Startseite

Beiträge und Fotos von Bernd Fugmann, E-Mail: Bernd Fugmann@web.de
Zuletzt aktualisiert am: 09.04.2020


Aktuelle Vorschau
Termine – Meisterschaften

Aktuell sind wegen der Corona-Krise alle Veranstaltungen auf Verbandsebene und im Verein bis auf weiteres abgesagt !

Training
JugendFreitags, 17:30 Uhr, Volkshochschule Villingen, Raum 1,
K
anzleigasse 6, 78050 VS-Villingen am Münsterplatz
VHS vorläufig geschlossen bis 19.04.2020

Aktive allgemein: Freitags, 19:00 Uhr, Seniorenzentrum, Caféteria,
3. Stock, Konrad-Adenauer 6-8, 78050 VS-Villingen
Caféteria auf unbestimmte Zeit geschlossen
                     
Senioren u. andere Gäste: Dienstags, ab 14:00 Uhr, Seniorenzentrum,
Konrad-Adenauer-Str. 6, 78050 VSVillingen
Auf unbestimmte Zeit nicht zugänglich ! 

Verbandsspiele: 8. Runde 21./22.03. Bezirksklasse+Bereichsliga abgesagt
9. Runde 25./26.04. unwahrscheinlich !

Aktive Intensiv: Training mit FM D. Ortmann auf unbestimmt verschoben


„Westweg“ gewinnt erneut „Online-Blitz“
Beim ersten, gemeinsamen Online-BlitzTurnier in der neuen, digitalen „Schwarzwald-Arena“ mit dem Programm von lichess.org holt sich „Westweg“ (2146) seinen zweiten virtuellen Sieg. Mit 32 Punkten gewinnt er das spannende Match knapp vor „Veit-Stoss“ (2134) mit 30 P. und „schokoelch“ (2091) mit 23 P. bei insgesamt 14 Teilnehmern vom SC Villingen-Schwenningen und dem SC Donaueschingen. Bei starker Konkurrenz kamen unter die „Top Ten„:  JSchlenker (2161) 19 P., tutschka (2016) 16 P., Schwachmatikus (2076) 14 P., julianp03 (1884) 11 P. thuha31 (1760) 11 P., Schachurmel0202 (1676) 10 P. und BlackforestBlitzBee (1426) 10 P. Die Spieler thimmi24, Allotria, Bernardo76 und heinrichr feilen für den nächsten Wettkampf mit Begeisterung fleißig an ihrer Online-Technik.
Wie werden hier die Punkte berechnet? Grundsätzlich gibt es für einen Sieg 2 Punkte, 1 Punkt für Remis und 0 Punkte für eine Niederlage. Gewinnt man zwei Spiele in Folge, beginnt man eine Serie mit doppelter Punktzahl. Für die nachfolgenden Spiele erhält man solange die doppelte Punktzahl, bis man ein Spiel nicht mehr gewinnt.
Am Gründonnerstag startet um 19:30 Uhr das nächste, offene 5-Min.-Turnier unter https://lichess.org/tournament/TbWJUxwl
Allen Schachfreunden frohe Ostern und viel Spaß beim „Eierlegen“ !


Premiere mit „Online-Blitz-Turnier“Die Not macht den Menschen bekanntlich erfinderisch. Und so sind die aktiven Schachspieler seit einiger Zeit auf die glorreiche Idee gekommen, die digitalen Möglichkeiten zum Schachspielen ohne Körperkontakt zu nutzen. Das macht sich nun in der „Corona-Zeit“ besonders bezahlt, denn die umfangreiche Schachgemeinde kann so weiterhin ihrem geliebten Hobby mit neuer Faszination nachgehen. So hat sich nun auch der SC Villingen-Schwenningen auf den Weg gemacht und trug erstmalig am Sonntag, 05. April ein „Online-Blitzturnier“ auf Initiative einiger Mitglieder aus. Dabei lag die Turnierleitung in den Händen unseres jungen Nachwuchsspielers Julian Preuß. Zu diesem spannenden Novum „der anderen Art“ hatten sich spontan 7 Spieler mit einem „anonymen Benutzernamen“ eingefunden. Nach 9 gespielten Partien stand „Westweg“ mit 19 Punkten als erster Sieger fest. Knapp dahinter kam „julianp03_chess“ mit 18 P.  vor „schokoelch“ mit 8 P. bei zwei Partien weniger. Die anderen Teilnehmer haben sicherlich bei diesem „Highlight“ viel Spaß gehabt und neue Erfahrungen gesammelt. Am Dienstag, 07. April geht es um 19:30 Uhr auf „lichess.org/tournament/Rx8rQBhZ“ mit einem offenen Blitzturnier weiter.


„Guter Rat ist teuer“
sagt ein Sprichwort
Wie wahr in der aktuellen Situation der Corona-Krise. Plötzlich ist sie da und wir haben nicht viel Zeit darüber gründlich nachzudenken. Schnelles Handeln ist angesagt, denn vor den finanziellen Folgen hat erst einmal die Beseitigung der gesundheitlichen Probleme den Vorrang . Die Gesellschaft steht weltweit vor ungeahnten Herausforderungen und erlebt als präventive Maßnahme umfangreiche Einschränkungen unserer Freiheit und andererseits beispiellose Hilfe in bisher nicht gekannter Form. Wie wird es persönlich und für uns alle weitergehen in gesundheitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht? Noch können auch die Experten aller Art keine konkreten Angaben machen. Ein Zitat von Mark Twain und Albert Einstein sagt: „Vorhersagen zu machen ist schwer, vor allem über die Zukunft“. Neben der medizinischen Betreuung gilt das Prinzip der Hoffnung, die Befolgung  guter Ratschläge und ein gesunder Menschenverstand.

Im Bild: GM Jan Nepomiachtchi nach seinem anstrengenden Sieg über GM Ding Liren

Sportlich gesehen stehen in diesen Tagen fast alle Räder still. Fast alle geplanten Veranstaltungen sind oder werden abgesagt. Hier zeigt sich der Vorteil vom Schachsport – denn neben dem „HomeChess“ bietet sich noch das „Internet Chess“ für persönliche Aktivitäten an. Als einziges, bedeutendes internationales Schachevent sollte vom 15. März bis 04. April 2020 im schönen Hyatt-Hotel von Jekaterinburg (Russland) das spannende Kandidatenturnier für den nächsten Herausforderer von Magnus Carlsen ausgetragen werden. Hier führte nach der 6. Runde etwas überraschend GM Jan Nepomniachtchi (Elo 2774) mit 4,5 Punkten vor GM Maxime Vachier-Lagrave (2767) mit 3,5 P.

Im Bild: GM „MVL“ zeigte dem russischen GM J. Nepomniachtchi, dass er sich „französisch“ gut auskennt

Doch in der 7. Runde machte es der Franzose mit Weiß durch einem schönen Sieg über den Tabellenführer wieder spannend. Der Russe probierte es mit der Winawer-Variante der Französischen Verteidigung und musste die sehr gute Fähigkeiten von MVL neidlos anerkennen. Da die Russische Regierung wegen der Corona-Epidemie beschlossen hat, ab Freitag, 27. März den Flugverkehr in sämtliche Länder einzustellen, hat FIDE-Präsident Arkady Dvorkovic das Kandidatenturnier für unbestimmte Zeit unterbrochen. Somit ist noch nichts entschieden, denn mit nur einem Punkt Rückstand, warten vier „großmeisterliche“ Verfolger auf ihre Chance in der Rückrunde.

Rangliste (Elo) nach der Vorrunde
1-2 GM Jan Nepomniatschi
(RUS 2774)                 4,5 P.
1-2 GM Maxime Vachier-Lagrave 
(FRA 2767)  4,5 P.
3-6 GM Fabiano Caruana
( USA 2842)                    3,5 P.
3-6 GM Anish Giri
(NED 2763)                                   3,5 P.
3-6 GM Wang Hao
(CHN 2762)                                  3,5 P.
3-6 GM Alexander Grischuk
(RUS 2777)              3,5 P.
7-8 GM Ding Liren
(CHN 2805)                                  2,5 P.
7-8 GM Kirill Alekseenko
(RUS 2698)                    2,5 P.

Sobald es aktuell etwas Neues vom BSV oder vom SC VS zu berichten gibt, melde ich mich wieder.  Viele Grüße aus dem sicheren „Homeoffice“ verbunden mit dem Wunsch an alle Schachfreunde für gute Gesundheit  – BF


Jörg Schlenker – „alter und neuer Stadtmeister“
Im Bild vrnl: Bernd Fugmann Turnierleiter, Jörg Schlenker Stadt- und Bezirksmeister 2020, Albert Rait Vizemeister, Armin Müller 3. Rang und Julian Preuß bester Jugendlicher

Bei der alljährlich stattfindenden „Offenen Stadtmeisterschaft“ vom SC Villingen-Schwenningen wurde Jörg Schlenker (DWZ 2196) seiner Favoritenrolle gerecht und gewann am Freitag, 13. März in der Friedensschule Schwenningen erneut, mit 6,5 Punkten aus 7 Runden im Schweizer-System, das spannende Turnier mit klassischer Bedenkzeit. Nur in der 3. Runde der Gruppe A, gelang es Albert Rait (2015) vom SC VS dem späteren Sieger einen halben Punkt abzunehmen und mit 6,0 Punkten den 2. Rang zu belegen. Auch in der noch einmal hart umkämpften letzten Runde am 13. März ließ er gegen seinen Vereinskollegen Walter Strobel ((1825) mit einem Sieg nichts mehr anbrennen.  Mit 4,5 P. kam Armin Müller (1969) vom SC Donaueschingen auf den 3. Rang nachdem er noch gegen Hubert Eschle (1817) vom SC VS gewann. Knapp dahinter landete mit 4,0 P. Remy Heimers (1980), der in einer langen Partie gegen den Vorsitzenden Bernd Fugmann (1788) siegte. Einen schönen Erfolg konnte auch Julian Preuß (1603) als Nachwuchsspieler feiern, der sich gegen Ergun Unutmaz (1426) behaupten konnte und damit den 6. Rang belegt. Auf den 5. Platz rangiert Klaus Bräunlin (1859), der aus gesundheitlichen Gründen auf die letzte Runde gegen Jörg Schlenker verzichtete und dennoch den Seniorenpreis errang. Mit diesem Endergebnis qualifizierten sich Jörg Schlenker und Albert Rait auch  für die Badische Meisterschaft. 

In der Gruppe B setzte sich Erik Hildebrand (1679) mit einem Sieg über Peter Streckbein (1607) an die Tabellenspitze. Dicht dahinter kam Hubert Rapp (1715) mit 6,0 P.  mit vollem Punktgewinn gegen Norbert Müller (1654) auf den 2. Rang. Den 3. Rang eroberte in der Schlussrunde noch Wolfgang Vogel (1726) aus Königsfeld durch einen Sieg über Peter Siegert (1591), Den Seniorenpreis holte in dieser Gruppe Johann Gerhardt (1433) auf dem 4. Rang, der gegen Stefan Preuß (1172) die Oberhand behielt. Insgesamt kämpften 26 Teilnehmer in zwei Klassen um die traditionelle Stadtmeisterschaft.


