nach der 3. Runde ein Trio an der Spitze
Nach der spannenden 3. Runde liegt in der Gruppe A mit 12 Teilnehmern ein starkes Trio mit jeweils 2,5 Punkten an der Spitze der Tabelle. Dabei kam es bei einzelnen Partien zu einem besonders sehenswertem Verlauf. Am Spitzenbrett einigten sich nach 20 Zügen in einer positionell geführten Partie Jörg Schlenker (2196) und Albert Rait (2015) auf ein Kurzremis. In der zweiten Partie gelang es Remy Heimers (1980) den punktgleichen Klaus Bräunlin (1859) taktisch zu überlisten und die Aufgabe zu erzwingen. Mit einem fulminanten Königsangriff unter Mithilfe von drei Bauern, Springer, Läufer, Turm und Dame konnte Hubert Eschle (1817) mit Weiß nach 21 Zügen Bernhard Knieß zur Aufgabe zwingen. In einem spannenden Match besaß Walter Strobel (1825) mit den schwarzen Figuren gegen Armin Müller (1969) zwar eine aussichtsreiche Stellung, musste aber nach 38 Zügen schließlich zum Remis einwilligen. In der Partie  Julian Preuß (1603) gegen Victor Mischin (1741) kam es in einer Partie mit dem Damengambit bereits nach 11 Zügen zu einem „Salonremis“. Zu „ewigen Schachruhm“ hatte Bernd Fugmann (1788) in seiner Partie gegen Ergun Unutmaz (1426) mit einem doppelten Läuferopfer eine gute Gelegenheit.

Im Bild links: Bernd Fugmann bei der Vorbereitung zum Königsangriff mit Läuferopfer
Dafür gibt es berühmte Vorbilder. Das erste Mal wurde dieses Opfer auf h7 und g7 in der Partie zwischen Lasker und Bauer in Amsterdam 1889 gespielt. Später noch einmal zwischen Nimzowitsch und Tarrasch 1914. Den ersten Läufer auf h7 opferte B. Fugmann zwar, aber erkannte nicht die Variante mit der „tödlichen Fortsetzung“, so dass er sich leider noch mit einem Dauerschach zufrieden geben musste. 

Nach drei Runden ergibt sich folgender Tabellenstand:

Rang Teilnehmer TWZ Verein Punkte BH SoBerg
1 Schlenker, Jörg 2196 DS 2,5 6,0 4,75
2 Rait, Albert 2015 VS 2,5 4,5 3,25
3 Heimers, Remy 1980 VS 2,5 3,5 3,00
4 Eschle, Hubert 1817 VS 2,0 4,0 1,50
5 Müller, Armin 1969 DS 1,5 5,0 1,75
6 Bräunlin, Klaus 1869 VS 1,5 4,5 1,50
7 Strobel, Walter 1825 VS 1,5 4,5 1,25
8 Mischin, Victor 1741 TR 1,0 5,0 1,75
9 Preuß, Julian 1603 VS 1,0 5,0 1,25
10 Kniess, Bernhard 1899 KF 1,0 4,0 0,50
11 Fugmann, Bernd 1788 VS 0,5 4,0 0,25
12 Unutmaz, Ergun 1426 DS 0,5 4,0 0,25

In der Gruppe B werden leider noch zwei Partien nachgespielt, so das der vollständige Bericht darüber erst später erscheinen kann. Die nächste Runde findet erst am freitag, 13.12.2019 statt.

Bezirks-Blitzeinzelmeisterschaft 2020
Daniel Müller vom SC VS gewinnt ohne Niederlage

Im Bild vlnr: Remy Heimers, Dr. Peter Dorner, Daniel Müller, Jörg Schlenker
Großartiges Blitzschach wurde am Donnerstag, 31. Oktober in der Friedensschule VS-Schwenningen geboten. Nicht nur die Teilnehmerzahl von 16 war zufriedenstellend, sondern auch die durchschnittliche DWZ von 1929 zeugte von einem hohem Niveau der Meisterschaft. Schade, dass sich vom Bezirk Schwarzwald nur Spieler vom SC Donaueschingen und SC Villingen-Schwenningen am „Halloween“, dem Vorabend von Allerheiligen, friedlich „die Zähne zeigten“.  Würde Agron Zymberi vom SC VS bei starker Konkurrenz seinen Titel verteidigen können? Bald entstand unter den favorisierten Wettbewerbern ein spannender Wettbewerb um jeden Punkt. Selten war in der Vergangenheit eine Meisterschaft derartig ausgeglichen in der Spitze. Erstmalig griff Daniel Müller (2005) vom Oberligisten TG Biberach als Neumitglied beim SC VS ins Geschehen ein und zeigte von Anfang an seine konsequenten Ambitionen beim Blitzschach, denn zur Halbzeit lag er ungeschlagen vorne. Würde er das bis zum Ende durchhalten? Die Mitbewerber wie: Albert Rait, Dr. Peter Dorner, Remy Heimers, Sebastian Baur, Jörg Schlenker, Agron Zymberi stellten noch eine anspruchsvolle Hürde dar. Doch er hielt stand und kassierte mit schneller Auffassungsgabe und großer Präzision die restlichen Punkte. Nur in der letzten Runde einigte er sich mit Agron Zymberi auf sein einziges Remis. Mit 2,5 Punkten Vorsprung bleibt er am Ende deutlich vor den hartnäckigen Verfolgern, welche sich gegenseitig die Punkte abnehmen und knapp hintereinander die nächsten Plätze belegen. Bei Punktgleichheit wurde die direkte Begegnung als Feinwertung berücksichtigt. Mit deutlichem Abstand folgte das Mittelfeld. Viktor Mischin spielte außer Konkurrenz mit, da er aktuell nicht zum hiesigen Bezirk gehört. Erfreulich auch die Teilnahme von Viola Kaesmacher, welche frische Akzente in die eintönige Männerwelt brachte.

Rang Name  Verein DWZ Punkte
1 Müller, Daniel SC VS 2005 13,5
2 Dorner, Dr. Peter SC VS 2080 11,0
3 Heimers, Remy SC VS 1980 10,5
4 Schlenker, Jörg SC DS 2196 10,5
5 Baur, Sebastian SC VS 1991 10,0
6 Zymberi, Agron SC VS 2081 10,0
7 Rait, Albert SC VS 2015   6,0
8 Rapp, Hubert SC VS 1715   5,5
9 Ebner, Andreas SC VS 1907   5,5
10 Richter, Klaus SC DS 1919   5,0
11 Klostermann, Dietmar SC VS 1811   4,5
12 Bräunlin, Klaus SC VS 1859   4,5
13 Tutschka, Roman SC DS 1956   4,5
14 Preuß, Julian SC VS 1667   4,0
15 Kaesmacher, Viola SC DS   0,5
16 Mischin, Victor SC TR 1740   7,0  aK

Die beiden Erstplatzierten haben sich für die Badische Blitzeinzelmeisterschaft am 25.01.2020 in Wiesental zwischen Karlsruhe und Mannheim qualifiziert. In kurzem Abstand folgt am 15. Novembe die Bezirks-Blitzmannschaftsmeisterschaft. an gleicher Stelle.



Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft 2019/2020

Für die 1. Mannschaft vom SC VS (DWZ 1984) gestaltete sich die erste KO-Runde am 25. Oktober um die Bezirks-Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, auswärts im Haus des Bürgers gegen den SC Bad Dürrheim (1480), noch einfacher als gedacht. Bereits nach sechs Zügen innerhalb von 10 Minuten konnte Remy Heimers (1980) die Dame von Hugo Kramer (1384) einfangen und somit den ersten Punkt verbuchen. Wenig später gewann Albert Rait (2015) eine Figur von Hermann Baar (1525) und die Partie. Am Brett 1 erarbeitete sich Dr. Peter Dorner (2080) gegen Jürgen Hartmann (1583) eine dominierende Stellung und bald darauf das 3:0. Etwas mehr Geduld benötigte Klaus Bräunlin (1859) am 4. Brett mit Hans Ebinger (1429) bis sein Gegner einen Turm einstellte. Bei einem deutlichen Unterschied in der Wertungszahl von über 500 Punkten, entsprach das Endergebnis von 4:0 durchaus den Erwartungen vom SC VS.

Im Bild rechts: Dietmar Klostermann sucht im Bauernendspiel gegen Aaron Ascheid nach einer Lösung

Viel schwerer tat sich dagegen die 2. Mannschaft vom SC VS (1763) gegen das Viererteam vom SK Neustadt II im Gasthaus Blume von Lenzkirch-Kappel. Dabei konnten die Neustädter ihre stärkste Formation aufbieten. Am Brett 3 ging Erik Hildebrand (1679) seine Partie mit Schwarz gegen Nihad Music (1740) etwas zu schnell an und lief prompt in eine Springergabel, dessen Qualitätsverlust er nicht mehr aufholen konnte. Große Hoffnung setzte VS dagegen auf Peter Cerff (1767) am 4. Brett, der nach einer angriffslustigen Eröffnung mit Weiß einen Turm für einen Springer erobern konnte. Leider fand er nicht den richtigen Weg zur Umsetzung seines Vorteils, lehnte das Remisangebot von Nasko Music (1658) ab und musste im Endspiel sogar noch eine unglückliche Niederlage einstecken. Bei diesem 0:2 Rückstand „schwammen natürlich die Felle“ für VS davon und Bernd Fugmann (1793) einigte sich mit Schwarz nach Einschätzung der übrigen Partien gegen Julian Fey (1812) auf ein Remis. Am Spitzenbrett zeigte Dietmar Klostermann (1811) mit Weiß einen forschen Königsangriff, der jedoch im Endspiel den schnelleren Freibauern von Aaron Ascheid (1899) nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Die langwierige 0,5:3,5 Niederlage fiel allerdings zu hoch aus.


Offene Stadtmeisterschaft 2020Im Bild links: Jörg Schlenker gelingt es nach einem Fehler von Walter Strobel mit seinen Türmen auf der zweiten Reihe einzudringen und die Dame zu erobern

Nach zwei Runden bei der Stadt- und Bezirksmeisterschaft haben „die üblichen Verdächtigen“ mit Siegen die vorderen Ränge übernommen. In der stärkeren Gruppe A (DWZ >1800) mit 12 Teilnehmern sind dies der mehrfache Titelverteidiger Jörg Schlenker (DWZ 2196) vom SC Donaueschingen, der nach Hubert Eschle (1817) in der 1. Runde auch Walter Strobel (1825) in der 2. Runde sowie Albert Rait (2015), der Bernd Fugmann (1788) und Armin Müller (1969) besiegen konnte. Mit einem halben Punkt weniger bleiben im Moment dahinter Remy Heimers (1980) und Klaus Bräunlin (1859) in Lauerstellung. Doch für die kommenden fünf Runden ist noch alles offen und vielleicht passiert die eine oder andere Überraschung. In der nächsten Runde kommt es zum spannenden Aufeinandertreffen zwischen J. Schlenker und A. Rait sowie R. Heimers gegen K. Bräunlin.

Im Bild rechts: Hubert Rapp wird mit den schwarzen Figuren seiner Favoritenrolle gegen Peter Streckbein gerecht und gewinnt die spannende Partie

In der Gruppe B (DWZ <1800) mit 14 Teilnehmern holten sich Wolfgang Vogel (1726) mit Siegen über Johann Gerhardt (1433)  und Norbert Müller (1654), Erik Hildebrand (1679) über Edgar Feder (1403) und Peter Siegert (1591), Vorjahressieger Hubert Rapp (1715) über Bernd Blanke (1418) und Peter Streckbein (1607) sowie Jakov Hrusc (1588) über Siegfried Eisele (1153) und Johann Gerhardt (1433) jeweils volle 2 Punkte.

Die 3. Runde wird am 08. November in der Aula der Friedensschule Schwenningen gespielt. Hierzu wurden von den augenblicklich Führenden, E. Hildebrand gegen Wolfgang Vogel und H. Rapp gegen Jakov Hrusc, ausgelost.