Großartige Erfolge in der 7. Runde der Verbandsspiele
Keine Mannschaft verliert

Im Bild vorne links: Remy Heimers gegen Dr. E. Besuden – dahinter Daniel Müller, Dr. Peter Dorner und Agron  Zymberi in konzentrierter Haltung

Die 1. Mannschaft kann so langsam den Sekt für den Wiederaufstieg in die Landesliga kalt stellen. In der Bereichsliga Süd Staffel 4 gelang auswärts dem favorisierten Team vom SC Villingen-Schwenningen (DWZ 1930) gegen den SK Gaienhofen (1787) am Sonntag, 08. März  ein weiterer, klarer 6,5:1,5 Sieg. Die Mannschaft startete im schön gelegenen Lern- und Medienhaus mit Blick auf den Bodensee schon mit einem 2:0 in den Wettkampf, da Gaienhofen nur sechs Spieler an die Bretter bringen konnte. Somit mussten sich Walter Strobel und Klaus Bräunlin als Zuschauer zufrieden geben. Dennoch erwies sich der Gegner als äußerst zäh, denn es dauerte eine geraume Zeit bis die weiteren Punkte nacheinander „purzelten“. Zunächst einigte sich Dr. Peter Dorner (2080) am 2. Brett mit Hubert Zwick (1960) nach einem intensiven Positionsspiel mit ungleicher Rochade auf ein Remis. Sehr konzentriert wehrte sich  dann Daniel Müller (2007) gegen die Attacken von Rifet Joldic (1886) und gewann schließlich eine Figur und die Partie am 3. Brett. Beim Stand von 3,5:0,5 sicherte  daraufhin Bernd Fugmann (1806) gegen David Michel (1414) mit einem Remis das 4:4. Am Spitzenbrett trieb Agron Zymberi (2081) mit einem druckvollen Angriff auf der Königsseite den Schweizer Paul Businger (2080) in die Zeitnot, welche den Verlust eines Turms und die Partie zur Folge hatte. Doch damit nicht genug. Am 5. Brett versuchte Dietmar Klostermann (1802) vergeblich Kapital aus seinem anfangs guten Angriff zu schlagen, doch am Ende musste er eine Punkteteilung gegen Siegfried Bader (1625) anerkennen. Am 4. Brett kämpfte noch Remis Heimers (1981) in einem schwierigen Turmendspiel mit Dr. Eckhard Besuden (1758) um den Sieg. Nach dem Turmtausch konnte er einen Bauern erobern, der ihm auch den vollen Punkt brachte. Mit diesem siebten Sieg in Serie hat VS sein wichtigstes Ziel erreicht und darf sich nun gute Hoffnungen auf den Wiederaufstieg in die Landesliga machen. Als nächsten Gegner empfängt die 1. Mannschaft als souveräner Tabellenführer, am Sonntag, 22. März das Team vom SC Bräunlingen, welches derzeit auf dem 6. Platz rangiert.

Im Bild: Uwe Raible steuerte am 4. Brett ein wichtiges Remis zum 4:4 gegen Denzlingen bei
Im Bild links: Julian Preuß als erfolgreicher  Nachwuchsspieler mittlerweile ein stabiler Anker in der 2. Mannschaft

Mindestens gleich hoch spannend verlief der Wettkampf der 2. Mannschaft von VS (DWZ 1766) gegen den favorisierten Tabellenzweiten der Bereichsliga Süd Staffel 2, den SK Denzlingen (1861) in der Friedensschule. Denn zur Absicherung vom 5. Rang in der Tabelle sollte noch mindestens ein Punkt dazukommen. So hatte man zwar Respekt vor dem Gegner, aber auch den kämpferischen Willen, um erfolgreich zu sein. Wie erhofft kam es dann auch zu einer „Alles in allem“ zufriedenstellenden 4:4 Punkteteilung. Wie befürchtet musste VS an den beiden ersten Brettern trotz großem Widerstand eine Niederlage einstecken. Hubert Eschle (1837) musste die gute Leistung von Dr. Matthias Nübling (1861) anerkennen und Eduard Klostermann (1802) verlor gegen Wolfgang Kurz (2017). Doch an den folgenden drei Brettern holte VS mit dem Trio Olaf Stebahne (1791) gegen Dieter Honens (1817), Uwe Raible (1780) gegen Toni Gens (1809) und Julian Preuß (1714) gegen Hannes Mössner (1791) jeweils einen halben Punkt. Noch besser machte es erneut Hubert Rapp (1716), der am 6. Brett gegen Dr. Wilfried Hoffmann (1789) gewann. Leider kam am 7. Brett Hans-Joachim Dittmar (1899) gegen Christoph Höfflin (1752) in vorteilhafter Stellung nicht über ein Remis hinaus. Sonst hätte es mit dem kampflose Punktgewinn von Waldemar Wir (1592) sogar zum Mannschaftssieg gereicht. Mit einem Punktgewinn konnte das Team jedoch das Minimalziel erreichen und weiterhin den 5. Rang in der Tabelle behalten. Am 22. März fährt das Team zum SC Zell, der in der Tabelle einen Rang vorne dran steht.

Bereits am Samstagnachmittag musste die 3. Mannschaft von VS (DWZ 1557) in der Bezirksklasse Schwarzwald gegen die 2. Mannschaft von Furtwangen/Vöhrenbach (1310) antreten. Trotz einiger Spielerausfälle konnte das favorisierte Team mit 6:2 Punkten einen überzeugenden Sieg hinlegen. So gewann Thomas Burggraf (1735) mit Weiß am ersten Brett gegen Oskar Cariboni (1600) und setzt damit seine persönliche Erfolgsserie fort. Auch am 2. Brett gelang es José Gozález Garcia (1662) gegen Wolfgang Dold (1468) einen vollen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Peter Streckbein (1621) begnügte sich gegen Siegfried Fien (1500) mit einem Remis. Dagegen konnte Peter Siegert (1633) gegen Dietrich Bär (1336) einen schönen Sieg landen. Einziger Wehrmutstropfen war Jakov Hrusc (1589), der überraschend gegen Peter Schlageter (1319) den „Kürzeren zog“. Am 6. Brett einigte sich Thomas Schaumann (1378) mit Peter Bammert (1206) auf ein Remis. Zwei weitere Punkte brachten dann noch an den beiden letzten Brettern der 82-jährige Johann Gerhardt (1397) gegen Peter Bantle (1081) und der 87-jährige Wolfgang Tribukait (1438) gegen Stefan Krämer (0970) mit nach Hause. Das Team VS III verbleibt damit auf dem zweiten Tabellenplatz und empfängt am 21. März die 2. Mannschaft vom SK Neustadt.

Im Bild rechts: Hans-Joachim Athens gewinnt den entscheidenden Punkt zum Sieg 

Auch die 4. Mannschaft von VS (DWZ 1296) kämpfte ehrgeizig in ihrem Verbandsspiel der Bezirksklasse gegen die 2. Mannschaft vom SC Bräunlingen (1382) um jeden Punkt und wurde am Ende dafür belohnt. In einem langanhaltenden Wettstreit mit wechselhaften Ergebnissen blieb es bis zum Schluss ganz spannend.  Als erstem Spieler von VS gelang es dem erstmals 14-jährigen Immanuel Carey (ohne DWZ) am 6. Brett nach einem Patzer von Marcel Scherzinger einen Punkt zu gewinnen. Bernd Blanke (1419) schaffte am ersten Brett gegen die favorisierte Marion Gut (1601) ein achtbares Remis. Am 2. Brett musste dagegen Heinrich Reichenbach (1249) gegen Dr. Robert Miller eine Niederlage verkraften. Auch Siegfried Eisele (1151) musste sich gegen den Routinier Edgar Koch (1509) geschlagen geben. Dafür gelang Rudolf Thiemke (1363) gegen Rolf Jäckle (1384) ein schöner Sieg. Beim Stand von 2,5:2,5 holte dann noch Hans-Joachim Athens (ohne DWZ) gegen Thore Göbel (900) mit einer sehenswerten Königsumzingelung den alles entscheidenden letzten Punkt zum 3,5:2,5 für VS IV.  Am 21. März hat die Mannschaft spielfrei.


Badische Pokal-Mannschaftsmeisterschaft erreicht

Im Bild: Hubert Eschle holt entscheidenden Punkt für Pokalsieg von VS III               Nach einem spannenden Wettkampf um den 3. Platz der Pokal-Meisterschaft vom Bezirk Schwarzwald hat sich am Freitag, 28. Februar die favorisierte 3. Mannschaft vom SC VS gegen Bräunlingen II mit 3:1 erfolgreich durchgesetzt. Zunächst mussten sich am 2. und 3. Brett mit Schwarz spielend, Hubert Rapp (1716) und Uwe Raible (1780) gegen die talentierten Nachwuchsspieler Semir Ljuca (1512) und Rijad Ljuca (1539) mit einem Remis zufrieden geben. Danach standen die restlichen Partien noch lange auf „Messer’s Schneide“. Doch dann gewannen schließlich mit der größeren Routine am 1. Brett mit einer Springergabel Hubert Eschle (1837) gegen Sebastian Brendle (1591) und Olaf Stebahne (1791) mit einem schönen Angriff auf der Königsseite gegen Paul Wenzinger (1694). Da die 1. Mannschaft vom SC VS schon zuvor gegen Donaueschingen kampflos gewonnen hatte und dieses Team auf das Weiterkommen verzichtet, haben sich nun zwei Teams vom SC VS für die 1. Runde um die Badische Pokal-Meisterschaft im April qualifiziert.

Gute Plätze beim 11. Pfalz Open in Neustadt/ Weinstraße

Im Bild: Links stehend Stefan Preuß, am Brett sitzend Julian Preuß und rechts stehend Hubert Eschle bei der Analyse Partie

Mit Hubert Eschle sowie Julian und Stefan Preuß nutzten während der Fasnacht drei Spieler vom SC Villingen-Schwenningen die Teilnahme am diesjährigen Pfalz Open mit über 500 Teilnehmern in drei Wertungskategorien. Im B-Turnier mit 173 Teilnehmern erwischte Hubert Eschle einen perfekten Start mit 4 P. aus 4 Runden. Dabei besiegte er in der 4. Runde Rebecca Doll (OSG Baden-Baden) – WM Teilnehmerin U14 und Deutsche Vize-Meisterin im Jahr 2019. Sein Königsangriff mit Springeropfer und Matt bei hervorragendem Zusammenspiel von Dame und Turm gegen drei Figuren in der Verteidigung, war eine Augenweide. Mit 5 P. aus 7 Runden belegte er mit Startrang 17 den 13. Platz am Ende. Zusätzlich erhielt er den 2. Seniorenpreis und 32 DWZ-Punkte.
Der 16-jährige Julian Preuß fand dagegen nur langsam ins Turnier und startete mit vier Unentschieden. Nach zwei Siegen und einem Remis in der Schlussrunde verbesserte er sich ohne Niederlage von Startrang 76 auf Platz 37. Durch den Gewinn von 16 DWZ-Punkten  übersprang er erstmals die Marke von 1700. Im C-Turnier verpasste Stefan Preuß etliche gute Chancen und büßte mit 3 P. aus 7 Runden über 20 DWZ-Punkte ein.


 Turbulentes Wochenende der Verbandsspiele
6. Runde mit kleinen Überraschungen – Wiederaufstieg rückt näher

Am 15./16. Februar gingen die vier Mannschaften vom SC Villingen-Schwenningen mit großer Erwartung an die Herausforderungen ihrer Ziele. Würden die Wünsche wie geplant in Erfüllung gehen? Auf Grund verschiedener Spielerausfälle musste zunächst die komplette Aufstellung der Teams erledigt werden. Keine leichte Aufgabe für die Mannschaftsführer immer die optimale Lösung zu finden. Doch pünktlich zum Start am Samstagnachmittag standen sämtliche aktiven Spieler der beiden Mannschaften in der Bezirksklasse Schwarzwald bereit.

Im Bild vorne rechts: Walter Strobel mit guten Chancen gegen Tomo Sakic

Dabei kam der 3. Mannschaft von VS die größte Bedeutung zu, denn im Heimspiel gegen SF Furtwangen/Vöhrenbach „ging es sozusagen um die Wurscht“. Der Sieger durfte sich große Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bereichsliga machen. So traten auch beide Mannschaften gut motiviert in starker Besetzung an. Dabei ging die Rechnung an den vorderen Brettern für VS auch voll auf. Walter Strobel (1825) konnte am ersten Brett gegen den Neuzugang bei Furtwangen Tomo Sakic (ohne DWZ) sich gut behaupten, kam aber über ein Remis nicht hinaus. Einen starken Auftritt hatte Thomas Burggraf (1735) gegen Daniel Radu (1616) mit den weißen Figuren, denn bereits nach der Eröffnung konnte er die Dame des Gegners erobern und den ersten vollen Punkt verbuchen. Auch José González Garcia (1662) ließ gegen Georg Rißler (1603) nichts anbrennen und notierte einen weiteren halben Punkt. Mit einer schönen Demonstration für ein gewonnenes Endspiel erhöhte Hans-Joachim Dittmar (1891) gegen Leo Schlageter (1641) die Bilanz auf 3:1 für VS. Doch der Erfolg wehrte nicht bis zum Ende. Die hinteren Bretter gingen leider an den Gegner. Peter Streckbein (1607) musste sich am 5. Brett mit Schwarz gegen Peter Fettich (1562) überraschend geschlagen geben, Peter Siegert (1591) gelang nur ein Remis gegen Daniel Wagner (1518), Jakov Hrusc (1589) stellte gegen Gerhard Beck (1441) eine wertvolle Figur ein und Thomas Schaumann (1378) unterlief am letzten Brett gegen Emanuela Deak-Willimsky (1368) in ausgeglichener Stellung ein entscheidender Fehler. So ging die Partie mit 3,5:4,5 knapp verloren und VS III kann sich lediglich als zweiter Sieger der Bezirksklasse trösten.