Gelungener Start in die neue Verbandsrunde
1. Mannschaft wird ihrer Favoritenrolle gerecht
Im Bild links: Agron Zymberi konterte die Attacke seines Gegners aus Engen erfolgreich

Nach dem überraschenden Abstieg der ersten Mannschaft aus der Landesliga in die Bereichsliga Süd Staffel 4 war natürlich die anfängliche Spannung am Sonntagmorgen in der Aula der Friedensschule Schwenningen groß, ob der Einstieg eine Klasse tiefer planmäßig verlaufen würde. Auf dem Papier deutete die klare Favoritenrolle vom SC Villingen-Schwenningen (DWZ-Durchschnitt: 1935) gegenüber dem Aufsteiger aus der Bezirksklasse Bodensee SK Engen II (1636) alles auf einen klaren Sieg hin. Da sich die Spieler aus der Vergangenheit kaum kannten und unsere Heimmannschaft an den hinteren Brettern mit Ersatzspielern besetzt war, begann man recht vorsichtig und so dauerte es über drei Stunden bis die ersten Entscheidungen fielen.
Die ersten beiden Punkte holten am 6. und 7. Brett Dietmar (1811) und Eduard (1803) Klostermann, welche  beide ihre Gegner Frank Wittig (1504) und Holger Döbert (1517) mit klugem Figurenspiel ausmanövrieren konnten. Etwas später steuerte Remy Heimers (1980) mit den schwarzen Figuren durch druckvolles Bauernspiel gegen Klaus Bürßner (1603) den nächsten Punkt bei. Weiter ging es mit Agron Zymberi (2081) am ersten Brett, der Christoph Kaiser (1899) wegen schlechter Variantenberechnung mit Figurengewinn kontern konnte. Eigentlich stand Sebastian Baur (1991) am vierten Brett mit den weißen Steinen sehr vorteilhaft, doch konnte er letzten Endes gegen Robert Schetty (1723, SUI) nur ein Remis realisieren. Dem erfahrenen Neuling in der Mannschaft, Daniel Müller (2005) von der TG Biberach gelang es gegen Hansjörg Nohl (1757, SUI) mit einem ausgeklügelten Endspiel die Erwartungen voll und ganz zu erfüllen. Für einen ambitionierten Königsangriff opferte Bernd Fugmann (1793) am 8. Brett zwei Bauern. Leider übersah er in Zeitnot die klare Möglichkeit zum Gewinn der Partie und musste sich mit einem Remis gegen Renate Löwner (1442) zufriedengeben. Den Schlusspunkt zum 7:1 Endergebnis setzte Albert Rait (2015) mit Weiß am 2. Brett gegen Siegfried Oßwald (1643) durch einen unwiderstehlichen Figurenangriff auf der Damenseite. Der SC Villingen-Schwenningen nimmt mit diesem hohen Sieg gleich die Tabellenspitze ein und will auch im nächsten Wettkampf, beim Heimspiel gegen den Aufsteiger St. Georgen-Schonach, am 10.11.2019, für das vorgegebene Ziel des Wiederaufstiegs, die Führung nicht abgeben.

Im Bild: Hubert Rapp gewann mit einem fulminanten Königsangriff einen vollen Punkt für die zweite Mannschaft gegen Oberwinden II

Erstmalig startete die 2. Mannschaft in der Bereichsliga Süd Staffel 2, welche sich vorwiegend mit Mannschaften aus der Region Freiburg bis Offenburg zusammensetzt. Das bedeutet, dass man noch keine Erfahrungen mit den anspruchsvollen Gegnern besitzt. So bildete der Vizemeister dieser Bereichsliga in der Nähe von Freiburg, die zweite Mannschaft vom SC Oberwinden im parallelen Wettkampf der vollbesetzten Aula auch gleich einen harten Prüfstein. Mit einem DWZ-Durchschnitt von 1804 war das Team gegenüber dem SC VS II (1737) insbesondere an den vorderen Brettern leicht favorisiert. Lange Zeit hielt die Heimmannschaft gut mit und hätte sogar am Ende ein Unentschieden 4:4 verdient gehabt. Ja, wenn unser Neuzugang vom SR Spaichingen, Hubert Eschle (1817) gegen Friedhelm Trenkle (2012) am ersten Brett unnötig keinen Qualitätsverlust, Turm für einen Läufer, verloren hätte. Auch am 2. Brett musste sich Olaf Stebahne (1798) seinem Gegner Miralem Novalic (1994) nach einem langem Match im Endspiel beugen. Doch am 3. Brett gelang es Uwe Raible (1780) gegen Michael Weber (1829) mit einer konzentrierten Leistung einen halben Punkt zu holen. Fast hätte der 16-jährige Julian Preuß (1603) mit Weiß gegen Matin Heß (1794) noch für eine faustdicke Überraschung gesorgt,  denn nach gedrückter Stellung hatte er sogar den Gewinn der Partie auf dem Brett. Immerhin sammelte er einen weiteren halben Punkt. Die längste Partie spielte Peter Cerff (1767) gegen Jens Alber (1694) in  einem spannenden Endspiel mit einem Springer gegen einen freilaufenden Bauern. Der Durchhaltewillen lohnte sich, denn er gewann nach knapp sechs Stunden seine Partie. Einen überlegenen Königsangriff zeigte Hubert Rapp (1715) gegen Thoms Ruf (1729) und gewann mit Weiß das scharfe holländische Duell am 6. Brett. Dagegen kam Thomas Burggraf (1735) sehr früh in eine schlechte Position und verlor gegen den theoretisch ebenbürtigen Mannschaftsführer Peter Pauk (1735).  Noch ein Remis holte Erik Hildebrand (1679) gegen Wolfgang Scherer (1645), welches zum knappen Sieg für den SC Oberwinden II führte. Mit dem guten Brettpunkteverhältnis von 3,5:4,5 steht SC VS II vorerst auf dem 6. Platz der Tabelle und darf sich am 10.11.2019 auf den SC Ohlsbach freuen, der seine Anfangsrunde gegen den SC Zell mit 6:2 verloren hat.

Bereits am Samstagnachmittag kämpften an gleicher Stelle die 3. gegen die 4. Mannschaft in der Bezirksklasse Schwarzwald. Als Absteiger aus der Bereichsliga und einer guten Aufstellung ging das 3. Team mit einer durchschnittlichen DWZ-Wertung von 1638 gegenüber 1282 als klarer Favorit ins Rennen. Im Bild rechts: Walter Strobel als Mannschaftsführer von VS III ging mit gutem Beispiel voran und gewann trotz hartnäckigem Widerstand von Bernd Blanke die Partie

Doch leicht machte es in diesem sportlich fairen Wettkampf die 4. Mannschaft, welche sich vornehmlich aus aktiven Senioren und förderungswürdigen Nachwuchsspielern zusammensetzt, den erfahrenen Routiniers nicht. Als erstem Spieler gelang es am 3. Brett dem willensstarken Klaus Bräunlin (1859) gegen Heinrich Reichenbach (1230) einen vollen Punkt zu holen. Schon bald folgten José González Garcia (1662) mit einem Sieg über Johann Gerhardt (1433), Jakov Hrusc (1589) gegen den jungen Florian Mayer (ohne DWZ) und Waldemar Wir (1592) gegen Siegfried Eisele (1153). Im Gegenzug gelang es zunächst Stefan Preuß (1173) mit Schwarz von Peter Streckbein (1607) ein Remis zu erreichen und der junge Minh Tuen Le (ohne DWZ) schaffte sogar die große Überraschung, mit den schwarzen Figuren gegen den routinierten Peter Siegert (1591) zu gewinnen. Einen weiteren halben Punkt holte überraschend Neuling Hans-Joachim Athens (ohne DWZ) gegen Thomas Schaumann (1378) am hinteren Brett. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte Walter Strobel (1825) mit einem Sieg am ersten Brett gegen Bernd Blanke (1419). Hinter den beiden bedauernswert, kampflosen 8:0 Siegen von Donaueschingen II gegen Neustadt II und Furtwangen/Vöhr. I gegen Furtwangen/Vöhr. II nimmt die 3. Mannschaft von VS nach der 1. Runde den hoffnungsvollen 3. Rang ein. Am 09.11.2019 geht es für die 3. Mannschaft mit dem Auswärtsspiel gegen den SC e1 Königsfeld weiter. Die 4. Mannschaft empfängt an diesem Tag den SC Bad Dürrheim.


Blitzschach-Vereinsmeisterschaft 2020
Eröffnungsrunde geht an Agron Zymberi


Im Bild: Agron Zymberi gewinnt die erste Blitzrunde

Zur Eröffnung der neuen Spielsaison fanden sich insgesamt 10 Teilnehmer zur schnellen Disziplin „Blitzschach“ im Seniorenzentrum im Welvert ein. Mit 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie ging es gleich flott zur Sache. Obwohl der leicht favorisierte Agron Zymberi (DWZ 2081) erst zur dritten  Runde ins Turnier einsteigen konnte – aber seine Partien im „Rutsch-System“ flexibel nachholen konnte – gelang es ihm mit Zuversicht und Können, „das Feld von hinten aufzurollen“. Wie knapp schließlich der Sieg ausfiel, zeigt die Endtabelle, bei der die engsten Widersacher nur jeweils mit einemhalben Punkt dahinter folgten. Lediglich gegen den Vorjahressieger Dr. Peter Dorner (2080) musste er ein Remis abgeben. Zweiter wurde Albert Rait (2015), der seine Partie gegen Dr. Peter Dorner gewinnen konnte. Von Anfang an machten dabei die ersten Drei das Rennen unter sich aus.

Tabelle „Top Six“

Rang Name DWZ Punkte
1 Zymberi, Agron 2081 8,5
2 Rait, Albert 2015 7,5
3 Dorner, Dr. Peter 2080 7,0
4 Mischin, Viktor 1741 5,0
5 Eschle, Hubert 1817 3,5
6 Hrusc, Jakov 1589 3,5

Großes Team beim Spaichinger Allroundturnier
Agron Zymberi bester Spieler vom SC VS

Zum 48. Allroundturnier vom Schachring Spaichingen am Sonntag, 08. September war die stattliche Teilnehmerzahl von 16 Spielern vom SC Villingen-Schwenningen angereist. Insgesamt lockte die traditionelle Veranstaltung in der Rupert-Mayer-Schule – mit fünf unterschiedlichen Bedenkzeiten – 74 Spieler aus der Region bis nach Stuttgart an.

Wir waren dabei, vlnr: Agron Zymberi, Bernd Fugmann, Thomas Burggraf, Klaus Bräunlin, Peter Siegert, Tim Burggraf, Uwe Raible, Bernd Blanke, Johann Gerhardt, Remy Heimers, Dietmar Klostermann, Peter Dorner, Julian Preuss, Olaf Stebahne, Hubert Eschle und David Ortmann

Im Bild vlnr: FM Rudolf Bräuning, Tobias Kölle und FM Mahmet Xheladini

Überraschend setzte sich Tobias Kölle (TWZ 2238), der erst 15-jährige Jugendliche vom TSV Schönaich (Landkreis Böblingen) mit 8,5 Punkten gegen sechs erfahrende FM-Titelträger durch. Zweiter wurde mit 8,0 P.  Routinier FM Rudolf Bräuning (2281) vom SK Bebenhausen (bei Tübingen) vor FM Mahmet Xheladini (2146) vom SC Dreiländereck (nahe Basel). Hinter FM Holger Namyslo (2145) TG Biberach, Toni Cepo (2014) SK Engen, FM David Ortmann (2339) SC Böblingen, Volodymyr Vyval (2168) Stuttgarter SF, Jörg Schlenker (2196) SC Donaueschingen kam Agron Zymberi (2081) auf dem 9. Platz mit 6,5 P. als bester vom SC VS.
Die weiteren Platzierungen der Spieler vom SC Villingen-Schwenningen:
– 17. Dr. Peter Dorner (2080) 6,0 P.
– 24. Remy Heimers (1980) 5,5 P.
– 28. Uwe Raible (1780) 5,5 p.
– 29. Dietmar Klostermann (1811) 5,5 p.
– 32. Hubert Eschle (1817) 5,0 P.
– 33. Klaus Bräunlin (1859) 5,0 P.
– 34. Tim Burggraf (1220) 5,0 P.
– 36. Bernd Fugmann (1769) 5,0 P.
– 44. Peter Siegert (1591) 5,0 P.
– 45. Thomas Burggraf (1735) 4,5 P.
– 47. Jakov Hrusc (1589) 4,5 P.
– 49. Julian Preuss (1603) 4,5 P.
– 57. Johann Gerhardt (1433) 4,0 P.
– 68. Olaf Stebahne (1798) 3,0 P.
– 72. Bernd Blanke (1419) 2,5 P.