Im Bild: Links das 4. Team im Wettstreit gegen die 2. Mannschaft von Neustadt mit Johann Gerhardt gegen Sebastian Hug.

Ganz andere Ziele verfolgte die 4. Mannschaft im Spiel gegen SK Neustadt II in der gleichen Klasse. Hier stand das weitere Lernen von Erfahrung für einige Neuzugänge im Vordergrund. Dabei wollte man auch einige Punkte sammeln. Am ersten Brett verlor allerdings überraschend mit Schwarz Johann Gerhardt (1433) gegen Sebastian Hug (1381). Sehr abwechslungsreich ging es dann weiter – Heinrich Reichenbach (1230) gewinnt seine Partie gegen Alwin Rother (1356), Stefan Preuß (1240) macht leider einen Fehler gegen Edmund Rosenthal (1231), Rudolf Thiemke (1366) kann gegen Bastian Of (ohne) einen ganzen Punkt gewinnen, der junge Florian Mayer (bisher ohne DWZ) muss sich gegen Gerd Grüninger (1192) geschlagen geben, Hans-Joachim Athens (ohne) holt sich seinen ersten Punkt gegen Herbert Peter (0830) und die junge Anna Modrow (ohne) muss in ihrem ersten Verbandsspiel noch Lehrgeld gegen Martin Kräutle (ohne) bezahlen. Am 8. Brett kann der junge Nachwuchsspieler Jannik Pelkmann (0780) einen kampflosen Punkt einstreichen. Am Ende kommt es zu einer friedlichen 4:4 Punkteteilung. Am 07. März geht es mit den Verbandsspielen in der Bezirksklasse weiter.

Und wie erging es der 1. und 2. Mannschaft deren Zielerfüllung größte Priorität genießt? Nun, bei der 1. Mannschaft passierte bereits am Samstag die große Überraschung. Der bisher hartnäckigste Gegner, der SK Meßkirch sagte seine Teilnahme gegen den SC VS kurzfristig ab, da nicht genügend Spieler für ein wettbewerbsfähiges Verbandsspiel in der Bereichsliga zur Verfügung stehen. Was bleibt in diesem Fall anderes übrig als die Mitteilung kurzerhand zu respektieren. Das ist zwar sportlich gesehen bedauerlich, aber andererseits „schaut man bekanntlich einem geschenktem Gaul nicht ins Maul“ und kassiert die Punkte. Als erster Anwärter für den Wiederaufstieg in die Landesliga Süd bleibt VS I weiterhin ungeschlagen und ist mit dem 8:0 Ergebnis dem Ziel noch ein deutliches Stück näher gekommen. Noch drei Spiele und die Saison ist Ende April zu Ende. Die nächste Hürde stellt in der 7. Runde am Sonntag, 08. März beim Auswärtsspiel, der SK Gaienhofen dar.

Im Bild rechts: Dietmar Klostermann kämpfte wieder spektakulär um Vorteil, doch blieb er ohne „Fortune“ gegen Marcel Esslinger.

Viel spannender lief es für die 2. Mannschaft im ersten Verbandsspiel gegen den unbekannten SC Hornberg (1711) aus der Bereichsliga Süd Staffel 2 ab. Hier lautet das klare Ziel „Klassenerhalt“, denn für einen Aufstieg fehlen dem Team ein paar „Cracks“ in den vorderen Reihen. Aber mithalten klappt allemal. So ging das Team von VS II (DWZ 1774) recht optimistisch am Sonntag in einen ausgeglichenen Wettkampf. Als Erster trennte sich Uwe Raible (1780) nach 30 spannenden Zügen am 5. Brett mit einem Remis von Armin Totzke (1706) und schuf eine solide Grundlage. Mit zwei Mehrbauern in einem Springerendspiel ließ dann Bernd Fugmann (1793) mit Weiß seinem Kontrahenten Ernst Küpferle (1713) keine Chance und holte den ersten Punkt für VS II. Leider büßte danach bei einem Figurenverlust Hubert Eschle (1801) am ersten Brett gegen Thomas Schemel (1775) den Vorsprung wieder ein. Obwohl Hubert Rapp (1716) mit ungleichen Läufern ein schwieriges Endspiel hatte, gelang es ihm Frank Schemel (1399) auszumanövrieren und den nächsten Punkt zu holen. Jetzt fehlten nur noch 1,5 Punkte zum Unentschieden für die Mannschaft, doch eine klare Siegchance  war nicht zu erkennen. Ein aufregendes Kombinationsspiel zeigte einmal mehr Dietmar Klostermann (1811) am 2. Brett mit Schwarz gegen Marcel Esslinger (1808). Ohne Figur, aber mit drei Freibauern setzte er seinen Gegner mächtig unter Druck,. Doch nach einer positionellen Fehleinschätzung gab er die Bauern auf und widmete sich den übrigen Bauern seines Gegners, von denen jedoch noch ein entscheidender Freibauer übrig blieb und das Spiel gewann. Ein solides Spiel zeigte dagegen Julian Preuß (1698) gegen Hildegard Totzke (1589), welches mit einer Vereinbarung auf Remis endete. Die letzten beiden Partien entwickelten sich nun zum kleinen Krimi, denn die Wahrscheinlichkeit für Sieg oder Niederlage lag nahe beieinander. Die besseren Aussichten hatte noch Eduard Klostermann (1802) am 3. Brett beim schwierigen Turmendspiel gegen Tido Totzke (1885). Leider kam er nach über 60 Zügen nicht mehr über ein Remis hinaus. Kein Risiko ging dann mehr Olaf Stebahne (1791) in seinem Endspiel mit Läufer gegen Springer ein und einigte sich schließlich mit Michael Rall (1810) am 4. Brett auf ein friedliches Remis zum 4:4 Endstand. Das war zwar kein erhoffter Sieg für unser leicht favorisiertes Team, doch auch mit diesem Ergebnis stabilisierte man auf den 5. Tabellenplatz den Klassenerhalt. am 08. März empfängt das Team den SK Denzlingen, momentan Tabellenzweiter.


Senioren 65+ vom SC Villingen-Schwenningen
Meister vom Bezirk Schwarzwald 2019/2020

Im Bild: Rechts SenVS I mit konzentriertem Start gegen das Team von VS III. Vorne Hans-Joachim Dittmar gegen Peter Streckbein

Auch in der letzten Runde der Bezirks-Senioren-Mannschaftsmeisterschaft lässt sich das favorisierte Team SC VS I am Dienstag, 11. Februar im Seniorenzentrum Villingen nicht mehr „die Butter vom Brot nehmen“. Mit einem klaren 4:0 Sieg über SC VS III dominiert die Mannschaft ungeschlagen erneut die Bezirks-Meisterschaft. Dabei holen die favorisierten Spieler Hans-Joachim Dittmar (1891) gegen Peter Streckbein (1607), Klaus Bräunlin (1859) gegen Peter Siegert (1591), Hubert Eschle (1801) gegen Rudolf Thiemke (1366) und Dietmar Klostermann (1811) gegen Johann Gerhardt (1433) die entscheidenden Punkte. Analog der Startrangliste belegen die Senioren VS II und VS III die beiden nächsten Ränge. Dahinter landen „e1“ Königsfeld und SK Neustadt abgeschlagen auf den nächsten Plätzen. Damit qualifizieren sich die ersten beiden Teams auch wieder für die Badische Senioren-MM, welche ab April 2020 beginnt.

Offene Stadt- und Bezirksmeisterschaft

Im Bild vorne links: Armin Müller mit starker Vorstellung gegen Remy Heimers. Dahinter Bernhard Knieß gegen Jörg Schlenker

Trotz aller Anstrengungen gelingt es Bernhard Knieß (1899) mit den weißen Figuren in der 6. Runde der Stadtmeisterschaft Gruppe A nicht, den führenden Jörg Schlenker (2196) „vom Thron zu stoßen“. In dieser spannenden Partie mit entgegengesetzter Rochade zwingen die beiden schwarzen Freibauern des Titelverteidigers im 59. Zug den Herausforderer zur Aufgabe. Die Partie am zweiten Brett zwischen Julian Preuß und dem erkrankten Albert Rait musste leider auf einen späteren Termin verschoben werden. Das Qualitätsopfer von Remy Heimers (1980) gegen Armin Müller (1969) zahlte sich schließlich nicht aus und führte zum Verlust der Partie.In einem Turmendspiel nach Lehrbuch legte Klaus Bräunlin (1859) in einer schönen Partie  Ergun Unutmaz (1426) aufs Kreuz. Bereits im Mittelspiel gelingt es Walter Strobel (1825) im Angriffssturm Victor Mischin (1741) zur Aufgabe zu zwingen. Die reizvolle Versuchung für  Bernd Fugmann (1788) einen Springer von Hubert Eschle (1817) zu gewinnen, führte einige Züge später ins eigene Verderben.

In der Gruppe B gelingt es Johann Gerhardt (1433) dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Erik Hildebrand (1679) mit Weiß einen halben Punkt abzunehmen. Dagegen kann der engste Verfolger Hubert Rapp (1715) gegen Peter Siegert (1591) einen vollen Punkt gewinnen und bis auf einen halben Punkt an die Spitze aufrücken. Mit einem beachtenswerten Remis gegen Wolfgang Vogel (1726) schließt Bernd Blanke (1419) zum Mittelfeld auf. Durch den Gewinn der Partie gegen Jakov Hrusc (1589) hält Norbert Müller (1654) wertvollen Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Dies gelingt im Gleichschritt auch Peter Streckbein (1607) durch einen Sieg über Heinrich Reichenbach (1230). Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Stefan Preuß (1172) durch einen vollen Punkt von Siegried Eisele (1153). Das schafft auch Edgar Feder (1403) mit einem Sieg über Hans-Joachim Athens (1200)


SC VS – Weiterhin auf Erfolgskurs
Drei Mannschaften gewinnen ihre Verbandsspiele

Im Bild: Remy Heimers und Agron Zymberi freuen sich über den souveränen MannschaftserfolgIm Bild links: Remy Heimers und Agron Zymberi freuen nach dem Spiel über den souveränen Sieg, der ohne Niederlage eines Spielers vom SC VS ausfiel

In der 5. Runde der Verbandsspiele vom BSV konnten die ersten drei Mannschaften vom SC Villingen-Schwenningen am Wochenende 01./02, Februar alle ihre Ziele erreichen und wertvolle Punkte sammeln. Dabei ging es für die 1. Mannschaft auswärts im Spiel der Bereichsliga Staffel 4 um die Verteidigung vom Spitzenplatz gegen den SC Überlingen. Da die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen mit vier Ersatzspielern antreten musste, durfte man gespannt sein, ob alles gut geht. Da VS I (DWZ 1919) insgesamt jedoch sehr gut aufgestellt war, konnte man mit entsprechenden Optimismus und Selbstvertrauen als Favorit gegenüber dem Team vom Bodensee (1716) in die Partien gehen. Bereits nach wenigen Zügen bekam Bernd Fugmann (1793) nach mehrfachem Figurenabtausch ein Remis von Elmar Streicher (1597) angeboten und nahm es nach positiver Beurteilung der übrigen Partien an. Dann dauerte es eine Weile, bis Remy Heimers (1981) am 4. Brett Klaus Grensing (1744) überspielen konnte. Nach diesem „ersten Tor“ war der Bann gebrochen und die nächsten Punkte purzelten hintereinander. Der zweite volle Treffer gelang Daniel Müller (2007) am 3. Brett mit einer herrlichen Jagd auf den König von Jürgen Lerner (1789). Einen weiteren schönen Erfolg verzeichnete am Spitzenbrett Agron Zymberi (2081), der Sergej Pokrowski (1864) mit Dame, Turm und Springer im Mittelspiel regelrecht ausmanövrierte. Sehr souverän trieb Dietmar Klostermann (1811) mit Weiß den König von Alexander Daudrich (1699) über das 5. Brett und ließ ihm keine Chance. In dieser komfortablen Punktelage einigte sich Albert Rait (2015) am 2. Brett mit Lothar Knebel (1845) auf ein Remis und erhöhte das Zwischenergebnis auf 5:1. Doch dem nicht genug, denn Eduard Klostermann (1802) eroberte in einen spannenden Springer- gegen Läuferendspiel einen Mehrbauern von Arno Dirksen (1601) und zwang ihn zur Aufgabe. Noch spannender ging es im Endspiel zwischen Klaus Bräunlin (1859) und Ramadan Deliu (1587 am 8. Brett zu. Obwohl er im Turmendspiel für einen Springer nur einen Bauern mehr hatte, lehnte er das Angebot für Remis seines Gegners ab und brachte einen Freibauern mit Geschick und Fortuna schließlich noch zum Damengewinn und damit Aufgabe und glücklichen Endstand von 7:1 für den SC VS.