Herzlichen Glückwunsch an Tim Burggraf (1220), der mit 5,0 P. den Rating-Preis für Spieler unter TWZ 1500 erhielt. Lobende Anerkennung auch für Klaus Bräunlin 5,0 P. der sich nach langer Krankheit wieder unter den aktiven Spielern befand. Als Resumee darf man sagen: Ein schönes Turnier zum Start in die neue Spielsaison, welche am 28./29. September 2019 beginnt./BF


Schachclub VS präsentiert sich
beim großen „Baustellenfest“ einmal ganz anders

Am Samstag, 03. August 2019, lautete das Motto „Betreten der Baustelle ausdrücklich erwünscht!“ Die Organisatoren hatten für das „Baustellenfest“ der „geplagten Einzelhändler“ im Zentrum der Innenstadt von Villingen, zwischen Rietstraße und Latscharieplatz“ ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Für die ganze Familie war an diesem Tag ein interessanter Mix aus Spiel und Spaß, leckeren Köstlichkeiten und kulturellen Veranstaltungen geboten. Der Schachclub Villingen-Schwenningen e.V. war unter einem knallroten Pavillon der Sparkasse nahe der Kreuzung vertreten.. Er erntete mit seinem Spielmaterial aus Holz und lebendigen Schachpartien begeisternden Zuspruch bei der Bevölkerung. Sogar der Bürgermeister schaute im Hintergrund interessiert beim spannenden Schachspiel zwischen Jung und Alt zu. Zahlreiche Schachfreunde spielten gerne eine Partie in dieser herrlichen Atmosphäre und neugierige „Kiebitze“ dachten für sich am Rande mit.

Umrahmt war der Tag mit Musik von DJ Maurizio LA Torre und schwungvollen Tanzgruppen bei temporeichen „Zumba-Moves“, welche für großartige Stimmung sorgen. Später gab es noch temperamentvolle Live-Musik dazu. Den sonst so nach Ruhe bestrebten Schachspieler gefiel es bei herrlichem Wetter unter dem schattenspendenden Zeltdach.

Natürlich gehörte auch „actionreiches Blitzschach“ mit einer Schachuhr für die interessierten Zuschauer dazu. Ein frisch gedruckter Flyer warb mit den wichtigsten Informationen für neue Mitglieder. „Rundum“ ein gelungenes Fest für alle Teilnehmer und gute Werbung für neue Mitglieder im Sinne des Projektes „8000 plus“ vom Badischen Schachverband. Besten Dank an alle Mithelfer für ihr Engagement an dieser Veranstaltung!


Erfolgreiche Bezirksversammlung

Der ordentlichen Einladung zur Jahresversammlung vom Schachbezirk Schwarzwald folgten am Freitag, 10.07.2019 insgesamt 18 Teilnehmer aus sämtlichen 8 Vereinen in die Aula der Friedensschule nach Schwenningen. In entschuldigter Abwesenheit von Bezirksleiter Uwe Majer führte Bezirksturnierleiter Bernd Fugmann durch das umfangreiche Programm der Tagesordnung. Im Rückblick wurde zunächst den verstorbenen Mitgliedern Robert Hirt und Paul Weiss (  beide SC VS) sowie Bruno Roggenstein (Furtwangen) und Hans Jost (Bad Dürrheim gedacht. Geehrt wurden der SC Titisee-Neustadt (Meisterschaft Bereichsliga Süd Staffel 4), der SV St. Georgen-Schonach (Meisterschaft Bezirksklasse), der SC Villingen-Schwenningen (Bezirksmeisterschaft Senioren und Blitz-MM) und Jörg Schlenker (Bezirks-Einzelpokal und Bezirkseinzelmeisterschaft) vom SC Donaueschingen.
Die anschließenden Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder (Bezirksleiter, Schriftführer, Turnierleiter, Kassenwart, Jugendleiter und des Seniorenwarts belegten das umfangreiche Turnierprogramm bei Mannschafts- und Einzelwettbewerben. Da auch dem ausscheidenden Kassenwart Wolfgang Vogel eine gute und ordentliche Kassenführung bestätigt werden konnte, wurde allen Vorstandsmitgliedern einstimmig Entlastung erteilt. Mehr Spannung versprach die Wahl eines Stellv. Vorsitzenden, denn dieser Posten war seit einiger Zeit vakant. Mit Roman Tutschka vom SC Donaueschingen stellte sich hierfür ein neues Vorstandsmitglied zur Verfügung. Bezirks-Turnierleiter Bernd Fugmann vom SC VS wurde genauso wie Thomas Burggraf vom SC VS als Bezirks-Jugendleiter erneut von allen Anwesenden in ihrem Amt wiedergewählt. Erfreulich war auch, dass sich Albert Rait vom SC VS in Abwesenheit schriftlich bereit erklärt hat, fortan die Kasse zu verwalten. Das Amt des Seniorenwarts übernimmt zukünftig Bernd Fugmann. Die Aufgabe des Wertungsreferenten soll weiterhin Rudolf Thiemke erfüllen. Erfreulicherweise konnten mit diesen Wahlen sämtliche Posten des Bezirksvorstands besetzt werden.
Von den gesamten Mannschaften werden in der neuen Spielsaison 2019/2020 der SC Donaueschingen und der SK Titisee-Neustadt in der Landesliga Süd Staffel 2, der SC VS I und der SC VS II sowie St. Georgen-Schonach in der Bereichsliga Süd Staffel IV bzw. II vertreten sein.
Nach längerer Diskussion über die Mannschaftsstärke der Bezirksklasse stimmte das Gremium darüber ab, dass zukünftig weiterhin mit 8er-Mannschaften gespielt wird,. Mit einem „Gentleman Agreement“ wurde jedoch vereinbart, den Teams von Bräunlingen 2 und Furtwangen-Vöhrenbach 2 generell den Antritt mit nur sechs Spielern zu gestatten. insgesamt meldeten die anwesenden Vereine neun Mannschaften für diese Spielklasse an. Zur Teilnahme an der Bezirks-Pokal-MM 2019/2020 wurden 15 Viererteams und 1 Team als Freilos ausgelost. In der 1. Runde bis 25.10.2019 treffen folgende Teams aufeinander: Königsfeld – Donaueschingen I, Furtwangen/Vöhr. I – Titisee-Neustadt I, Furtwangen/Vöhr. II – Bräunlingen I, Titisee-Neustadt II-VS II, Bad Dürrheim-VS I, Bräunlingen II-St. Georgen-Schonach, Donaueschingen II-Titisee-Neustadt III, Freilos hat VS III.
Als weitere Termine gab der Bezirks-Turnierleiter bekannt, das die 1. Runde der Verbandsspiele am 28./29.09.2019 stattfindet und die Bezirks-Blitz-MM am 15.11.2019 ausgetragen wird. Die Bezirks-Senioren-MM beginnt am 09.10.2019. Übereinstimmend wurde als Termin für den Bezirks-Schachtag der 15.03.2020 in der Friedensschule Schwenningen beschlossen. Für die Durchführung der Bezirks-Einzelmeisterschaft ist der 18.10.2019 und die Bezirks-Jugendmeisterschaft der November geplant. Die Bezirks-Einzelmeisterschaft (Stadtmeisterschaft im „Classic Chess“ des SC VS) soll am 27.09.2019 in Schwenningen beginnen. Im Sinne des Projekts „8000 plus“ nimmt der SC VS zur Werbung von neuen Mitgliedern am „Baustellenfest“ in der Innenstadt von Villingen teil. Die Versammlung endet kurz vor 23 Uhr mit einem harmonischen Ausklang.

Harmonische Mitgliederversammlung vom SC VS
Wiederaufstieg erklärtes Ziel

Zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 02.07.2019 im Seniorenzentrum Villingen konnte Vorsitzender Bernd Fugmann die erfreuliche Zahl von 21 Teilnehmern begrüßen. Zunächst wurde noch einmal in stillem Gedenken an die verstorbenen, langjährigen Mitgliedern Robert Hirt und Paul Weiss  erinnert bevor Peter Siegert für 40 Jahre und Rolf Hohmann für 70 Jahre treue Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde des BSV geehrt wurden. Als neue aktive Mitglieder kamen Daniel Müller von der TG Biberach, Hubert Eschle vom Schachring Spaichingen, Hans-Joachim Athens bisher vereinslos sowie die Jugendlichen Spieler Florian Mayer sowie Tuan Minh Le hinzu. Insgesamt zählt der SC Villingen-Schwenningen e.V. nun 61 Mitglieder, davon 47 Aktive.
Im Bild bei der Ehrung treuer Mitglieder vlnr: Peter Siegert, Vorsitzender Bernd Fugmann, Rolf Hohmann und 2. Vorsitzender Walter Strobel

Da erstmalig und völlig überraschend die 1. Mannschaft aus der Landesliga absteigen musste, ist es natürlich das erklärte, vorrangige Ziel in der nächsten Saison wieder aufzusteigen. Dafür stehen mit einem verjüngten Team die Aussichten gut. Durch den freiwilligen Verzicht anderer Mannschaften auf den Aufstieg konnte sich die 2. Mannschaft in der Bereichsliga halten. Obwohl die 3. Mannschaft sogar den Aufsteiger St. Georgen/Schonach schlagen konnte, belegte sie in der Bezirksklasse nur einen guten 3. Platz vor der 4. Mannschaft auf dem 8. Platz.

Im Bild: Vorsitzender Bernd Fugmann bei der Berichterstattung über die detailierten Punkte der umfassenden Tagungsordnung

Da der 2. Vorsitzende Walter Strobel und der Kassenwart Albert Rait in ihren Ämtern bestätigt wurden, kann der Vorstand mit einem bewährten Team seine umfassenden Aufgaben und Projekte fortsetzen. Die beiden Kassenprüfer bestätigten den Anwesenden eine einwandfreie Kassenführung und ein zufriedenstellendes Vermögen. Bei der Förderung der Jugend mit regelmäßigem Training in der VHS bleiben noch Wünsche für die kommende Saison offen. Die Senioren können auf eine erfolgreiche Meisterschaft im Bezirk Schwarzwald zurückblicken.

Im Bild: Die Mitgliederversammlung in der modernen Cafeteria vom Seniorenzentrum und der Ansprache des 2. Vorsitzender Walter Strobel

Beim Thema der verfügbaren Spiellokale ergeben sich mit der Friedensschule Schwenningen für Mannschaftskämpfe, dem Seniorenzentrum „Im Welvert“ für das regelmäßige Training am Dienstag und Freitag und der VHS für das Training der Jugend solide Perspektiven. Das neu eingeführte, monatliche Training mit FM David Ortmann für die aktiven Spieler stößt auf gute Resonanz. Zur langfristigen Unterstützung der zahlreichen Herausforderungen gelang es den Jahresbeitrag für die Aktiven im vernünftigen Rahmen einstimmig ab Januar 2020 zu erhöhen.
Für die Planung der Rangliste in der neuen Saison soll am 16. Juli im Seniorenzentrum eine separate Spielerversammlung dienen. Für eine Mitgliederwerbung entsprechend dem Projekt “ 8000 plus“ des Badischen Schachverbandes sollen mehrere Maßnahmen mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Kurs für Anfänger an der VHS, Flyer zur Darstellung des Vereins, Präsentation in der Fußgängerzone und regelmäßige Presseartikel sorgen.
Beim abschließenden Thema „Sonstiges“ konnte bereits auf die ersten Turniere in der neuen Saison eingegangen werden. Hierzu gehört die Teilnahme am 08.September beim Allroundturnier in Spaichingen, der Beginn der  Verbandsspiele am 28./29. September und der Start der Stadtmeisterschaft am 27. September. Auf Grund der zügigen Erledigung aller Themen gelang es die Mitgliederversammlung in harmonischem Ausklang um 22 Uhr offiziell zu beenden.


Peter Cerff wurde Überraschungssieger
beim WKF-Haas Turnier der Senioren

Zum traditionellen 18. WKF-Haas-Turnier im Gedenken an das Ehrenmitglied konnte Vorsitzender Bernd Fugmann am Dienstag, 04. Juni, zur Eröffnung 18 erfahrene Schachspieler im Alter von > 60 Jahren aus drei Vereinen im Seniorenzentrum „Im Welvert“, begrüßen. Aus gesundheitlichen Gründen ließ sich die Witwe des ehemaligen Schachspielers entschuldigen. Auch der Titelverteidiger aus dem vergangenen Jahr, Klaus Bräunlin, war leider wegen schwerer Krankheit verhindert. Doch das übrige Teilnehmerfeld war sehr fit und leistete sich einen spannenden Wettkampf um die begehrten Pokale und Titel. Erstmalig trat auch Jörg Schlenker (DWZ 2167) vom SC Donaueschingen bei diesem Wettbewerb an. Nach 7 Runden im Schweizer-System mit 20 Minuten Bedenkzeit gab es allerdings mit Peter Cerff (1781) einen Überraschungssieger, der auf Grund seiner Ratingzahl nicht unbedingt als Favorit galt.
Bei der Siegerehrung 2019: vrnl: Vorsitzender Bernd Fugmann, Jörg Schlenker, 
Peter Cerff, Dietmar Klostermann, Hans-Joachim Dittmar und Peter Streckbein

Obwohl der spätere Gewinner des Pokals und gleichzeitig neue Bezirksmeister der Senioren, Peter Cerff, SC VS, gleich in der ersten Runde gegen den starken Jörg Schlenker eine Niederlage einstecken musste, ließ er in der Folge nur noch zwei Remis zu und landete am Ende mit 5,0 Punkten und Buchholz-Wertung 28,5 hauchdünn vor dem Favoriten mit ebenfalls 5,0 P., aber nur 28,0 BH-Wertung. Auf den 3. Platz kam Hans-Joachim Dittmar (1943) vom SC VS mit 5,0 P. und 27,0 BH, dem es in der 3. Runde gelang, J. Schlenker mit gutem Positionsspiel niederzuringen. Durch eine weitere Niederlage in der 4. Runde gegen Viktor Mischin  gab J. Schlenker überraschend noch einen weiteren Punkt ab. Gleich dahinter platzierten sich die drei besten Nestoren (>75 J.) Dietmar Klostermann mit 4,5 P., Bernd Fugmann 4,5 P. und Peter Streckbein 4,5 P. Hier die vollständige Tabelle:

Rang Name Verein DWZ Attr. Pkte Bu SoB
1 Cerff, Peter VS 1781 S 5,0 28,5 19.25
2 Schlenker, Jörg DS 2167 S 5,0 28,0 20.00
3 Dittmar, Hans-Joachim VS 1943 S 5,0 27,0 17.50
4 Klostermann, Dietmar VS 1866 N 4,5 26,5 17.50
5 Fugmann, Bernd VS 1813 N 4,5 25,0 15.25
6 Streckbein Peter VS 1612 N 4,5 21,0 12.75
7 Strobel, Walter VS 1833 N 4,0 27,0 13.50
8 Eschle, Hubert VS 1816 S 3,5 28,5 11.75
9 Weber, Heinz VS 1200 N 3,5 23,5 9.75
10 Gerhardt, Johann VS 1447 N 3,5 22,0 7.00
11 Westphal, Udo DS 1218 S 3,5 20,5 6.25
12 Mischin, Viktor VS 1773 S 3,0 31,5 13.00
13 Siegert, Peter VS 1619 N 3,0 26,0 9.00
14 Vogel, Wolfgang KF 1689 S 3,0 24,5 9.25
15 Hrusc, Jakov VS 1632 S 3,0 19,5 5.50
16 Zdraveski, Dusan KF 1380 N 2,0 20,5 4.00
17 Feder, Edgar DS 1369 S 1,5 22,0 4.25
18 Reichenbach, Heinz VS 1196 N 1,0 19,5 1.50

Gute Chance nicht genutzt
Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft

Am Freitag, 17. Mai hatte der SC Villingen-Schwenningen in der ersten Ko-Runde um die Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2019 in der Altersklasse 65+ das Team vom SK FR Zähringen 1887 im Seniorenzentrum zu Gast. Der routinierte Gegner errang im vergangenen Jahr in Karlsruhe überraschend den 2. Platz im Finale. Trotzdem gingen die Senioren vom SC VS ohne großen Respekt an die schwere Aufgabe, denn man kannte sich noch vom letzten Wettkampf im Jahre 2013, welcher 2:2 endete. Also war genügend Spannung angesagt und der Anfang begann gleich verheißungsvoll. Zunächst kam am 3. Brett Walter Strobel (1828) mit Weiß gegen den erfahrenen Gerhard Hund (1745) in völlig ausgeglichener Stellung zwar nicht über ein Remis hinaus, doch am 1. Brett gelang Hans-Joachim Dittmar (1870) mit den schwarzen Figuren gegen den favorisierten Dr. Andreas Becker (2065) mit einem überlegenen Positionsspiel ein glanzvoller Sieg. Jetzt benötigte VS eigentlich nur noch ein Remis um weiterzukommen, aber die Aufgabe gestaltete sich schwerer als gedacht, denn Dietmar Klostermann (1822) opferte mutig in der Anfangsphase seiner Partie eine Figur für zwei Bauern und eine druckvolle Stellung. Doch gewann sein Gegner Roland Kutschenko (1914) allmählich immer mehr die Oberhand und schließlich die Partie. So lag es noch an Bernd Fugmann (1787) gegen Dr. Uwe Langheineken (1724) den fehlenden halben Punkt zu holen. Im Damengambit wich er früh mit den schwarzen Figuren vom alteingetretenen Pfad ab und gab unnötig einen Bauern für eine offensive Stellung. Leider konnte er im Endspiel seinen vorteilhaften Freibauern nicht verwerten und musste nach 54 Zügen und fünf spannenden Stunden Spielzeit die Partie zum 1,5:2,5 Endstand aufgeben. Dafür kann man jetzt entspannt in die Sommerpause gehen.


Versöhnlicher Ausklang gegen Messkirch

Im Bild vorne rechts: Albert Rait gegen Heiko Adler bei der Suche nach einem Plan
Beim Heimspiel in der Friedensschule gelang der 1. Mannschaft zum Abschluss der verkorksten Saison 2018/2019 in der 9. Runde der Landesliga noch einen versöhnlicher 6:2 Erfolg gegen den Mitabsteiger SK Messkirch. Da der Gegner nur mit sechs Spielern antrat, konnten Klaus Bräunlin und Thomas Burggraf zum Auftakt gleich zwei Punkte als kampfloses Geschenk erhalten. Trotzdem entwickelte sich noch ein zäher Wettstreit um den Gesamtsieg. Sebastian Baur (1988) verlor zwar gegen Patrick Leopold (1754) am 4. Brett einen Bauern, dennoch einigte man sich bei unklarer Stellung auf ein Remis.

Im Bild vorne links: Sebastian Baur konzentriert im Wettstreit mit Patrick Leopold

Als Nächster konnte Andreas Ebner (1903) seinen Gegner Helmut Möldner (1611) überspielen und auf 3,5:0,5 erhöhen. Leider stellte Hans-Joachim Dittmar (1943) trotz großem Vorsprung in der Bedenkzeit eine Figur gegen Wolfgang Hammer (1833) ein und übersah mit einem Turm weniger noch die Chance für ein überraschendes Dauerschach. Doch der Sieg der Mannschaft geriet deswegen nicht in Gefahr, denn Dr. Peter Dorner (2061) gewann gegen Simon Klotz (1946) im Mittelspiel nach einem Bauern mit klugem Kombinationsspiel auch noch eine Figur und schließlich mit Hilfe eines Freibauern souverän die Partie. Damit war der Mannschaftssieg geschafft und Albert Rait (2057) konnte mit einer Figur mehr am Spitzenbrett gegen Heiko Adler (2031) ein Dauerschach zulassen. Den Abschluss machte Remy Heimers (2000), der im Endspiel gegen Michael Moritz (1782) mit seinem Freibauern auf der a-Linie triumphierte und den 6:2 Endstand sicherstellte.
Dieser Sieg rettet die 1. Mannschaft zwar nicht mehr vor dem schmerzhaften Abstieg in die Bereichsliga, aber gibt berechtigte Hoffnung für einen direkten Aufstieg zurück in die Landesliga.


Gespannt schaute die 2. Mannschaft auch auf die Resultate in der Bereichsliga, denn auch hier ging es “ um alles oder nichts“. Lange Gesichter gab es schließlich als die Ergebnisse der einzelnen Begegnungen am Sonntagabend eintrudelten, denn die anderen, zwei abstiegsgefährdeten Mannschaften gewannen ihre Wettkämpfe. Während VS II beim Schlusslicht, dem SK Singen knapp mit 3,5:4,5 verlor, gelang es dem SC Bräunlingen seinen Kopf mit einem überraschenden 5:3 Sieg gegen SF Gottmadingen II „in letzter Minute aus der Schlinge zu ziehen“. Ebenfalls vom Glück verfolgt war der SK Gaienhofen, dem es gelang durch einen 5:3 Erfolg gegen den SC Steißlingen das rettende Ufer für den Klassenerhalt zu erreichen. Obwohl VS II nach Brettpunkten gewertet, auf dem 5. Rang landete, fehlte schließlich in der Endabrechnung ein Remis zum entscheidenden Mannschaftspunkt. So werden in der nächsten Saison erstmalig in der Bezirksklasse drei Mannschaften vom SC Villingen-Schwenningen um den Wiederaufstieg kämpfen.


Im Bild vorne rechts: Erik Hildebrand gelang am ersten Brett mit Schwarz eine schöne Konterattacke auf den weißen König von Dietrich Bär

In der Bezirksklasse kam die 3. Mannschaft vom SC VS mit sieben Spielern gegen die SF Furtwangen/Vöhrenbach II zu einem souveränen 6,5:0,5 Sieg, die selbst nur mit 6 Spielern angetreten waren. Hier holten Erik Hildebrand (1661), José González Garcia (1661), Peter Streckbein (1612), Jakov Hrusc (1632) und Peter Siegert (1619) die vollen Punkte. Johann Gerhardt (1447) musste sich gegen die junge Veronika Spale (1094) mit einem Remis begnügen. Thomas Schaumann (1381) gewann kampflos einen Punkt. Mit diesem Sieg landete das Team zum Abschluss der Saison auf dem guten 3. Platz. Dabei schlug man u.a. in der 8. Runde den Tabellenführer aus St. Georgen/Schonach mit 5,5:2,5 Punkten.

Im Bild vorne links: Thomas Schaumann vertreibt sich nach seinem kampflosen Punktgewinn mit einem interessanten Zuschauer die Zeit


Die 4. Mannschaft war mit lediglich 4 Spielern stark dezimiert bei SC Donaueschingen II von vornherein in einer schwierigen Lage. Da der Gegner allerdings auch nur 5 Spieler an die Bretter brachte, kamen Bernd Blanke (1453-1/2), Rudolf Thiemke (1376-1/2), Heinrich Reichenbach (1196) und Siegfried Eisele (1188-0 ) in dem unbedeutenden Verbandsspiel der Bezirksklasse zum Saisonschluss mit einer knappen 2:3 Niederlage noch sanft davon.


 Gute Platzierungen bei „Grenke Open“ in KarlsruheGroßer Auftritt für den 14-jährigen Vincent Keymer (links) in der ersten Runde beim „Grenke Chess Classic“ gegen Weltmeister Magnus Carlsen

Interessierte Kiebitze vom SC Villingen-Schwenningen warten auf die Stars

Beim größten Open von Europa mit erstmals knapp 2000 Teilnehmern starteten auch einige Spieler vom Bezirk Schwarzwald bzw. vom SC Villingen-Schwenningen beim Open-Turnier und konnten dabei beachtenswerte Erfolge erzielen. Im B-Turnier mit 904 Teilnehmern errang unser neues Vereinsmitglied Hubert Eschle (TWZ 1830) vom SR Spaichingen einen ausgezeichneten 8. Rang mit 7,5 P. aus 9 Runden. Auch Klaus Bräunlin (1969) konnte mit 7,0 P. auf dem 15. Rang im gleichen Turnier glänzen.  Ebenfalls eine positive Bilanz kann Thomas Burggraf (1703) mit 5,0 P. auf dem 216. Rang vorweisen. Auf dem 534. Rang sammelte der junge Julian Preuß (1587) mit 4,0 P. wertvolle Erfahrungen bei diesem Turnier der „Superlative“. Im C-Open mit 281 Teilnehmern schaffte Stefan Preuss (1380) mit 4,5 P. trotz Ausfall einer Runde noch einen respektablen 149. Platz. Der junge Tim Burggraf erreichte immerhin noch 4,0 P. und damit den 162. Platz. 