Im Bild rechts: Klaus Bräunlin wurde für seine ehrgeizige und enorme Energieleistung mit einem ganzen Punkte belohnt

Da außerdem Mitkonkurrent SK Messkirch gegen Gottmadingen II verlor, führt die 1. Mannschaft nun zwei Mannschaftspunkten und 8,5 Brettpunkten mehr alleine die Tabelle an. Am 16.02.2020 empfängt SC VS I den SK Messkirch.

Mit viel Druck im Nacken ging die 2. Mannschaft vom SC VS (1719) in der Friedensschule in ihr spannendes Heimspiel der Bereichsliga Süd Staffel 2 gegen SC Neumühl II (1506) , denn man musste gegen den Tabellenletzten unbedingt gewinnen, wollte man den Klassenerhalt absichern. Obwohl die Heimmannschaft der Papierform nach als deutlicher Favorit galt, wurde es dennoch eine Zitterpartie. Solche undankbaren Begegnungen führen oft dazu, dass die Spieler nicht befreit aufspielen können. Doch immer der Reihe nach.

Schöner Sieg von Hubert Eschle am Spitzenbrett gegen den unbekannten Styrmir Saevarsson vom SC Neumühl II

Am 1. Brett sorgte  Hubert Eschle (1801) mit seinem ersten Sieg gegen Styrmir Saevarsson (1698) für einen stabilen Rückhalt der Mannschaft. Sehr überraschend mussten am Brett 2 Olaf Stebahne (1791) gegen Alexandre Divry (1621) und Uwe Raible (1780) am Brett 3 gegen Annika Denz (1611) eine Niederlage einstecken. Dafür konnte Nachwuchsspieler Julian Preuß (1698) am 4. Brett gegen Viktor Terre (1566) mit einem Sieg die Begegnung wieder ausgleichen. Am 5. Brett musste sich Peter Cerff (1767) mit Schwarz gegen Michael Kauder (1505) mit einem Remis zufrieden geben. Durch einen überzeugenden Erfolg von Hubert Rapp (1716) gegen Reiner Denz (1422) übernahm dann VS II die Führung und gab sie durch ein Remis von Peter Streckbein (1607) gegen Tristan Busch (1118) sowie kampflosen Punkt von Waldemar Wir (1592) zum 5:3 Endstand für VS II nicht mehr ab. Durch diesen Mannschaftserfolg rückte VS II auf den 5. Tabellenplatz vor. Am 15.02.2020 geht es mit guten Chancen erstmalig zum Auswärtsspiel gegen den 7. der Tabelle, den SC Hornberg.

Im Bild rechts: Walter Strobel greift vehement am Königsflügel an und gibt Dr. Norbert Heni vom SC Donaueschingen gefährliche Rätsel auf

Bereits am Samstagnachmittag musste die bisher in dieser Saison der Bezirksklasse Schwarzwald ungeschlagene 3. Mannschaft von VS (1625) zur 2. Mannschaft vom SC Donaueschingen (1527) anreisen und zeigen, dass sie zu Recht auf dem 2. Rang in der Tabelle steht. Da beide Teams mit einem Spieler weniger antraten, war zu Beginn des Wettkampfes für ausgleichende Gerechtigkeit gesorgt. Auf Grund der höheren DWZ-Wertung ging VS II leicht favorisiert ins Rennen. Zunächst musste jedoch Jakov Hrusc (1589) am 5. Brett gegen Alexander Granson (1516) eine schnelle Niederlage einstecken. Danach einigte sich Rudolf Thiemke (1366) am 7. Brett trotz Qualitätsvorteil, aber unklarer Stellung auf ein Remis mit Udo Westphal (1244). Den Punkteausgleich besorgte dann Hans-Joachim Dittmar (1891), der mit zwei Freibauern Georg Bartle (1612) keine Chance im Turmendspiel ließ. Für die weiteren Punkte sorgten dann noch hintereinander Peter Siegert (1591) gegen Klaus Kessler (1496) am 4. Brett, Thomas Schaumann (1378) im Turmendspiel am 6. Brett gegen Edgar Feder (1383), Thomas Burggraf (1735) nach Eröffnungsvorteil gegen Harald Maier (1711) und am Spitzenbrett Walter Strobel (1825) mit einem ambitionierten Königsangriff gegen Dr. Norbert Heni. Damit konnte das Team VS II einen klaren 5,5:1,5 Sieg feiern und sich weiterhin auf dem ungeschlagenen 2. Platz hinter SF Furtwangen/Vöhr. halten. Am Samstag, 15. Februar 2020 kommt es dann zum entscheidenden Wettkampf in der Friedensschule um den möglichen Aufstieg gegen die Mannschaft aus Furtwangen.

Im Bild links: Die 4. Mannschaft von VS mit Johann Gerhardt, Heinrich Reichenbach und Wolfgang Tribukait im Wettkampf mit den Furtwangern im Gasthaus Bad

Für die 4. Mannschaft vom SC VS (1212) gab es beim Spiel in Furtwangen nicht viele Punkte zu ernten. In erster Linie ging es für die „Einsteiger im Turnierschach“ darum Spielpraxis zu üben, Erfahrung mit neuen Gegnern zu gewinnen und für die älteren und jungen Spieler die Freude am Schachspiel zu genießen. Umso besser, wenn dabei der eine oder andere Punkt vom Gegner erobert wurde. Dafür war Furtwangen/Vöhr. II (1350) ein passender Gegner. Mit Oskar Cariboni (1600) bekam der „alte Hase“ Johann Gerhardt  (1433) einen „allzu harten Brocken“ vorgesetzt und verlor am ersten Brett. Großen Widerstand leistete dagegen Heinrich Reichenbach (1230) gegen Wolfgang Dold (1468) und erntete ein Remis am 2.Brett. Sogar einen ganzen Punkt konnte Mannschaftsführer Stefan Preuß (1240) aus dem Spiel gegen Eduard Herth (1527) mit nach Villingen bringen. Auch dem Senior Wolfgang Tribukait (1438) gelang ein beachtenswertes Remis gegen Siegfried Fien (1500). Leider bemühte sich Siegfried Eisele (1153) gegen Dietrich Bär (1336) vergebens um einen Punkt. Ein erfreuliches Remis gelang dafür dem 15-jährigen Florian Mayer (ohne) gegen den erfahrenen Peter Schlageter (1319). Hans-Joachim Athens (ohne) musste sich nach längerem Widerstand leider Peter Bandle (1081) beugen. Seine erste Partie in einer Mannschaft spielte der erste 11 Jahre alte Jannik Pelkmann (ohne) für VS und schlug sich bereits  tapfer gegen Stefan Kramer (970).

Im Bild rechts: Hinter den „älteren Semestern“ wachsen die jungen Spieler heran

Am Samstag, 15. Februar hat die 4. Mannschaft das Team von SC Titisee-Neustadt-Neustadt II in der Friedensschule zu Gast.

Mittelplatz bei Badischer Blitzmeisterschaft
Respektable Ergebnisse konnten die „Blitzspieler“ vom SC Villingen-Schwenningen anlässlich ihrer Teilnahme an der Badischen Blitz-Einzelmeisterschaft und Mannschaftsmeisterschaft am 25./25. Januar in den Räumen der Hochschule Pforzheim erreichen. Für die Einzelmeisterschaft am Samstag hatten sich Daniel Müller (2095) und Dr. Peter Dorner (2041) vom Bezirk Schwarzwald qualifiziert. Insgesamt spielten 28 Teilnehmer mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten zuzüglich 2 Sekunden pro Zug. Nach über vier Stunden Spielzeit setzte sich der favorisierte GM Roland Schmaltz (2547) vom deutschen Mannschaftsmeister OSG Baden-Baden mit 22,5 Punkten von 27 möglichen knapp vor FM Thilo Ehmann von SF Sasbach durch. Mit 8,5 P. und 8,0 P. landeten die beiden Spieler in diesem ehrwürdigen Feld auf Rang 21 und 23.

Die Mannschaftsmeisterschaften wurden am Sonntag mit 20 Mannschaften ausgetragen. Hier konnte die OSG Baden-Baden (2408) mit GM Roland Schmalz, IM Rolf Schlindwein, GM Philipp Schlosser und FM Niklas Schmider ihre Dominanz mit ungeschlagenen 38 Punkten vor weiteren Bundesliga- und Oberligavereinen deutlich unter Beweis stellen. Mit dem geteilten 10./11. Rang und 19 Punkten gelang dem SC Villingen-Schwenningen (2035) hierbei ein achtbares Ergebnis. Das streitbare Team bestehend aus Daniel Müller (TWZ 2066), Dr. Peter Dorner (2088), Albert Rait (2015) und Remy Heimers (1977) aus der Bereichsliga Süd war ein würdiger Repräsentant für den Bezirk Schwarzwald.

SC VS I steht im Finale um den Bezirkspokal
Die dritte Mannschaft spielt 2:2 gegen SC Donaueschingen I

Im Wettbewerb um die Bezirksmeisterschaft im Mannschaftspokal siegt das Viererteam vom SC VS I am Freitag, 24. Januar im Seniorenzentrum überlegen mit 4:0 gegen den SC Bräunlingen II und wird damit seiner Favoritenrolle gerecht. Mit einem durchschnittlichen Übergewicht von knapp 400 DWZ-Punkten pro Brett kam der Sieg nicht unerwartet. Die Bräunlinger wehrten sich zwar nach Kräften, mussten sich am Ende aber alle geschlagen geben. Dabei gewannen Agron Zymberi (2081) am ersten Brett gegen Uwe Majer (1749), Albert Rait (2015) gegen Sebastian Brendle (1591), Remy Heimers (1981) gegen Rijad Ljuca und Walter Strobel (1825) gegen Semir Ljuca (1512).
Spannender ging es dagegen auswärts im Pokalspiel zwischen dem in der Landesliga spielenden SC Donaueschingen I und der 3. Mannschaft von SC VS aus der Bereichsliga zu. Das favorisierte Team vom SC Donaueschingen musste sich dabei in einem hart umkämpften Match mit einem 2:2 Unentschieden zufrieden geben. Am Spitzenbrett unterlag zwar der hoffnungsvolle Nachwuchsspieler Julian Preuß (1698) von SC VS gegen Jörg Schlenker (2196), doch konnten Uwe Raible (1780) nach spannenden Partieverlauf Armin Müller (1969) ebenso wie Olaf Stebahne (1791) dem Routinier Klaus Richter (1919) ein Remis abringen und Hubert Eschle (1801) gelang sogar am 4. Brett mit Weiß ein Sieg gegen Dr. Norbert Heni (1725).
Das Finale zwischen dem SC VS und dem SC Donaueschingen findet am 22. Februar statt. Der Austragungsort muss noch vereinbart werden.