Tim holt prominente Verstärkung


Bei Badischer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft
knapp gescheitert

Im Bild rechts vorne: Dr. Peter Dorner versucht alles, um seine vorteilhafte Position gegen Lothar Knebel zum Erfolg zu führen

Dass Pokalspiele ihren eigenen Gesetze folgen, mussten die Spieler des favorisierten SC Villingen-Schwenningen (2058) bereits in der 1. Runde um die BPMM am Sonntag, 14. April auswärts gegen den SC Überlingen (1864) bitter erfahren. Obwohl das Viererteam vom SC VS in bester Besetzung antrat und somit fast 200 DWZ-Punkte mehr aufbieten konnte, reichte es am Ende nur zu einem unbefriedigenden 2:2 Unentschieden. Durch eine unglückliche Niederlage am Spitzenbrett entschied die bessere „Berliner-Wertung“ im Ko-System für den Gastgeber.
Dabei fing alles zunächst gut an, denn Remy Heimers (2002) konnte am 4. Brett mit den weißen Figuren Klaus Grensing (1774) bereits in der Eröffnung nach nur 20 Zügen überlisten. Am 3. Brett tauschten Albert Rait (2057) und Jürgen Lerner (1776) fast alle Figuren aus und einigten sich in „scheinbar ausgeglichener Stellung“ auf ein Remis, denn bei gleichfarbigen Läufern hätte der aktivere König von A. Rait noch einen wichtigen Vorteil entwickeln können. Am Brett 1 kam Agron Zymberi (2113) nach der Eröffnung mit Weiß leider in eine passive Ausgangslage und büßte dann im Mittelspiel gegen Conrad Schormann (2080) einen entscheidenden Bauern ein. Nun lag alles bei Dr. Peter Dorner (2061) in der Partie gegen Lothar Knebel (1824). Obwohl er mit drei verbundenen Freibauern am Damenflügel großen Druck ausüben konnte, musste er dem gegnerischen Freibauern auf der 7. Reihe seine ganze Aufmerksamkeit schenken und musste sich schließlich mit einem Remis begnügen.


Blitzmeisterschaft 2019 geht an Dr. Peter Dorner

Am Freitag, 12. April wurde in der VHS Villingen die 7. Runde der spannenden Vereins-Blitzmeisterschaft dieser Spielsaison ausgetragen. Noch einmal wurde es spannend, denn bei zwei Durchgängen mit neun starken Teilnehmern waren immerhin 16 Punkte zu vergeben, welche ggf. den Tabellenstand noch kräftig durcheinander wirbeln konnten. Allerdings war der Vorsprung einer Dreiergruppe so groß, dass sich nur noch wenig an der Reihenfolge im Gesamtklassement veränderte. Überlegener Einzelsieger der letzten Runde wurde Agron Zymberi (DWZ 2130) mit 14 Punkten, der jedoch nur an zwei Runden teilnehmen konnte und somit als Gesamtsieger nicht mehr in Frage kam. Den geteilten 2. Platz mit 11,0 P. errangen Sebastian Baur (1989) und Remy Heimers (2020) vor Dr. Peter Dorner (2052) mit 10,5 P., gefolgt von Albert Rait (2073) mit 9,5 P. und Klaus Bräunlin (1873).


„Spannendes Blitzschach“ mit 5 Min. Bedenkzeit/Spieler: im Bild vorne links Viktor Mischin gegen Sebastian Baur und dahinter Agron Zymberi gegen Dr. Peter Dorner

Den souveränen Gesamtsieg ließ sich jedoch Dr. Peter Dorner mit 52,5 P. nicht mehr nehmen. Auf den 2. Platz kam Remy Heimers mit 47,5 P. vor Albert Rait  mit 46,0 P.


Strahlende Gesichter nach anstrengender Schlacht bei der Siegerehrung im Gesamtklassement: vlnr. Remy Heimers (2. Platz), Blitzmeister 2019 Dr. Peter Dorner und Albert Rait (3. Platz) 


Jugend-Stadtmeisterschaft 2019
Spannende Wettkämpfe

Zufriedene Gewinner nach anstrengender Meisterschaft
Rechts Thomas Burggraf als Turnierleiter

An der diesjährigen Jugend-Stadtmeisterschaft in der Volkshochschule Villingen nahmen am Samstag, 06. April in den Altersklassen U8 bis U18 insgesamt 10 ambitionierte Spieler aus drei Vereinen teil. Drei Spieler gehörten noch keinem Verein an. Unbesetzt blieb die Altersklasse U12.
Aufgrund der Teilnehmerzahl wurde das Turnier in zwei Gruppen bestritten, so dass die Jüngsten (U8) unter sich blieben und die sechs älteren  Jugendlichen (U10-U18) ihren Sieger getrennt ermittelten. Überraschend war, dass es in der Altersklasse U8 die meisten Teilnehmer gab. Erwartungsgemäß war diese Gruppe mit ihrer Meisterschaft bei einer Bedenkzeit von 10 Min./Spieler am schnellsten fertig. Trotzdem warteten sie geduldig , bis die „Großen“ ihre Spiele ebenfalls beendet hatten, um endlich einen Pokal bzw. einen Preis zu erhalten.
Ungeschlagener Sieger in der Altersklasse U8 wurde Paul Kleiser vom SC Titisee-Neustadt. Gesamtturniersieger von den U10-U18-Jährigen wurde Tim Burggraf vom SC Villingen-Schwenningen. Einzelsieger in der U10 wurde Gabriel Schmidtke, SG Donautal/Tuttlingen; in der U16 Florian  Mayer, vereinslos und Joel Winterhalder bei U18 von SC Titisee-Neustadt. Bei der anschließenden Siegerehrung überreichten Bezirksturnierleiter Thomas Burggraf und Albert Rait als Jugendleiter vom SC VS, unter dem Beifall zahlreicher Eltern, schöne Preise an die stolzen Gewinner.


Verbandsspiele 31.03.2019Frühlingsschach: Remy Heimers und Dr. Peter Dorner bei der Analyse an der Natur
Landesliga
In der vorletzten Runde ging die Fahrt für die 1. Mannschaft bei herrlichem Wetter in die idyllischen Weinberge zum SC Ebringen bei Freiburg. Während der bekannte Gegner mit dem 5. Platz in der Tabelle bereits abgesichert war, ging es für das Team von VS noch um den „theoretischen Klassenerhalt“ und Reputation der Leistung. Dabei war „Glücksgöttin  Fortuna“ gleich zu Beginn der Partie dem Vorsitzenden Bernd Fugmann am 8. Brett gut gesonnen, denn der Platz gegenüber blieb unbesetzt. Mit diesem Vorsprung hieß es fortan „solide spielen“ und weitere Punkte sammeln.

Abwartende Haltung zu Beginn der Partie in der „Alten Schloßscheune“

Doch die ehrgeizigen Spieler von Ebringen (DWZ 1969) waren keineswegs zum „Geschenke verteilen“ aufgelegt und so musste man knapp drei Stunden bis zur verdienten Punkteteilung von Dr. Peter Dorner (2052) gegen Holger Kaspareit (1996) warten. In einem vorteilhaften Springerendspiel mit Mehrbauer gelang es dann Klaus Bräunlin (1873) gegen Peter Ackermann (1869) leider nicht, über ein Remis rauszukommen. Schon in der Eröffnung büßte Hans-Joachim Dittmar (1943) mit Schwarz gegen Peter Ackermann (1869) unnötig einen Bauern ein, verlor danach viel Zeit und schließlich auch die Partie. Nach diesem Gleichstand von 2:2 schaute man optimistisch auf die vorteilhafte, spannungsgeladene Stellung von Remy Heimers (2020) gegen den Mannschaftsführer Udo Bösch (2012). Doch sein  Qualitätsvorteil am vierten Brett mit Schwarz reichte am Ende nur zu einem Unentschieden. So ging es weiterhin sehr zäh in einem ausgeglichenen Bauernendspiel am ersten Brett von Agron Zymberi (2130) gegen Peter Meyer (2031) zum nächsten Remis voran. Beim Stand von 3:3 standen die restlichen zwei Partien völlig auf „Messer’s Schneide“. Auf welche Seite würde sich das Pendel neigen? Als nach knapp sechs Stunden Spielzeit, Albert Rait (2073) mit den schwarzen Figuren spielend, gegen Georg Vogelbacher (2012) seinen Freibauern mit Hilfe seiner Dame auf die Grundreihe ziehen konnte, war das erlösende 4:3 erreicht.

Spannendes Match – „Wie steht die Mannschaft“

Doch nicht genug; am 5. Brett gelang es Sebastian Baur (1989) sich in einem spannenden Turmendspiel gegen Lutz Grabe (1995) zum 5:3 Endergebnis erfolgreich durchzusetzen. Bei aller Freude über den Sieg bleibt ein Wermutstropfen, da sich der SC Pfullendorf und der SK Engen 4:4 (bei 8 x Remis?) unentschieden trennten und somit eine verbliebene, theoretische Chance zum Klassenerhalt uneinholbar zunichte machten.

Bereichsliga
Nicht weniger spannend verlief die Begegnung der 2. Mannschaft im Abstiegskampf mit dem SK Gaienhofen in der Friedensschule Schwenningen. Bei zwei Absteigern kämpfen noch vier Mannschaften um den Abstieg. Mit einem Sieg könnte man sich auf den 7. Platz in der Tabelle nach oben bewegen. Diese Aufgabe wurde in einem spannenden Match durch eine solidarische Mannschaftsleistung hervorragend gelöst.

Dabei musste sich Dietmar Klostermann (1897) am Brett 1 dem favorisierten Hubert Zwick (1993) mit einer Niederlage zufrieden geben.  Dafür glich Olaf Stebahne (1803) am 2. Brett mit den weißen Figuren gegen Rifet Joldic (1934) in einer beachtenswerten Partie aus.

Olaf Stebahne gewinnt wichtige Partie 

Zu einer Punkteteilung kam es in der 3. Partie zwischen Eduard Klostermann (1797) und Dr. Eckhard Besuden (1792). Einen vollen Punkt eroberte danach Viktor Mischin (1781) mit Schwarz gegen Andreas Bitter (1645). Am 5. Brett musste sich Hubert Rapp (1785) mit einem Remis gegen Siegfried Bader (1622) begnügen. Konsequent zum Sieg nutzen die favorisierten Uwe Raible (1765) gegen David Michel (1428) und Peter Cerff (1776) gegen Wolfgang Beyer (-) ihre Chancen. Beim Stand von 5:2 für VS war der Partieverlust von Thomas Burggraf (1703) gegen den starken Ersatzspieler Klaus Bischoff (1806) zu verschmerzen. Damit hat die 2. Mannschaft den 7. Platz erreicht und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt geschafft. Am Sonntag, 05. Mai 2019 geht es mit guten Chancen im Finalspiel beim Tabellenletzten, dem SK Singen um „alles oder nichts“.

Bezirksklasse
Obwohl die Saison für die 3. Mannschaft von VS (1622) im Rennen um den Aufstieg schon gelaufen ist, ging es in der 8. Runde mit dem Spiel beim Tabellenführer, dem SC St. Georgen-Schonach (1602) um ein sportliches Kräftemessen und persönliche Anerkennung der einzelnen Spieler. Würde man der Mannschaft an der Tabellenspitze kurz vor dem Ende der Saison noch „in die Suppe spucken können?
Der SC VS III war mit einem wettbewerbsfähigen Team angerückt und somit für eine Überraschung durchaus in der Lage. Am Brett 1 traf Walter Strobel (1837) auf den starken Neuzugang vom Gegner, Sultan Dzyba (1989), der vor kurzem Vizepokalsieger wurde und erledigte mit einem Remis die Herausforderung bravourös. Am 2. Brett holte Erik Hildebrand (1661) gegen Jürgen Fahl (1600) mit Schwarz sogar den ersten vollen Punkt.
Auch am 3. Brett setzte José González Ramon (1661) mit einem schönen Sieg gegen Bernd Suhm (1722) die Erfolgsserie fort. Überraschend gelang auch Peter Streckbein (1612) mit Schwarz gegen Helmut Föhrenbacher (1747) ein voller Erfolg. Dann folgten zwei Remis von Jakov Hrusc (1632) gegen Thomas Hummel (1635) und Peter Siegert (1619) gegen Bernd Semler (1325) zum vorentscheidenden Sieg. Noch einen Glanzpunkt setzte Julian Preuß (1576) mit seinem Gewinn gegen Dirk Bader (1414). Am letzten Brett musste sich Thomas Schaumann (1380) mit Schwarz gegen Neuzugang Manfred Musat (1381) unglücklich geschlagen geben. Mit in dieser Höhe unerwarteten Erfolg hat die 3. Mannschaft den Wettkampf zwischen St. Georgen-Schonach und Königsfeld um den Aufstieg in die Bereichsliga noch einmal spannend gestaltet. Selbst besteht jetzt noch die Chance bei einem Heimsieg über Furtwangen II in der letzten Runde am Samstag, 04.05.2019 auf den 2. Platz zu kommen.