Senioren von VS machen Bezirks-Titel unter sich aus

Im Bild: In einem intensiven Endspiel erhielten Wolfgang Vogel und Hans-Joachim Dittmar (rechts) zwar eine neue Dame, doch kam am Ende nur ein Remis für beide Seiten heraus

Bereits in der vorletzten Runde der Bezirks-Seniorenmannschaftsmeisterschaft sind die ersten drei Plätze den Teams vom SC Villingen-Schwenningen nicht mehr zu nehmen. Zu groß war die Überlegenheit gegenüber den Wettbewerbern aus Königsfeld und Neustadt. In ihrer 3. Runde siegten die Senioren von VS I am Dienstag, 21. Januar mit 3,5:0,5 gegen den SC e1 Königsfeld in der Cafeteria vom Seniorenzentrum. Zuerst gewann Klaus Bräunlin (1859) mit seinem weißen Figurenspiel am 2. Brett gegen Dusan Zdraveski (1404), bevor auch Hubert Eschle (1801) mit starkem Königsangriff Günther Lamparter (1366) am 3. Brett zur Aufgabe zwang. Da bereits Walter Strobel (1825) einen kampflosen Punkt zu Beginn verbuchen konnte, stand der Mannschaftserfolg schon frühzeitig fest. Nur Hans-Joachim Dittmar (1891) musste sich am ersten Brett in einem ausgeglichenen Damenendspiel gegen Wolfgang Vogel (1726) mit einem Remis zufrieden geben.

Im Bild: Dietmar Klostermann links, leistete gegen Nikolay Schustow über vier Stunden hartnäckigen Widerstand, musste sich aber im Endspiel geschlagen geben

Im zweiten Wettkampf bekamen es die Senioren von VS II auswärts mit dem SK Neustadt zu tun. Obwohl die Neustädter mit Nikolay Schustow (1982) am ersten Brett ihren stärksten Spieler aufboten, gewann VS II mit 2,5:1,5 den Mannschaftskampf. Hier legte Peter Streckbein (1607) mit einem unwiderstehlichen Königsangriff am 4. Brett mit Weiß gegen Alwin Rother (1356) die erfolgreiche Grundlage. Als sich dann am 3. Brett auch noch Peter Cerff (1767) mit Schwarz einen Bauern nach dem anderen von Manfred Wagner (1569) zum Partiegewinn holen konnte, nahm Bernd Fugmann (1793) am 2. Brett das Remisangebot von Arthur Lentz (1688). Damit wurde die Niederlage von Dietmar Klostermann (1811) gegen Nikolay Schustow nach einem langen Endspiel zur unwichtigen Makulatur. Am Dienstag, 11. Februar spielen dann noch zum Abschluss der Saison die Senioren von VS III und VS I gegeneinander, während VS II schon fertig ist.


Offene Stadtmeisterschaft „Classic“
5. Runde Jörg Schlenker geht alleine in Führung

Im Bild: links Jörg Schlenker gegen Armin Müller

Mit einem herausragenden Sieg übernimmt der favorisierte Jörg Schlenker (DWZ 2196) vom SC Donaueschingen in der 5. Runde der A-Gruppe mit 4,5 Punkten die alleinige Tabellenführung. Durch kluges Positionsspiel, ohne Dame, mit zwei Türmen, Springer und Läufer gelingt es ihm sich gegen Dame, Turm und Läufer von seinen Vereinskameraden Armin Müller (1969) entscheidend durchzusetzen. Im zweiten Spitzenspiel muss sich Albert Rait (2015) in einem langwierigen Endspiel gegen Remy Heimers (1980) mit einem geteilten Punkt zufrieden geben. Er bleibt mit 4,0 P. engster Verfolger. Im weiteren Verlauf gewinnt Klaus Bräunlin (1859) seine Partie im Mittelspiel mit den schwarzen Figuren gegen Hubert Eschle (1817). Mit einem umkämpften Remis bestätigt der jugendliche Nachwuchsspieler Julian Preuß (1603) gegen Bernhard Knieß (1899) vom SC e1 Königsfeld seine ansteigende Form. Beim „spannenden Duell“ der Vorsitzenden vom SC VS zwischen Bernd Fugmann (1788) und Walter Strobel (1825) kommt es zu einem „abwechslungsreichen Schlachtwechsel“ auf beiden Seiten. bei der es am Ende keinen Sieger gibt. In der Partie zwischen Ergun Unutmax (1426) vom SC Donaueschingen und Victor Mischin (1741) vom SV Trossingen behält der favorisierte Spieler mit der höheren Wertung die Oberhand.

Im Bild: links Hubert Rapp gegen Wolgang Vogel

Da in der B-Gruppe der führende Erik Hildebrand (1679) seine Partie aus gesundheitlichen Gründen gegen Jakov Hrusc (1589) nicht antreten konnte, stand die Partie der engsten Verfolger im Blickpunkt.  Hier gelang es Hubert Rapp (1715) mit den schwarzen Figuren sich im Endspiel gegen Wolfgang Vogel (1726) vom SC e1 Königsfeld erfolgreich zu behaupten und damit in der Tabelle vorne dran zu bleiben. Ihre Partie ebenfalls gewinnen konnten die jeweils favorisierten Peter Siegert (1591) gegen Bernd Blanke (1419), Johann Gerhardt (1433) gegen Heinrich Reichenbach (1230), Norbert Müller von SG Donautal Tuttlingen gegen Stefan Preuß (1172) und Peter Streckbein (1607) gegen Edgar Feder (1403) vom SC Donaueschingen. Im Spiel um die Abgabe der „roten Laterne“ kommt es zwischen Siegfried Eisele (1153) und Hans-Joachim Athens (1200) zu keiner Entscheidung für eine Seite.
Die 6. Runde wird am Freitag, 07. Februar 2020  um 19:30 Uhr in der Friedensschule Schwenningen gespielt.


Großartiger Teamgeist sichert Mannschaftserfolg

Gleich zum Auftakt des neuen Jahres mussten am Wochenende vom 11./12. Januar vier Mannschaften vom SC Villingen-Schwenningen an die Schachbretter und bei den Verbandsspielen zeigen, dass sie bei der Verwirklichung der Ziele mit Freude und sportlichem Ehrgeiz dran bleiben wollen.

Im Bild rechts, Klaus Bräunlin, der mit seinem Sieg einen weiteren Mannschaftserfolg eröffnete

Im Bild: „Knapp gewonnen, ist auch gewonnen“ lautete der zusammenfassende Kommentar beim Mannschaftserfolg von VS I rechts über den SK Radolfzell.  Dieses Mal mussten hautsächlich die hinteren Bretter für die notwendigen Punkte sorgen. 

Zu einem denkbar knappen Sieg gegen den Tabellendritten der Bereichsliga Süd Staffel 4 kam die 1. Mannschaft vom SC Villingen-Schwenningen (1968) am Sonntag, beim Heimspiel gegen den SK Radolfzell (1750) in der Aula der Friedensschule Schwenningen. Das Team vom Bodensee zeigte sich in der 4. Runde trotz klarer DWZ-Vorteile für den SC VS als erstaunlich zäher Gegner. Dabei begann es dank der Bretter 7 und 8 ganz nach Plan für VS. Klaus Bräunlin (1859) gewann als Erster recht schnell mit Weiß gegen Ulrich Querner (1332) und Thomas Burggraf (1735) setzte sich gegen Konrad Wiggenhauser (1706) erfolgreich durch. Bei diesem vielversprechenden Ausblick einigte sich Sebastian Baur (1991) in einer total blockierten Stellung mit Reinhard Welsch (1756) auf ein Remis. Remy Heimers (1980) baute dann nach einem Qualitätsverlust von Günther Deschner (1598) am 6. Brett die Führung zum beruhigenden 3,5:0,5 weiter aus. Doch es sollte noch einmal unerwartet knapp werden, denn Albert Rait (2015) geriet am 3. Brett aus einer völlig ausgeglichenen Position plötzlich ins Hintertreffen und musste sich dem folgenden Turmendspiel von Christian Opitz (1935) beugen. Auch Daniel Müller (2005) „schwommen am 4. Brett auf einmal die Felle davon“ und musste mit einer Zugwiederholung gegen Dr. Thore Kübart (1812) „den Rettungsanker werfen“. Beim Stand von 4:2 für VS bekam Dr. Peter Dorner (2080) von Dr. Ahmed Abdelrahim (1868) mit einem Minusbauern ein Remis angeboten, was er trotzdem zum sicheren Mannschaftserfolg akzeptierte. Damit war der entscheidende halbe Punkte für VS „unter Dach und Fach“ und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Wiederaufstieg erreicht. Zwar versuchte Agron Zymberi (2081) in der noch  ausstehenden Partie Thomas Isele (1995) am Spitzenbrett unter Druck zusetzen, doch geriet er dabei selbst in Nachteil und verlor unnötig bei dieser Aktion zwei Bauern und die Partie. Mit diesem knappen 4,5:3,5 Erfolg bleibt VS I mit 5,0 Brettpunkten Vorsprung weiterhin Tabellenführer vor dem SK Messkirch. Am 02. Februar muss das Team seine Führung beim SC Überlingen verteidigen, welches aktuell den vorletzten Platz in der Tabelle einnimmt.

Im Bild: Links, Olaf Stebahne, Eduard Klostermann, Dietmar Klostermann und Hubert Eschle zu Beginn der Partien gegen Emmendingen III
Im Bild: Das gesamte Team von VS 2 (ohne B. Fugmann) im anstrengenden Wettkampf gegen Emmendingen III

Die 2. Mannschaft von VS (DWZ 1772) war sich darüber im Klaren, dass sie im erstmaligen Aufeinandertreffen beim starken SC Emmendingen III (1796) in der Bereichsliga Süd Staffel 2 keine leichte Aufgabe erwartet, denn mit einer Mannschaft in der 2. Bundesliga und einer in der Oberliga Baden färbt einiges Können beim Gegner auch nach unten ab. Doch VS II war nominal an den hinteren Brettern gut aufgestellt und nahm die Herausforderung mit Respekt an. Bis zur ersten Entscheidung dauerte es sehr lang. Hubert Rapp (1716) startete am 8. Brett mit Schwarz gegen Wolfgang Dederichs (1527) einen Königsangriff, der jedoch stecken blieb und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Danach gab sich Hubert Eschle (1801) in einem Springerendspiel am Spitzenbrett gegen Thomas Ehret (2066) positionell geschlagen. Dagegen konnte Olaf Stebahne (1791) am 4. Brett mit Schwarz gegen Tomas Pena (1768) einen wertvollen Freibauern erobern und die Bilanz durch die Aufgabe seines Gegners wieder ausgleichen. In einem ausgeglichenen Spiel einigte sich Julian Preuß (1698) dann mit Daniel Reifsteck (1765) auf ein Remis, während Eduard Klostermann (1802) nach 46 Zügen mit Weiß in einer positionell geführten Partie gegen Michael Gihr (1971) verlor. Bernd Fugmann (1793) hatte zunächst mit den schwarzen Figuren eine druckvolle Stellung, brachte sich dann aber nach einem mehrfachen Figurenabtausch gegen Ruben Gihr (1626) unnötig selbst in Gefahr und musste alle Kräfte aufbieten, um wenigstens mit einem Remis die Partie beenden zu können. In einem bravourösen Turmendspiel mit über zwei Freibauern ließ dagegen Peter Cerff (1767) seinem Gegner am 7. Brett, Frank Torsten (1621) keine Chance und holte einen ganzen Punkt. Alle Hoffnungen lagen nun noch auf Dietmar Klostermann (1811) am 2. Brett, der jedoch mit einem eingeklemmten Turm gegen Jouri Sorokovski (2027) sein Endspiel mit einem Bauern weniger nicht mehr gewinnen konnte. Schade, in diesem Verbandsspiel war mehr als ein unbefriedigendes 3,5:4,5 drin. Doch mit einem guten Brettpunkteverhältnis liegt VS 2 immer noch auf einem 6. Platz in der Tabelle. Am 02. Februar kommt der Tabellenletzte, der SC Neumühl II als Gast ohne Mannschaftspunkte zu uns.

In der Bezirksklasse Schwarzwald empfing am Samstag ab 15 Uhr die leicht favorisierte 3. Mannschaft (DWZ 1558) vom SC VS zur 4. Runde in der Aula der Friedensschule Schwenningen das noch ungeschlagene Team vom SC Bad Dürrheim (1474)  und die 4. Mannschaft hatte zur gleichen Zeit den Tabellenführer aus Furtwangen/Vöhrenbach zu Gast.  Dem zahlreichen Publikum wurde von Anfang an bei großzügigen Platzverhältnissen spannende Partien geliefert. Schon nach zwei Stunden Spielzeit war zu erkennen, dass die acht Spieler vom VS III sich auf einem erfolgreichen Weg befanden, denn eine Partie nach der anderen wurde entweder gewonnen oder Remis gespielt. Dabei gelang es auch am ersten Brett Walter Strobel (1825) mit den schwarzen Figuren gegen den siegreichen, noch unbeschriebenen Christian Nitschke, einen glanzvollen Kontersieg herauszuholen.  Mit einem Remis sorgten José González Garcia (1662) am 2. Brett gegen den Vorsitzenden Horst Nadler (1563) und Peter Streckbein (1607) am 3. Brett gegen Walter Haas (1612) für einen weiteren Punkt. Ein schöner Sieg und wertvoller Punkt gelang Waldemar Wir (1592) mit Weiß gegen Jürgen Hartmann (1583) am 4. Brett. Zwei weitere Siege gelangen den Routiniers Peter Siegert (1591) gegen Hermann Baar (1525) und Jakov Hrusc (1589) gegen Hugo Kramer (1384). Nach einem Remis von Thomas Schaumann (1378) gegen Hans Ebinger (1429) stand es 5,5:1,5 bevor der junge Tim Burggraf (1220) mir einem „Patzer“ in aussichtsreicher Stellung Klaus Maimer (1220) den einzigen Ehrentreffer „schenkte“.  Mit diesem Erfolg kletterte die 3. Mannschaft bei einem weniger ungeschlagen auf den 2. Tabellenplatz und wird gestärkt am 01. Februar zu Gast beim SC Donaueschingen II sein.

Im Bild: Links das Team vom SC Bad Dürrheim mit Christian Nitschke am ersten Brett, rechts VS II mit Walter Strobel beim angestrengten Nachdenken

Und wie erging es der 4. Mannschaft im Spiel gegen Aufstiegsaspiranten Furtwangen/Vöhr. ? Natürlich machte sich das Team mit den zahlreichen „Einsteigern“ ins aktive Turnierschach keine großen Illusionen auf einen Sieg, doch den gesunden Sportsgeist wollte man dem favorisierten Gegner schon zeigen. An den beiden ersten Brettern gab es für Bernd Blanke (1419) gegen die erfahrenen Spieler Georg Rißler (1603) und Johann Gerhardt (1433) gegen Leo Schlageter (1641) keinen Punkt zu holen. Doch am 3. Brett gelang es Heinrich Reichenbach (1230) von Peter Fettich (1562) schon ein Remis rauszuholen. Auch Stefan Preuß (1240) als Mannschaftsführer zeigte mit einem halben Punkt gegen Daniel Wagner (1518) seine fortschrittlichen Ambitionen. Dagegen verlor Siegfried Eisele (1153) gegen Gerhard Beck (1441) schon früh eine Figur und damit die Partie. Erstmals wieder dabei war Rudolf Thiemke (1366), der gleich gegen Emanuele Deak-Willimsky (1368) einen vollen Punkt gewinnen konnte. Gut stand auch der junge Nachwuchsspieler Florian Mayer (noch ohne) gegen Siegfried Fien (1500), musste aber nach einem Übersichtsfehler die Partie aufgeben. Einen erfreulichen Sieg errang Hans-Joachim Athens (noch ohne) am letzten Brett gegen den erfahrenen Dietrich Bär (1336). Fast hätte es sogar zu einem Unentschieden im Mannschaftsergebnis gereicht, doch mit einer 3:5 Niederlage gegen den Tabellenführer darf man zufrieden sein. Am 01.02. trifft man auswärts auf die 2. Mannschaft von Furtwangen/Vöhr. und darf ein noch besseres Ergebnis erwarten.

Im Bild die 4. Mannschaft mit Bernd Blanke (links) am ersten Brett gegen Georg Rißler

Bericht zur 1. und 2. Mannschaft folgt !

Agron Zymberi gewinnt Offene Stadtmeisterschaft
im Schnellschach

Im Bild vrnl: Dr. Peter Dorner (3.), Agron Zymberi (Sieger), Bernd Fugmann (Turnierleiter u. 1. Vors.), Jörg Schlenker (2.)

Einen erfolgreichen Auftakt ins neue Jahr erwischte Agron Zymberi (DWZ 2081) vom SC Villingen-Schwenningen am Dreikönigstag in der Friedensschule Schwenningen bei der traditionellen Stadtmeisterschaft im Schnellschach. Ungeschlagen konnte er sich trotz starker Konkurrenz nach 7 Runden im Schweizer System bei einer Bedenkzeit von 25 Minuten und 18 Teilnehmern aus der näheren Umgebung durchsetzen. Eine wichtige Vorentscheidung fiel dabei in der 3. Runde, als er mit einem mutigen Zentrumsvorstoß gegen den starken Jörg Schlenker (2196) vom SC Donaueschingen die Partie gewann und ihn mit 6. P. auf den 2. Platz verwies. Den 3. Platz mit 5 P. sicherte sich Dr. Peter Dorner (2080).  Bester Senior mit 4 P. wurde Klaus Bräunlin (1859) vom SC VS. Zum Gewinn des Pokals gratulierte Bernd Fugmann, der mit sicherer Hand das Turnier leitete.

Tabelle „Top Ten“

Rang Teilnehmer DWZ Verein Punkte
1 Zymberi, Agron 2081 VS 7,0
2 Schlenker, Jörg 2196 DS 6,0
3 Dorner, Dr. Peter 2080 VS 5,0
4 Rait, Albert 2015 VS 4,0
5 Bräunlin, Klaus 1859 VS 4,0
6 Knieß, Bernhard 1899 KF 4,0
7 Tutschka, Roman 1956 DS 3,5
8 Hrusc, Jakov 1589 VS 3,5
9 Klostermann, D. 1811 VS 3,5
10. Strobel, Walter 1825 VS 3,5

„Weihnachtsblitzturnier“
Albert Rait und Peter Dorner ganz
vorne

Im Bild vrnl: Dr. Peter Dorner, Albert Rait, Andreas Ebner


Zum Ausklang des Jahres 2019 wurde in der Caféteria vom Seniorenzentrum Villingen, nach dem Rückblick von Remy Heimers, noch das traditionelle Weihnachtsblitzturnier ausgetragen. Dabei setzten sich die beiden Favoriten erwartungsgemäß durch. Mit 11 Teilnehmern im „Rutsch-System“ war die 2. Runde der Vereins-Blitzmeisterschaft mit weihnachtlicher Stimmung gut besetzt. Bei vollständiger Wertung mit zwei Teilnehmern außer Konkurrenz siegte mit 8,5 Punkten Dr. Peter Dorner (2081) ganz knapp vor Albert Rait (2015) mit 8,0 P.  und Remy Heimers (1980). Nach Bereinigung der Tabelle (ohne aK-Spieler) gewann Albert Rait mit 7,0 P. vor Dr. Peter Dorner 6,5 P. und Andreas Ebner mit 5,0 P.  Es folgten auf dem 4. Platz Remy Heimers ( 4,5 P.) und Hubert Eschle (4,0 P.) auf dem 5. Platz. Außer Konkurrenz sammelten Hauke Berger und Victor Mischin jeweils 6,5 Punkte. Die weiteren Details siehe im Menü unter Turniere.

Senioren auf Meisterschaftskurs

Im Bild vorne links: Dietmar Klostermann hat das glückliche Ende für sich gegen Peer StreckbeinNach der 3. Runde um die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft 65+ der Senioren 2019/2020 am 11.11.2019 liegen die drei Mannschaften vom SC VS ganz überlegen auf den ersten drei Plätzen. Im spannenden Lokalderby der Senioren von VS II gegen VS I behielt die 1. Mannschaft die Oberhand und gewann mit 1:3 die Partien. Dabei wurde keine Partie geschenkt, sondern an allen Brettern bis zur Entscheidung gekämpft. Am Spitzenbrett konnte Hans-Joachim Dittmar (1891) mit Weiß gegen Andreas Janovics (1808) eine Figur gewinnen, musste aber aufpassen, dass in der kritischen Endphase der Partie nicht noch den Sieg aus den Händen gibt. Der „Ehrentreffer“gelang als einzigem Spieler von VS II Bernd Fugmann (1793) mit den weißen Figuren, indem er die offene Königsstellung von Klaus Bräunlin (1859) mit umsichtigen Positionsspiel erfolgreich ausnutzen konnte. Nach dem Damentausch setzte Walter Strobel (1825) mit Schwarz in einem spannenden Match mit Türmen, Springer und Läufer Peter Cerff (1767) gehörig unter Druck und konnte als Höhepunkt sogar ein überraschendes Springermatt platzieren. Heftigen Widerstand leistete auch Peter Streckbein (1607) über lange Strecken am 4. Brett gegen Dietmar Klostermann (1811), der jedoch sein risikoreiches Spiel schließlich klar zum 3:1 Sieg führen konnte.

Sehr zufrieden kehrte auch die 3. Seniorenmannschaft von ihrem Auswärtsspiel gegen „e1“ Königsfeld nach Hause. Hier war der „große Matchwinner“ am Spitzenbrett von VS Peter Siegert (1591), der mit Weiß nach einem langen Endspiel gegen Wolfgang Vogel (1726) gewann. Am 2. Brett glich dann Dusan Zdraveski (1404) gegen Johann Gerhardt (1433) für Königsfeld aus. Ein entscheidendes Remis glückte dann noch Heinrich Reichenbach (1230) in der Partie gegen Karl Hilser (1482), welches zum Mannschaftssieg für VS III von 2,5:1,5 reichte, denn am 4. Brett war Königsfeld ohne Gegner angetreten.


  Nach dem Motto: „Ohne Fleiß, kein Preis“
trainieren die aktiven Schachspieler mit FM David Ortmann grundlegende Elemente des Schachspiels und analysieren interessante Partien

Im Bild hinten rechts: FM David Ortmann bei seinem lehrreichen Vortrag über wichtige Eröffnungsvarianten und ausführlichen Analysen von spannenden Partien

Auslosung zur 3. Runde um die Bezirks-Pokal-MM
Vor dem Training  bewies David Ort noch seine „glückliche Hand“ bei der Auslosung zum Halbfinale um die aktuelle Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft

Im Bild: Unter den kritischen Augen von Albert Rait (rechts) zieht David Ortmann die  „geheimen Lose“ aus dem Leinensack von Bezirks-Turnierleiter Bernd Fugmann  


                          „Runder Geburtstag“Im Bild mit Geschenkkorb: „Kaum zu glauben“ – Jubilar Walter Strobel feierte Ende November mit  den Senioren bei strahlender Gesundheit seinen 80. Geburtstag und zeigte auch noch beim Blitzturnier in kleiner Runde „wohlgelaunte Kampfeslust“

Im Bild links: Walter Strobel (2. Vorsitzender) gegen Hans-Joachim Dittmar, davor als „Kibitz“ Klaus Bräunlin, im Hintergrund Peter Cerff gegen Dietmar Klostermann


Drei Mannschaften – 3 Siege
Erste Mannschaft hält weiterhin Aufstiegskurs


Im Bild rechts: Siegfried Eisele, Minh Tuen Le, Florian Mayer und Hans-Joachim Athens

Zum Adventsbeginn konnten alle drei Mannschaften ihre Verbandsspiele gewinnen. Den siegreichen Anfang machte am Samstagnachmittag, im „Roten Rathaus“ von DS-Allmendshofen zur erfreulichen Überraschung  die 4. Mannschaft gegen die favorisierte Mannschaft von SC Donaueschingen II in der Bezirksklasse Schwarzwald. Besondere Freude erlebten dabei  der 19-jährige Minh Tuen Le (noch ohne DWZ), der gegen Edgar Feder (1383) souverän gewann und der 15-jährige Florian Mayer, der gegen Udo Westphal (1244) seinen ersten vollen Punkt feiern konnte. Doch auch im Alter von 82 Jahren gelang dem Routinier Johann Gerhardt (1433) ein schöner Erfolg über den viele Jahre jüngeren Ergun Unutmaz (1426) am zweiten Brett mit Schwarz.
Da Hans-Joachim Athens bereits am 8. Brett einen kampflosen Punkt erhielt, war es für Bernd Blanke (1419) am ersten Brett leicht, sich mit Richard Hilsendegger (1467) auf ein Remis zum 4,5:3,5 Endstand für VS zu  einigen. Die Partien von Heinrich Reichenbach, Stefan Preuß und Siegfried Eisele gingen an die deutlich DWZ-stärkeren Gegner. Das 4. Team von VS nimmt nach diesem Sieg den 5. Rang in der Tabelle ein und empfängt am 11.01.2020 den aktuellen Tabellenführer von SF Furtwangen-Vöhrenbach.