Die ersatzgeschwächte 4. Mannschaft (1378) empfing in der

Am Brett 1 mit Weiß: der „altbekannte Michele“ gegen Waldemar Wir

Bezirksklasse Schwarzwald mit nur sechs Spielern das favorisierte Team vom SC Bad Dürrheim (1508).

Obwohl alle Spieler – Waldemar Wir, Bernd Blanke, Rudolf Thiemke, Johann Gerhardt, Stefan Preuß und Heinrich Reichenbach harten Widerstand leisteten, musste man anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag überlegen war und keine Chance hatte. So erntete man am Ende „ein krasses, lehrreiches 0:8“.


Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft
SC Donaueschingen schlägt SK Neustadt
SC VS gewinnt Kampf um Platz 3

Im Bild: Der strahlende Pokalsieger 2019: SC Donaueschingen
vlnr: Uwe Majer (Bezirksleiter), Jörg Schlenker, Matthias Lindenhahn, Klaus Richter, Armin Müller, Bernd Fugmann (Turnierleiter)

Beim zentralen Finale um  Sieg und Platz der Bezirks-Mannschafts-Pokalmeisterschaft 2019 im Vereinshaus von Bräunlingen setzten sich nach spannenden Wettkampf die Favoriten am Ende durch. Dabei konnte der Verlauf der Partien um den Pokalsieg kaum spannender sein. Am Brett 1 verlangte Michael Rombach (DWZ 2025) SK Neustadt mit den weißen Figuren von Jörg Schlenker (2159) SC Donaueschingen, dabei alle Schachkünste ab. Nach einem Springeropfer gewinnt er die Dame, doch reichte das nicht, um sich gegen das nunmehr starke, schwarze Bollwerk an Figuren entscheidend durchzusetzen. Am Ende der „Schlacht“ kam es zum Remis. Da es dem Neustädter Nikolay Schustow (1934) am 2. Brett in zunächst ausgeglichener Stellung gelang, die Dame von Armin Müller (1976) zu fangen, ging der SK Neustadt in Führung. Doch der Donaueschinger Klaus Richter (1847) glich mit einem Sieg über Nasko Music (1619) am vierten Brett wieder aus. Mit einem Bauern mehr holte schließlich Matthias Lindenhahn (1930) um Mitternacht in einem Turmendspiel gegen Gerhard Niebergall (1920) den fehlenden  Punkt zum 2,5:1,5 Endstand für den SC Donaueschingen. Dennoch haben sich beide Mannschaften für die Badische Pokal-MM qualifiziert./BF

Im Bild: Rechts, Albert Rait startet mit einem Remis gegen Uwe Bengeldorf in einer ausgeglichenen Partie – Im Hintergrund Michael Rombach gegen Jörg Schlenker

Im parallel ausgetragenen Wettkampf um den 3. Platz setzte sich das favorisierte Team vom SC Villingen-Schwenningen gegen den SC Bräunlingen klar durch. Zunächst einigte sich Albert Rait (2073) mit Schwarz am 1. Brett spielend, nach mehrfachen Figurenabtausch mit Uwe Bengelsdorf (1944) auf ein Remis. Bald darauf nutzte Sebastian Baur (1989) am 4. Brett gegen Prof. Dr. Ulf Schreier (1738) seinen Bauerngewinn aus der Eröffnung zum Gewinn der Partie aus. Ebenfalls im Endspiel gelang es Remy Heimers (2020) sein Bauernübergewicht gegen Paul Wenzinger (1632) im Zentrum siegbringend nach vorne zu treiben. Schließlich vollendete Dr. Peter Dorner (2052) mit einem schönen Turm-/Springer-Matt gegen Hugo Wolf (1827) den Mannschaftserfolg zum 3,5:0,5 für den SC VS.

Im Bild links: Vorne Remy Heimers setzt Paul Wenzinger schon in der Eröffnungs-Phase stark unter Druck und Sebastian Baur dahinter gewinnt erst einen Bauern und dann die Partie gegen Prof. Dr. Ulf Schreier.
Mit dem 3. Platz wartet nun der SC VS auf einen Freiplatz bei der Badischen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft. 


Jörg Schlenker wird auch Bezirks-Pokalsieger

Nach dem stolzen Gewinn der Stadtmeisterschaft von VS gewinnt Jörg Schlenker vom SC Donaueschingen (DWZ 2218) am Sonntag, 17. März beim traditionellen „Schachtag“ vom Bezirk Schwarzwald auch den Titel des „Bezirks-Pokalsiegers 2019“. Passend zum 60. Vereinsjubiläum im „Roten Rathaus“ von Donaueschingen-Allmendshofen holt er sich neben dem Gewinn des neuen Wanderpokals und dem Preis auch die Qualifikation für die Badische Pokal-Einzelmeisterschaft. In 5 Runden nach dem „Knockout-Modus“ im Schweizer-System bei 25 Minuten Bedenkzeit pro Partie kann er alle ehrgeizigen Wettbewerber besiegen. Im spannenden Finale besiegt er den Neuzugang vom SC St. Georgen-Schonach, Sultan Dzyba (1989).

Im Bild links: Jörg Schlenker behält die Ruhe gegen Sultan Dzyba und kann im Endspiel mit Turm gegen Läufer die Freibauern abfangen

Auf den weiteren Plätzen der „Trostrunde“ kommen Michael Rombach (2050) vom SK Neustadt, Christian Ketterer (2166) SC Donaueschingen, Nikolay Schustow (1920) SK Neustadt und Hans-Joachim Dittmar (1949) SC Villingen-Schwenningen.

Im parallel ausgetragenen Jugendturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit gewinnt Julian Preuß (SC VS) mit 6 Punkten ungeschlagen vor Joel Winterhalter (5 P.) vom SK Neustadt und Bastian Of (4 P.) vom SK Neustadt.

Im Bild links: Julian Preuß gewinnt überlegen alle Partien des Jugendturniers

Das ebenfalls separat ausgetragene Seniorenturnier im „Rutsch-System“ bei 11 Teilnehmern entscheidet mit 8 aus 10 Punkten schließlich Manfred Wagner vom SK Neustadt für sich. Auf den nächsten Plätzen folgen Bernd Suhm vom SC St. Georgen-Schonach (7,5 P.) vor dem punktgleichen Georg Bartle, SC Donaueschingen (7,5 P.) Bester Spieler vom SC VS wird Walter Strobel mit 7 Punkten.

Im Bild links: Peter Siegert gegen Georg Bartle und dahinter Walter Strobel gegen Leo Schlageter (SC Furtwangen-Vöhrenbach)

Im Bild vlnr: Bernd Fugmann (Turnierleiter), Uwe Majer (Bezirksleiter), Julian Preuß (bester Jugendlicher), Manfred Wagner (bester Senior), Jörg Schlenker (Pokalsieger), Sultan Dzyba (Vize-Pokalsieger)


Jörg Schlenker gewinnt erneut Stadtmeisterschaft

Nach 7 Runden im Schweizer-System bei einer Bedenkzeit von 90 Minuten im „Fischer-Modus“ mit 30 Sek. Bonus/Zug gelingt es dem favorisierten Jörg Schlenker (DWZ 2218) vom SC Donaueschingen erneut die Offene Stadtmeisterschaft vom SC Villingen-Schwenningen zu gewinnen. Mit 6,5 Punkten gibt er nur ein Unentschieden in der 3. Runde vom A-Turnier gegen Remis Heimers (2007) ab. Gleichzeitig sichert er sich damit die Bezirks-Meisterschaft und die Qualifikation für die Teilnahme an der Badischen Meisterschaft. Albert Rait (2058) führt daraufhin bis zur 4. Runde die Tabelle an, verliert diesen Vorsprung aber in der 5. Runde im direkten Duell mit Jörg Schlenker. Auch in der letzten Runde lässt sich Jörg Schlenker mit den schwarzen Figuren gegen Bernd Fugmann (1833) nicht mehr „die Butter vom Brot nehmen“ und gewinnt in einer spannenden Partie nach über 50 Zügen.

Im Bild links: Jörg Schlenker wehrt das spannende Figurenopfer von Bernd Fugmann erfolgreich ab und nutzt seine Chance voll aus

Im Bild rechts: Albert Rait rechts, sichert sich mit einem schönen Sieg über Klaus Richter in der Schlussrunde den 2. Rang 

Im Bild rechts: In einer langen, spannenden Partie gelingt es Walter Strobel sich gegen den favorisierten Bernhard Kniess von „e1 Königsfeld“ mit Erfolg durchzusetzen

Rang Teilnehmer TWZ Verein Pkte BH SoBerg
1 Schlenker, Jörg 2218 DS 6,5 25,5 23,25
2 Rait, Albert 2058 VS 5,5 25,5 17,75
3 Heimers, Remis 2007 VS 4,5 25,5 14,25
4 Strobel, Walter 1834 VS 4,0 23,0 11,25
5 Kniess, Bernhard 1896 KF 3,0 28,0 7,50
6 Richter, Klaus 1840 DS 3,0 27,0 7,50
7 Fugmann, Bernd 1833 VS 3,0 26,0 8,50
8 Bräunlin, Klaus 1889 VS 3,0 22,5 7,00
9 Hirt, Robert 1775 VS 2,5 25,5 7,50
10 Mischin, Viktor 1789 VS 2,5 24,0 8,25
11 Hildebrand, Erik 1667 VS 2,5 22,0 8,50
12 Vogel, Wolfgang 1746 KF 2,0 19,5 5,25

Im B-Turnier (TWZ < 1800) mit ebenfalls 12 Teilnehmern wird Hubert Rapp (1777) überlegener Sieger. Mit einem Sieg In der letzten Runde über Stefan Preuß (1201) erhöht er sein Konto auf 6,0 Punkte.

Im Bild rechts: Hubert Rapp strengt sich an und will auch gegen Stefan Preuß gewinnen

Im Bild links: Konstantin Margolin sucht im „spannenden Duell der Jugend“ seinen König vor dem gefährlichen Angriff von Julian Preuß zu retten

Im Bild links: Rudi Thiemke wartet gelassen auf den Angriff von Erich Munz

Gruppenbild mit Siegerehrung am Freitag, 15.03.2019 in der Aula der Friedensschule vlnr: Konstantin Margolin (2. Rang B-Turnier), Bernd Fugmann (Vorsitzender u. Turnierleiter), Remy Heimers (3. Rang A-Turnier), Erich Munz (3. Platz im B-Turnier), Albert Rait (2. Rang im A-Turnier), Jörg Schlenker mit Pokal(Stadtmeister VS), Hubert Rapp (Sieger im B-Turnier), Peter Streckbein (4. Rang) gewinnt den Seniorenpreis im B-Turnier), Julian Preuß (Bester Jugendlicher), Walter Strobel bester Senior im A-Turnier)

(Abschluss-Tabelle vom B-Turnier folgt noch)


Spannung pur beim Tabellenführer der Landesliga
Überraschung gegen Waldshut-Tiengen blieb aus

Im Bild links: Angestrengter Einsatz Agron Zymberi, Albert Rait, Dr. Peter Dorner und Remy Heimers an den ersten vier Brettern gegen Waldshut-Tiengen

In der 7. Runde der Landesliga Süd ging es für die hoffnungsvoll gestimmten Spieler der 1. Mannschaft vom SC Villingen-Schwenningen sozusagen „um die Wurscht“, wollte man noch die letzte Chance zum Klassenerhalt nutzen. Natürlich war klar, dass diese Aufgabe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer schwer werden würde. Das stürmische, regnerische Wetter beim Auswärtsspiel passte am Sonntagmorgen, 10. März so richtig zur  kritischen Tabellenlage.
Bevor es los ging, wartete unser Gegner leicht nervös für einige Minuten auf einen Spieler, der schließlich noch rechtzeitig innerhalb der Karenzzeit eintraf. Trotz der Favoritenrolle von SGEM Waldshut-Tiengen (DWZ 1948) gegenüber SC VS (1921) versprach der Wettkampf ein spannendes Rennen um die Punkte, da es für den Gegner um den Aufstieg und umgekehrt für VS um den Abstieg ging. Das erste Ergebnis stellte sich nach über zwei Stunden Spielzeit ein, als Bernd Fugmann (1815) am 7. Brett von Konrad Schönherr (1855) ein Remis in kompliziertem Mittelspiel angeboten bekam und es nach reiflicher Abwägung annahm. Danach vergingen fast zwei Stunden bis sich allmählich weitere Tendenzen im spannenden Spielverlauf bei knapp werdender Bedenkzeit abzeichneten. Zunächst übersah Hans-Joachim Dittmar (1943) am 5. Brett mit einer Mehrfigur eine giftige Kombination von Norbert Strittmatter (1997) und lief “ Zug um Zug ins Verderben“.