2. Mannschaft  erstmals gegen den SC Haslach in der Bereichsliga

Im Bild oben links: Julian Preuß, Peter Cerff und Erik Hildebrand holen hinten die entscheidenden Punkte zum Sieg
Im Bild unten vorne rechts: Hubert Eschle, Dietmar Klostermann, Eduard Klostermann und Olaf Stebahne kämpfen mit vereinten Kräften als Team gegen den SC Haslach

In der Friedensschule setzte dann am Sonntag die 2. Mannschaft (DWZ 1761) ihr spannendes Verbandsspiel in der Bereichsliga Süd Staffel 2 gegen den unbekannten SC Haslach (1646) aus dem Kinzigtal fort. Die Frage war, ob es in der 3. Runde endlich den erhofften vollen Mannschaftspunkt geben wird. Auf dem Papier standen die Voraussetzungen für VS II durchaus hoffnungsvoll. Doch in der Praxis musste es erst noch gezeigt werden. Bei den Ergebnissen ging es dann auch abwechselnd an den einzelnen Brettern hin und her. Am 1. Brett bekam es Hubert Eschle (1791) mit dem starken Nicolas Ebel (1949) zu tun und musste in besserer Stellung nach einem Patzer mit Damenverlust eine unglückliche Niederlage einstecken. Dafür konterte „der erfahrene Fuchs“ Dietmar Klostermann (1811) gegen Fabian Armbruster (1946) mit einem sehenswerten Endspiel. Am 3. Brett wechselte das Glück wieder zur anderen Seite und Eduard Klostermann (1802) hatte mit Schwarz gegen Stefan Armbruster (1869) leider das Nachsehen. Der Wettkampf „tobte“ quasi hin und her und Olaf Stebahne (1791) holte für VS am 4. Brett den wertvollen nächsten Punkt. Das Gesetz der Serie setzte sich bis zum 5. Brett fort und Uwe Raible (1780) musste gegen Egon Brucher (1718) leider aufgeben. Doch nun sollte sich das Blatt wenden, denn die Favoritenrolle lag jetzt bei VS II. So holte Julian Preuß (1667) gegen Ulrich Schütze (1622) zunächst ein wichtiges Remis. Aber Peter Cerff (1767) gegen Werner Armbruster (1269) und Erik Hildebrand (1679) gegen Joachim Eitel (1165) konnten mit ihrer überlegenen Spielstärke zum 4,5:3,5 Endstand entscheidend dominieren. Damit rückte die 2. Mannschaft auf den 6. Rang vor. Am 11.01. 2020 wartet das drittplatzierte Team von Emmendingen III auf die Mannschaft.

1. Mannschaft gewinnt mit 7:1 beim SC Steißlingen

In der 3. Runde der Bereichsliga Süd Staffel IV musste die erste Mannschaft (1908) ersatzgeschwächt beim SC Steißlingen (1672) am Bodensee antreten. Doch der DWZ-Vorteil von über 200 Punkten sollte auch gegen diesen ehrgeizig eingestellten Gegner zu einem klaren Sieg reichen. Um unnötiges  Risiko zu vermeiden, begann man zunächst vorsichtig zu agieren. Doch schon nach einer Stunde Spielzeit gelang es Klaus Bräunlin (1859) am 8. Brett den weißen König von Udo Leipprand (1173) freizulegen und anschließend mattzusetzen. Den nächsten Zähler besorgte dann Andreas Ebner (1907) gegen Gani Lajci (1708), der allzu angriffslustig seinen König zu spät rochierte und  im „Kugelhagel“ des Gegenangriffs unterging. Nun ging es fast „Schlag auf Schlag“. Am 2. Brett gewann Dr. Peter Dorner (2080) mit Schwarz bei einem heimtückischen Figurenabtausch mit Damenfesselung einen „Offizier“ und Partie. Als dann auch noch Daniel Müller (2005) am 3. Brett sein Bauernendspiel gegen Ulrich Langhammer (1760) mit einem Mehrbauern routiniert nach Hause brachte, war schon einmal der Mannschaftssieg „in trockenen Tüchern“, denn beim Stand von4:0 war abzusehen, dass noch weitere Punkte folgen werden. Dies gelang dann Walter Strobel (1825) mit Weiß am 7. Brett, der Karlheinz Bruttel (1423) schon von Anfang an mit einem Gambit mächtig unter Druck setzte und schließlich die Aufgabe zur Folge hatte. Zu alledem übersah der Gegner von Hubert Rapp (1716) am 6. Brett, Thomas Gonser (1670) ohne Zeitnot einen unnötigen Figurenverlust , welcher sich später rächen sollte. In der Spitzenpartie am 1. Brett gelang Agron Zymberi (2081) mit Weiß gegen Wolfgang Klotzki (2021) ein strategisches Meisterstück, indem er seinen Gegner systematisch ausmanövrierte. Fast wäre noch einmal ein 8:0 gelungen, doch Bernd Fugmann (1793) fand trotz großer Feldüberlegenheit nicht den finalen Torschuss bei seinem Königsangriff und überließ Roland Streit (1709) nach 56 Zügen noch einen Ehrentreffer zum 1:7. Die Mannschaft vom SC VS führt als potentieller Aufstiegsaspirant damit weiterhin überlegen die Tabelle an und empfängt am 11.01.2020 das ambitionierte Team vom SK Radolfzell.

Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft
Beide Mannschaften eine Runde weiter

In einem spannenden Wettkampf, der bis nach Mitternacht andauerte, gewinnen am Freitagabend,  22. November in der Friedensschule Schwenningen, die 1. und 2. Mannschaft von SC VS die zweite KO-Runde gegen den SK Neustadt und SC Bräunlingen um die Meisterschaft vom Bezirk Schwarzwald.  Als erster Spieler konnte Dr. Peter Dorner (2080) gegen Nikolay Schustow (1982) am 2. Brett durch ein kluges Positionsspiel mit Weiß seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. In einem turbulenten Damenbauernspiel musste sich Remy Heimers (1980) mit Schwarz am 4. Brett gegen den angriffslustigen Dietrich Lübbert (1597) schließlich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Als dann noch Albert Rait (2015) mit Weiß am 2. Brett gegen Aaron Ascheid (1899) die Nerven behielt und sein Bauernendspiel gewinnen konnte, war der Bann zum Mannschaftssieg gebrochen. Doch nicht genug – am 1. Brett wollte sich Agron Zymberi (2081) für seine Niederlage beim letzten Pokalkampf gegen Michael Rombach (2016) revanchieren. In einem langwierigen Damenendspiel konnte er tatsächlich noch gewinnen und das klare Endergebnis von 3,5:0,5 für den SC VS sicherstellen. 
Nicht weniger spannend entwickelte sich an diesem Abend der Pokalkampf zwischen der
3. Mannschaft  von SC VS und dem ersten Team vom SC Bräunlingen. Hier musste allerdings SC VS III zunächst am ersten Brett eine Niederlage in der Partie zwischen Uwe Raible (1780) und seinem Widersacher Uwe Bengelsdorf (1943) hinnehmen. Für den Ausgleich sorgte Hubert Eschle (1791) mit Weiß am 2. Brett durch einem unwiderstehlichen Königsangriff gegen Hugo Wolf (1821). Am 4. Brett stand die Partie zwischen Olaf Stebahne (1791) und Joachim Stemler (1687) lange Zeit auf „Messer’s Schneide“. Doch im entscheidenden Moment begeht der Bräunlinger einen groben Fehler und SC VS III gewinnt den Punkt. Nun wurde die Partie zwischen Julian Preuß (1667) und Prof. Ulf Schreier (1742) zum „Zünglein an der Waage“.  Mit Turm und zwei Mehrbauern gegen Springer und Läufer einigten sich die beiden Kontrahenten schließlich auf ein Remis. Dies bedeutete das Endresultat von 2,5:1.5 für SC VS III und damit das Weiterkommen ins Halbfinale, welches am 24.01.2020 ausgetragen wird. Zur Auslosung liegen dann SC VS I, SC VS III, SC Donaueschingen I und SC Bräunlingen 2 im Topf. 


Großer Andrang bei Bezirks-Jugendmeisterschaft
Zur diesjährigen Meisterschaft konnte Bezirks-Turnierleiter Thomas Burggraf in der Volkshochschule Villingen, am Samstag, 16. November die erfreuliche Zahl von 30 Kindern und Jugendlichen sowie zahlreichen Eltern begrüßen. Schon lange war der Zulauf aus dem Bezirk Schwarzwald nicht mehr so groß. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme von vier Mädchen. Die Teilnehmer in den separaten Altersklassen U8 bis U18 kamen aus Villingen-Schwenningen, Bräunlingen, Neustadt, Donaueschingen und St. Georgen-Schonach sowie außer Konkurrenz aus Tuttlingen.

Im Bild: Thomas Burggraf bei der Begrüßung und Information zur Turnierordnung

Nach der Einteilung in die verschiedenen Gruppen und Mithilfe einiger Betreuer konnten es die begeisterten Teilnehmer kaum erwarten die Figuren zu ziehen und die Uhren mit einer Bedenkzeit von 15 Min./Partie in Gang zu setzen.

Nach ca. drei Stunden war „die Schlacht geschlagen“ und es gab glückliche Sieger und bei Niederlagen auch etwas enttäuschte Gesichter. Doch die Freude am Spiel und die schönen Preise sowie Pokale entschädigten für manchen Fehlzug. Am Ende gab es folgende Gewinner, welche sich bei einer Vereinszugehörigkeit auch zum Teil für die Badische Jugendmeisterschaft im Januar qualifizieren konnten: U8: Jinchen An aus Villingen, U8w: Emilia Cesar aus Neustadt, U10: Paul Kleiser vom SK Neustadt, U12: Jannik Pelkmann aus Villingen, U12w: Anna Modrow aus Villingen, U14: Semir Ljuca vom SC Bräunlingen, U16: Rijad Ljuca vom SC Bräunlingen, U18: Julian Preuß vom SC Villingen-Schwenningen. Zur entspannten Siegerehrung gab es dann frische Luft auf dem Münsterplatz.