Im Bild rechts: Hans-Joachim Dittmar sucht verzweifelt nach einer Lösung in kritischer Stellung. Dahinter Dietmar Klostermann, der noch gelassen dem angreifenden Gegner den Überblick hält

Doch hoffnungsvoll konterte Dr. Peter Dorner (2052) am 3. Brett mit einem überlegenen Stellungsspiel gegen Peter Zimmermann (2016) zum Ausgleich. Bald darauf war abzusehen, dass Dietmar Klostermann (1897) am 6. Brett mit Schwarz seine aufgerissene Königsstellung gegen Klaus Amann (1882) nicht mehr halten kann und aufgeben musste. Am 2. Brett stand Albert Rait (2058) gegen Routinier Siegfried Lossau (2077) in einer spannungsgeladenen Partie mit Schwarz lange Zeit ausgeglichen , bis er einen Bauern verlor und anschließend auch die Partie zusammenfiel. Nach diesem 1,5:3,5 Rückstand war es Remy Heimers (2001) der mit Schwarz am 4. Brett, Tim Weidenbach (1950) in einem schönen Turm/Springer gegen Turm/Läufer-Endspiel und zwei Freibauern erfolgreich zur Aufgabe zwang und VS wieder heranführte.

Im Bild vorne rechts: Höchste Konzentration auf die aussichtsreichen Partien bei Remy Heimers und Dr. Peter Dorner

Leider ging der Angriffsversuch von Agron Zymberi (2130) mit Weiß gegen den Schweizer Heinz Schaufelberger (2188) am Spitzenbrett schief, nachdem er in völlig ausgeglichener Stellung ein Qualitätsopfer für einen Durchbruch auf der h-Linie zum Vorteil nutzen wollte und am Ende selbst „in schwerer See unterging“. Die längste Zeit hielt sich am 8. Brett unser Nachwuchsspieler Julian Preuß (1468), der zum ersten Mal in der Landesliga zum Einsatz kam und sich tapfer gegen Christian Feidel (1615) verteidigte bis ein Freibauer des Gegners die Entscheidung brachte.

Im Bild links vorne: Julian Preuß bei seinem ersten Einsatz in der Landesliga

So endete ein wahrscheinlich denkwürdiger Spieltag, denn die Hoffnung auf einen Klassenerhalt nach dieser 5,5:2,5 Niederlage besteht nur noch in theoretischer Natur. Am Sonntag, 31.03.2019 geht es auswärts gegen den SC Ebringen.

Bereichsliga

Nicht weniger spanend verlief das Heimspiel der 2. Mannschaft in der Aula der Friedensschule am Sonntag gegen den SC Steißlingen, da hier ebenfalls ein Wettkampf um den Klassenerhalt zu erwarten war. Um möglichst erfolgreich abzuschneiden, wurde demzufolge eine routinierte Mannschaft zusammengestellt. Es war abzusehen, dass der Gegner mit zwei starken Spielern, insbesondere an den beiden ersten Brettern seine Trümpfe ausspielen würde.

Im Bild rechts: Olaf Stebahne und Eduard Klostermann bekamen mit Wolfgang Klotzki und Philipp Bruttel zwei „harte Brocken“ vorgesetzt

So kam es dann auch, trotz hartnäckigem Widerstand mussten sich Olaf Stebahne (1803) mit Schwarz gegen Wolfgang Klotzki (1993) und Eduard Klostermann (1797) gegen Philipp Bruttel (1900) am Ende der Partie geschlagen geben. Umso erfreulicher, dass Viktor Mischin (1794) am 3. Brett mit den schwarzen Figuren Georgi Georgiev (1788) schlagen konnte. Am 4. Brett leistete sich Hubert Rapp (1777) leider einen entscheidenden Fehler gegen Ulrich Langhammer (1745) und verlor seine Partie. Da unglücklicherweise am Nebenbrett der favorisierte Walter Strobel (1818) auch noch die Dame gegen Roland Streit (1705) einstellte, war die Chance für einen Sieg schon vergeben, denn Uwe Raible (1765) kam gegen Thomas Gonser (1684) nicht über ein Remis hinaus und die schönen Siege von Peter Cerff(1776) gegen Karlheinz Bruttel (1391) sowie José González Garcia (1661) über Andreas Häberlein (1069) bedeuteten in diesem Fall nur noch ein Aufbessern des Brettpunktekontos.

Im Bild rechts: Peter Cerff und José González Garcia erfüllten ihre Aufgaben gegen ihre deutlich schwächeren Gegner souverän

So ging ein wichtiges Verbandsspiel knapp mit 3,5 zu 4,5 verloren. Am Sonntag, 31. März 2019 beim Heimspiel gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SK Gaienhofen folgt die vorletzte Chance noch rechtzeitig den Anschluss nach oben zu finden. Vorläufig steht die 2. Mannschaft noch mit einem knappen Brettpunktevorsprung auf dem 8. Platz, da die Verfolger nicht entscheidend punkten konnten.

Bezirksklasse

Bereits am Samstag empfing die 3. Mannschaft vom SC VS in der Bezirksklasse Schwarzwald die 2. Mannschaft vom SC Bräunlingen. obwohl das dritte Team in der Summe der DWZ-Wertungen dem auswärtigen Gegner überlegen war, musste das heimische Team konzentriert aufpassen, um gegen die mit jugendlichen Spielern zusammengestellte Mannschaft von der „Breg“ erwartungsgemäß bestehen zu können. Erfreulicherweise wurde schon bald nach dem Anfang die Spannung etwas gelockert, denn die erfahren Spieler Johann Gerhardt (1447), Heinrich Reichenbach (-) und Waldemar Wir (1573) lösten ihre Aufgabe an den Brettern 5, 6 und 7 innerhalb kurzer Zeit gegen ihre jugendlichen Gegner mit großer Zufriedenheit für einen 3:0 Vorsprung.

Im Bild rechts: Waldemar Wir, Johann Gerhardt und Heinrich Reichenbach (links) legten nach kurzer Zeit gegen die „Jugend“ 3:0 vor

An den vorderen Brettern musste intensiver gekämpft werden, doch am Ende holten am Brett 1 Erik Hildebrand (1668) mit einem schönen Sieg über Franz Brugger (1610), Peter Streckbein (1615) durch ein Remis gegen Marion Gut (1585), Jakov Hrusc (1632) mit einem Sieg über Dr. Robert Miller (1544) und Peter Siegert (1619) mit einem Sieg über Pablo Lummerzheim (1520) die weiteren Punkte.

Im Bild vorne rechts: Erik Hildebrand gelingt ein schöner Sieg über den erfahrenen Bräunlinger Spieler Franz Brugger am Spitzenbrett

Da es Siegfried Eisele (1209) am 8. Brett gegen Senad Ljuca (1191) auch noch gelang einen halben Punkt beizusteuern, konnte VS III einen hohen 7:1 Sieg feiern. Die Mannschaft steht nun in der Tabelle auf dem 4. Platz und spielt am Samstag, 30. März beim derzeitigen Tabellenführer, St. Georgen-Schonach.

Im Bild rechts: Siegfried Eisele hat wieder Spaß am aktiven Schach gefunden und schafft ein Remis gegen Senad Ljuca 

Die 4. Mannschaft war spielfrei und empfängt in der 8. Runde am Samstag, 30. März das Team vom SC Bad Dürrheim.


Vom Verbandsspiel der 6. Runde:

Siegeschance gegen SK Engen vergeben
Das 4:4 Unentschieden nur schwacher Trost

Im Bild: Agron Zymberi am Spitzenbrett rechts, musste die souveräne Spielstärke von Dr. Sebastian Gattenlöhner neidlos anerkennen

Dabei begann der Start zur 6. Runde der Landesliga Süd in der Friedensschule Schwenningen am Sonntag, 17.02.2019 für einen Sieg im Abstiegskampf über den SK Engen für den SC Villingen-Schwenningen recht verheißungsvoll, denn der Gegner wartete vergeblich auf seinen Spieler am zweiten Brett und musste daher mit den folgenden Spielern aufrücken. Davon profitierte Bernd Fugmann am 8. Brett mit einem kampflosen Punktgewinn. Doch die Mannschaft aus dem Hegau resignierte deswegen keineswegs und konnte nach drei Stunden Spielzeit in der Partie zwischen Agron Zymberi (DWZ 2130) und Dr. Sebastian Gattenlöhner (2209) durch einen unwiderstehlichen Angriff mit zwei Türmen und Dame auf der 7. Reihe ausgleichen. Dann gab völlig überraschend Remy Heimers (2001) am 4. Brett mit Weiß spielend gegen den Schweizer Horst Zesiger (2007) auf, nachdem er in einem aussichtsreichen, aber komplizierten Mittelspiel einen Freibauern nicht mehr aufhalten konnte. Doch spannend ging es weiter. Am 3. Brett fand Dr. Peter Dorner (2052) mit den schwarzen Figuren gegen Peter Strommayer (1904) im Mittelspiel die richtigen Züge und gestaltete das Gesamtergebnis mit seinem Sieg wieder offen. Dann musste das VS-Team wieder einen unerwarteten Niederschlag verkraften, da Albert Rait (2058) sich im Turmendspiel mit den beiderseitig einziehenden Bauern verrechnete, da Robert Eichler (1992) für Engen als Erster eine neue Dame holen konnte.

Im Bild rechts: Dietmar Klostermann (rechts) lässt sich nicht beirren und findet immer die richtigen Antworten auf die Züge von Thomas Laier

Im Wechselbad der Gefühle brachte dann Dietmar Klostermann (1897) am 7. Brett mit Schwarz gegen Thomas Laier (1709) seine Partie souverän durch und glich zum zum Zwischenstand von 3:3 wieder aus. Nach über sechs Stunden Spielzeit war die Spannung kaum mehr zu toppen, denn der Ausgang des Verbandsspiels hing nun ganz von den beiden wackligen Endspielpartien am 5. und 6. Brett ab.

Im Bild: Klaus Bräunlin rechts behält gegen Paul Bosshart die Nerven und schafft noch ein glückliches Remis im spannenden Endspiel

Hans-Joachim Dittmar (1949) hatte mit Schwarz zwar eine Figur von Christoph Kaiser (1916) erobern können, bekam dafür aber zwei verbundene Freibauern entgegengesetzt, für die er letzten Endes seinen Läufer wieder zum Remis eintauschen musste. Den letzten Krimi in der Begegnung lieferten sich Klaus Bräunlin (1889) und Paul Bosshart (1849) in einem Turm gegen Läufer-Endspiel. Mit Hilfe eines vorrückenden Freibauern schaffte es K. Bräunlin schließlich noch ein Remis zum 4:4 Endergebnis rauszuholen. Durch dieses Unentschieden bleibt das Team vom SC Villingen-Schwenningen auf dem ungewohnten, vorletzten Platz und muss in den noch ausstehenden drei Spielen alles geben, um noch „das rettende Ufer“ zu erreichen. Den nächsten „Nervenkrieg“ gibt es am 10. März 2019 beim Auswärtsspiel gegen die SGEM Waldshut-Tiengen zu erleben.

Bereichsliga Süd

Zu einem spannenden Auswärtskampf kam es auch in der 6. Runde der Bereichsliga Süd Staffel 4 zwischen der 2. Mannschaft von der SVG Konstanz und SC Villingen-Schwenningen II. Die Konstanzer konnten dabei leicht favorisiert auftreten, denn mit dem 4. Platz stand unser Gegner bereits auf einem recht sicheren Tabellenplatz, während VS II auf dem 7. Platz um den drohenden Abstieg zu kämpfen hat.
Am 1. Brett bekam es Olaf Stebahne (1803) mit dem erfahrenen Schweizer Dr. Joachim Schmid (1705) zu tun und musste nach einer langen Partie eine Niederlage einstecken. Besseren Widerstand leistete Eduard Klostermann (1797) bei seinem Remis mit Schwarz am 2. Brett gegen Stefan Frommerz (1837). Einen schweren Eröffnungsfehler von Jörn-Kay Penzel (1853) nutze Viktor Mischin (1794) am nächsten Brett mit Weiß zu einem vollen Punktgewinn. Doch am 4. Brett unterlag Hubert Rapp (1777) unglücklich gegen Wolfgang Kalix (1877), so dass es in der vorderen Hälfte 2,5:1,5 für Konstanz stand. Auch am 5. Brett konnte Walter Strobel (1818) gegen Dr. Gottfried Gabriel (1781) dagegen halten, musste sich am Ende jedoch mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Ein schöner Sieg von Uwe Raible (1765) über Rainer Roland (1688) zum 3:3 Unentschieden gestaltete das Ergebnis wieder offen. Leider mussten Waldemar Wir (1573) gegen Maximilian Roth (1628) und Thomas Schaumann (1380) gegen Erhard Krämer (1570) an den beiden hinteren Brettern aufgeben, was insgesamt eine 3:5 Niederlage für unser Team VS II bedeutete. Daraus resultiert ein 8. Platz in der Tabelle, der in der kommenden Begegnung am 10.03.2019 beim Heimspiel gegen den SC Steißlingen aufgebessert werden muss.

Bezirksklasse Schwarzwald

In der Bezirksklasse standen die Vorzeichen eigentlich schlecht, denn unsere beiden Mannschaften konnten wegen Spielerausfall nur mit jeweils sechs anstatt acht Spielern antreten. Doch welche Überraschung – in der Partie SK Neustadt II gegen SC VS III – waren wir dem Gegner deutlich überlegen und schafften sogar einen 4,5:3,5 Sieg. Erfreulich war dabei noch, dass unsere 3. Mannschaft keine gespielte Partie verlor. Die Punkte holten vom 1-6 Brett: Sebastian Hug (1400) : Thomas Burggraf (1703) mit Weiß 0:1, Alwin Rother (1374) : Peter Steckbein 1/2, Reymund Weis (1414) : Jakov Hrusc (1632), 1/2, Naim Faroog (1246) : Peter Siegert (1619) 0:1, Gerd Grüninger (1185) : Konstantin Margolin (1609 1/2, Rosenthal Edmund (-) : Johann Gerhardt (1447) 0:1. Am Samstag, 09.03.2019 empfängt die 3. Mannschaft das Team von Bräunlingen II in der Friedensschule Schwenningen.

Die 4. Mannschaft spielte in der Besetzung Julian Preuß (1467), Wolfgang Tribukait (1448), Rudolf Thiemke (1397), Stefan Preuß (1165), Heinrich Reichenbach (-) und Siegfried Eisele (1209) parallel bei den SF Furtwangen-Vöhrenbach II. Trotz ähnlicher Spielstärke gelang es nur Julian Preuß seine Partie am ersten Brett zu gewinnen und den Neulingen Heinrich Reichenbach sowie Siegfried Eisele jeweils ein Remis zu holen. In der nächsten Runde ist VS IV spielfrei und kann ggf. entsprechende Ersatzspieler zur Verfügung stellen.


Badische Blitzmeisterschaften in Ettlingen
SC Villingen-Schwenningen war dabei


Im Bild vlnr: Unsere Mannschaft mit Sebastian Baur, Albert Rait, Remy Heimers
und Dr. Peter Dorner

Die besten „Blitzer“ vom SC Villingen-Schwenningen hatten sich 2018 auf Bezirksebene für die Badischen Blitzmeisterschaften im Einzel und mit der Mannschaft qualifiziert und mit der Freude auf spannende Wettkämpfe am Wochenende 09./10. Februar in der Waldsaumhalle von Ettlingen daran teilgenommen.
Zunächst traten Agron Zymberi und Dr. Peter Dorner am Samstag beim Einzel an. Natürlich war es von Anfang an klar, dass man sich im Elitefeld mit Teilnehmern aus der Bundesliga, Oberliga, Verbandsliga, etc. sehr schwer tun wird dabei mitzuhalten. Doch man hoffte einfach beim Blitzturnier auf die eine oder andere glückliche Überraschung. So gelang es Agron Zymberi (ELO 2054) doch hinter den Siegern GM Georg Meier (2639) von OSG Baden-Baden, IM Christopher Noe (2516) SC Eppingen und Ognjen Cvitan (2657) SC Emmendingen einen beachtenswerten 19. Platz unter 30 Teilnehmern zu erkämpfen. Mit dem 29. Platz musste sich hier Dr. Peter Dorner (2162) begnügen.
Beim Mannschaftsblitz mit vier Spielern wurden insgesamt 15 Runden geblitzt. Hier nahmen der SC Eppingen mit 26 MP/44 Brett-P. , der SC Emmendingen mit 23 MP/44,0 BP und der OSG Baden-Baden mit 21 MP/36,0 BP die ersten drei Plätze ein. Der SC Villingen-Schwenningen schaffte mit Albert Rait, Dr. Peter Dorner, Remy Heimers und Sebastian Baur unter 15 Teilnehmern mit 7 MP/18 BP den 12 Platz. Trotz vieler Niederlagen war es ein schönes Erlebnis und ein Gewinn an Erfahrung. Leider konnte Agron Zymberi beim Mannschaftsblitz nicht dabei sein.


Vorletzte Runde der Stadtmeisterschaft 2019

In der 6. und damit vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft 2018/2019 versuchten alle Akteure ihr Punktekonto aufzubessern, um eventuelle Chancen auf die vorderen Plätze in der Rangliste wahrzunehmen. Dabei musste sich der Spitzenreiter der A-Gruppe, Jörg Schlenker nicht mehr ins Zeug legen, denn sein Gegner konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Inzwischen ist Robert Hirt sogar mit knapp 60 Jahren an seiner langjährigen Krankheit gestorben. Bis zuletzt hat er das Schachspiel aktiv mit großer Leidenschaft bestritten.
Den spannenden Wettkampf der engsten Verfolger gewann Remy Heimers nach einer langen Partie gegen Bernhard Kniess. Da der nominell favorisierte Albert Rait gegen Viktor Mischin nur zu einem Remis kam, bilden nun Remy Heimers und Albert Rait mit jeweils 4,5 Punkten die nächsten Verfolger für Jörg Schlenker (5,5 P.), der in der letzten Runde noch auf Bernd Fugmann trifft.

Im Bild: Links Remy Heimers mit deutlichem Vorteil, wehrt sich am Ende der Partie erfolgreich gegen das Dauerschach von Bernhard Kniess

Im Bild: Rechts Albert Rait, der sich gegen Viktor Mischin mit einem Remis zufrieden geben muss

Resultate der Gruppe A:
1. Hirt, Robert – Schlenker, Jörg 0:1 kl
2. Rait, Albert – Mischin, Viktor 1/2
3. Heimers, Remy – Kniess, Bernhard 1:0
4. Hildebrand, Erik – Strobel, Walter 1/2
5. Bräunlin, Klaus – Fugmann, Bernd 0:1
6. Richter, Klaus – Vogel, Wolfgang 1:0

Rangliste Gruppe A nach 6 Runden:

Rang
Teilnehmer
TWZ
Punkte
BH
SoBerg
1
Schlenker, Jörg
2218
5,5
20,5
18,25
2
Heimers, Remy
2007
4,5
21,0
13,75
3
Rait, Albert
2058
4,5
20,5
13,75
4
Kniess, Bernhard
1896
3,0
20,0
5,50
5
Richter, Klaus
1840
3,0
18,5
5,50
6
Strobel, Walter
1834
3,0
17,0
6,75
7
Fugmann, Bernd
1833
3,0
14,5
5,50
8
Hirt, Robert
1775
2,5
21,5
7,00
9
Mischin, Viktor
1789
2,5
17,0
5,75
10
Bräunlin, Klaus
1889
2,0
16,0
2,50
11
Hildebrand, Erik
1667
1,5
14,5
2,50
12
Vogel, Wolfgang
1746
1,0
15,0
2,75

In der Gruppe B erkämpfte sich Erich Munz gegen den favorisierten Hubert Rapp ein beachtenswertes Remis. Zäher Verfolger bleibt Konstantin Margolin, der mit einem ungefährdeten Sieg über Norbert Müller seine Ambitionen auf den 2. Rang unterstrich. Dahinter bleibt das Feld noch eng zusammen. Hier die gesamten Resultate der Gruppe B in der 6. Runde:

1. Munz, Erich – Rapp, Hubert 1/2
2. Müller, Norbert – Margolin, Konstantin 0:1
3. Preuß, Julian – Thiemke, Rudolf 1:0
4. Eisele, Siegfried – Streckbein, Peter 0:1
5. Athens, Hans-Joachim – Preuß, Stefan 0:1
6. Reichenbach, Heinrich – Unutmaz, Ergun 0:1

In der Rangliste führt nach wie vor Hubert Rapp (1777) mit 5,0 Punkten vor Konstantin Margolin (4,5 P.) Mit 3,5 Punkten folgen Peter Streckbein, Erich Munz und Stefan Preuß, welche noch um den 3. Platz kämpfen werden.

Termin letzte Runde mit anschließender Siegerehrung: Freitag, 15.03.2019


Vereins-Blitzmeisterschaft
5. Runde geht an Agron Zymberi


Im Bild vrnl: Zur Abwechslung wurde wieder einmal „geblitzt“. Im entscheidenden „Match“ bleibt Agron Zymberi „cool“ und gewinnt gegen seinen härtesten Konkurrenten  Dr. Peter Dorner. Am Freitag, 01. Februar trafen sich die besten „Blitzer“ vom SC VS in der VHS Villingen zu einem spannenden Match auf hohem Niveau. Mit 7 Teilnehmern war bei schlechten Wetterverhältnissen das Turnier im „Rutsch-System“ zwar relativ klein, aber mit zwei Durchgängen á jeweils 6 Spielen und der fortschrittlichen Bedenkzeit von 3 Min. + 2 Sek. Bonus/Zug ging es schnell und konzentriert zur Sache. Dabei konnte sich im 1. Durchgang Dr. Peter Dorner mit 5 aus 6 Punkten vor Agron Zymberi 4/6  und Albert Rait 3,5/6 an die Spitze des Feldes setzen. Im 2. Durchgang mit umgekehrter Farbe hatten sich die Teilnehmer warm gespielt und es wurde um jeden Punkt hart „gefightet“. Nachdem Agron Zymberi (DWZ 2130) gegen Dr. Peter Dorner (2052) gewinnen konnte, war der Weg für ihn frei und holte sich mit total 9,5 Punkten und einem Punkt Vorsprung den Sieg vor Dr. Peter Dorner mit 8,5 P. Auf den 3. Platz kam Albert Rait (2058) mit 7 P. vor Remy Heimers (2001)


Im Bild vlnr: „Anstrengendes Duell“ zwischen Remy Heimers und Albert Rait im Mittelspiel und Sebastian Baur (1989) mit jeweils 5 Punkten.

Auf den hinteren Rängen landeten Viktor Mischin (1789) mit 4 P. vor Bernd Fugmann (1833) mit 3 Punkten. Im Gesamtklassement ohne Streichresultat führt weiterhin Dr. Peter Dorner (45,0 P.) vor Albert Rait (40,5 P.) und Remy Heimers (33,5 P.).  Das war noch einmal ein gutes Training bevor es am Wochenende zur Badischen Blitz-Einzel und Mannschaftsturnier nach Ettlingen bei Karlsruhe geht.