Bezirks-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2020
Titel geht konkurrenzlos an SC Villingen-Schwenningen
Am Freitag, 15. November fand in der Aula der Friedensschule die diesjährige Bezirks-Blitz-MM statt. Da außer den drei Viererteams vom SC VS leider keine weiteren Mannschaften vertreten waren, kam keine ernsthafte Konkurrenz für die 1. Mannschaft zustande. Trotzdem lieferten sich die drei Teams in zwei Durchgängen bei 5 Min. Bedenkzeit/Partie einen spannenden Wettkampf. Mit 8 MP und 14 Brettpunkten holte sich das favorisierte Team mit Agron Zymberi, Dr. Peter Dorner, Albert Rait und Klaus Bräunlin den Titel ungeschlagen. Etwas überraschend kam das 3. Team mit Dietmar Klostermann, Hubert Rapp, Thomas Burggraf und Tim Burggraf auf den 2. Platz. Mit diesem Sieg qualifizierte sich die 1. Mannschaft erneut für die Badische Meisterschaft am 26 Januar 2020. Im Bild vlnr: Agron Zymberi, Dr. Peter Dorner und Albert Rait (es fehlt Klaus Bräunlin)


Alle helfen mit, die Ziele vom SC Villingen-Schwenningen zu erreichen

„Kantersieg“ der 1. Mannschaft gegen den
SV St. Georgen-Schonach

Wie zu erwarten war, gewann die 1. Mannschaft (DWZ 1958) am Sonntag, 10.11.2019 in der 2. Runde der Bereichsliga Süd Staffel IV ihr Verbandsspiel gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse Schwarzwald – St. Georgen-Schonach (DWZ 1648) – mit großer Deutlichkeit. Nicht alle Tage gibt es allerdings einen 8:0 Kantersieg. Den Reigen der Siege eröffnete Klaus Bräunlin (1859) am Brett 8 mit den weißen Figuren, indem er die Bauernstellung der langen Rochade aufriss und den König nach 20 Zügen zur Kapitulation zwang.  Nach einem Bauerngewinn streckte dann am 7. Brett der Gegner von Thomas Burggraf (1735) überraschend schnell die Waffen. Am Spitzenbrett wurde Agron Zymberi (2081) durch ein Bauernopfer anschließend mit einem risikoreichen Angriff gegen Thomas Dieterle (1893) belohnt. Daniel Müller (2005) verschaffte sich auf der c-Linie einen Freibauern, der nur noch mit Materialverlust zu stoppen war. Als dann Andreas Ebner (1907) eine Figurenqualität gewann und schließlich noch eine ganze Figur, stand es kurz darauf schon 5:0 für den SC VS. Doch die Mannschaft hatte noch nicht genug und erhöhte durch Albert Rait (2015) am 3. Brett mit einem schönen Qualitätsopfer auf 6:0. Viel Geduld musste am 2. Brett Dr. Peter Dorner (2080) zunächst mit seinem zähen Gegner aufbringen, bis es ihm dann gelang das Zentrum aufzubrechen und den gegnerischen König ins Freie zu locken und dort zu erledigen. Nun war noch Remy Heimers (1980) an der Reihe, um in einem Endspiel mit aktivem Turm und Läufer zwei Bauern zu erobern und dann den vollen Punkt. Mit diesem maximalen Punktegewinn führt die 1. Mannschaft die Tabelle an. In der nächsten Runde muss die Mannschaft am Sonntag, 01.12.2019 zum SC Steißlingen in der Nähe vom Bodensee.

Im Bild links vorne: Dietmar Klostermann holt mit viel Geduld, gutem Endspiel und „Fortuna“ für die 2. Mannschaft „das Eisen aus dem Feuer“. Rechts stehend Hubert Rapp, der nach einem schnellen Sieg die übrigen Partien in Ruhe begutachten kann

Wesentlich dramatischer verlief die erstmalige Begegnung der 2. Mannschaft vom SC VS (DWZ 1769) in der Bereichsliga Süd Staffel II gegen das unbekannte Team vom SC Ohlsbach (1663) bei Offenburg. Gemessen am DWZ-Vergleich ging VS als leichter Favorit ins Rennen. Doch das Papier ist geduldig und mit einem neuen Gegner tut man sich vor lauter Vorsicht oftmals schwer. Es dauerte deswegen eine ganze Weile bis sich erste Ungleichgewichte in den einzelnen Partiestellungen bemerkbar machten. So war es Hubert Rapp (1716) am 8. Brett mit Schwarz vergönnt, den ersten Punkt gegen Lennart Eberius (1355) zu holen, der seine Dame gegen zwei Leichtfiguren verlor. Kurz darauf nahm Bernd Fugmann (1793) in ausgewogener Stellung nach reiflicher Überlegung das Remisangebot von Andreas Brenner (1502) an. Ihm folgte durch ein weiteres Remisangebot Uwe Raible (1780) gegen Klemens Kleiser (1683). Außer der Partie von Eduard Klostermann am 3. Brett standen zu diesem Zeitpunkt alle anderen Partien auf unruhigem Grund. Am Brett 4 hatte Olaf Stebahne (1791) gegen Thomas Helbig (1683) eine Figur weniger, konnte sich jedoch mit besserer Stellung durch seine Bauern, Springer und Turm später die Figur zurückholen und bei knapper Zeit noch ein Remis seines Gegners rauskitzeln. Nach diesem 2,5:1,5 Zwischenstand für VS war die große Frage, woher kommen noch zwei Punkte? in dieser Situation musste Julian Preuß (1667) gegen Waleri Dell (1643) leider aufgeben, da gegen die auf der 7. Reihe eingedrungenen Türme in verrammelter Stellung „kein Kraut mehr gewachsen war“. Am Spitzenbrett stand die aufregende Partie zwischen Hubert Eschle (1791) und Samuel Kleiser (1872) bei einem Läufer weniger „Spitz  auf Knopf“. Würde er seinen Kopf mit einem Dauerschach noch aus der Schlinge ziehen können? in lauter Verzweiflung mit dem Dauerschach opferte schließlich sein Gegner den Läufer und bot ein Remis an. Doch Hubert hörte diese Nachricht nicht und spielte mit drei zusammenhängenden Freibauern hoffnungsvoll bis zur 6. Reihe weiter. Jetzt merkte er, dass der gegnerische König diese Bauern halten kann und seinerseits leider einen Zug früher eine Dame eintauschen kann. Doch am Nebenbrett vollzog sich ein weiterer Endspielkrimi zwischen Dietmar Klostermann (1811) und Paul Mangei (1854). Zunächst hatte D. Klostermann drei Bauern weniger, doch mit abnehmender Zeit seines Gegners unterliefen dem Fehler und er büßte sämtliche Mehrbauern wieder ein. Ja, es gelang ihm sogar für zwei unhaltbare Freibauern seinen Turm für den gegnerischen Freibauern zu opfern und die Partie noch zu gewinnen. Fast wäre noch ein Mannschaftssieg gelungen, denn Eduard Klostermann (1802) besaß mit Springer und zwei Bauern einen Bauer mehr. Doch es gelang ihm nicht, diesen Vorteil zum Sieg gegen Abdulrahman Nourallah (1711) auszunutzen. So endete schließlich nach diesem „nervenaufreibenden Auf und Ab“ die Begegnung etwas unglücklich 4:4 Unentschieden. Am Sonntag, 01.12.2019 empfängt die 2. Mannschaft das Team vom SC Haslach.

Im Bild: Walter Strobel, 2. Vorsitzendet und zuverlässiger Spieler am ersten Brett bei der 3. Mannschaft

Große Klasse zeigte auch die 3. Mannschaft vom SC VS am Samstag auswärts beim Verbandsspiel gegen den SC e1 Königsfeld in der Bezirksklasse Schwarzwald.. Gegen einen ersatzgeschwächten Gegner nutze das Team die „Gunst der Stunde“ zu einem klaren 5,5:2,5 Sieg. Am ersten Brett remisierte Walter Strobel (1825) gegen Wolfgang Vogel (1726). Die Niederlage am 2. Brett mit Schwarz gegen Clemens Hitschler (1802) konnte José González Garcia (1662) verkraften, da die nächsten fünf Bretter von VS III allesamt ihre Partien gewinnen konnten. Peter Streckbein (1607) gewinnt gegen Florian Munz (1564), Waldemar Wir (1592) gegen Wolf Renkewitz (1400), Peter Siegert (1591) gegen Günther Lamparter (1366), Jakov Hrusc (1589) gegen Dr. Alexander Pietsch (ohne) und Thomas Schaumann (1378) gegen Dusan Zdraveski (1404). Nur Johann Gerhardt (1433) musste noch am letzten Brett Karl Hilser (1482) den Vortritt lassen. Mit diesem Sieg rangiert die 3. Mannschaft ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz. In der nächsten Runde ist das Team spielfrei.

Im Bild rechts vorne: Dem jungen Tim Burggraf gelingt ein überzeugender Sieg am Spitzenbrett in der Bezirksklasse

Die 4. Mannschaft musste krankheitsbedingt leider mit nur sechs Spielern in der Bezirksklasse gegen den SC Bad Dürrheim antreten. Trotzdem zeigte das Team große Moral. Einen schönen Erfolg konnte dabei am ersten Brett mit den schwarzen Figuren der 14-jährige Tim Burggraf (1220) gegen Friedrich Helm (1598) feiern. Zunächst parierte er geschickt den Vierbauern-Angriff seines Gegners und konterte anschließend mit einer Mehrfigur nach einem Figurenabtausch. Leider übersah der noch etwas unerfahrene Heinrich Reichenbach (1230) am 2. Brett ein überraschendes Matt gegen Christian Nitschke (ohne DWZ) und verlor dann  unnötig selbst noch die Partie. Mannschaftsführer Stefan Preuß (1240) hätte fast einen Sieg über den Vorsitzenden vom SC Bad Dürrheim Horst Nadler (1563) gelandet, musste sich aber mit einem Remis zufrieden geben. Ein großzügiges Remis gestattete der  19-jährige Minh Tuen Le (noch ohne DWZ) seinem Gegner Hermann Baar (1525). Auch der 15-jährige Florian Mayer (ohne) zeigte mit seinem Remis eine bravouröse Leistung. Am letzten Brett musste der unerfahrene Hans-Joachim Athens (ohne) dem erfahrenen Hans Ebinger (1429) noch „Lehrgeld bezahlen“. Am 30.11.2019 tritt die 4. Mannschaft beim SC Donaueschingen II an.


Stadtmeisterschaft 2020
Nach der 3. Runde ein Trio an der Spitze
Nach der spannenden 3. Runde liegt in der Gruppe A mit 12 Teilnehmern ein starkes Trio mit jeweils 2,5 Punkten an der Spitze der Tabelle. Dabei kam es bei einzelnen Partien zu einem besonders sehenswertem Verlauf. Am Spitzenbrett einigten sich nach 20 Zügen in einer positionell geführten Partie Jörg Schlenker (2196) und Albert Rait (2015) auf ein Kurzremis. In der zweiten Partie gelang es Remy Heimers (1980) den punktgleichen Klaus Bräunlin (1859) taktisch zu überlisten und die Aufgabe zu erzwingen. Mit einem fulminanten Königsangriff unter Mithilfe von drei Bauern, Springer, Läufer, Turm und Dame konnte Hubert Eschle (1817) mit Weiß nach 21 Zügen Bernhard Knieß zur Aufgabe zwingen. In einem spannenden Match besaß Walter Strobel (1825) mit den schwarzen Figuren gegen Armin Müller (1969) zwar eine aussichtsreiche Stellung, musste aber nach 38 Zügen schließlich zum Remis einwilligen. In der Partie  Julian Preuß (1603) gegen Victor Mischin (1741) kam es in einer Partie mit dem Damengambit bereits nach 11 Zügen zu einem „Salonremis“. Zu „ewigen Schachruhm“ hatte Bernd Fugmann (1788) in seiner Partie gegen Ergun Unutmaz (1426) mit einem doppelten Läuferopfer eine gute Gelegenheit.

Im Bild links: Bernd Fugmann bei der Vorbereitung zum Königsangriff mit Läuferopfer
Dafür gibt es berühmte Vorbilder. Das erste Mal wurde dieses Opfer auf h7 und g7 in der Partie zwischen Lasker und Bauer in Amsterdam 1889 gespielt. Später noch einmal zwischen Nimzowitsch und Tarrasch 1914. Den ersten Läufer auf h7 opferte B. Fugmann zwar, aber erkannte nicht die Variante mit der „tödlichen Fortsetzung“, so dass er sich leider noch mit einem Dauerschach zufrieden geben musste. 

Nach drei Runden ergibt sich folgender Tabellenstand:

Rang Teilnehmer TWZ Verein Punkte BH SoBerg
1 Schlenker, Jörg 2196 DS 2,5 6,0 4,75
2 Rait, Albert 2015 VS 2,5 4,5 3,25
3 Heimers, Remy 1980 VS 2,5 3,5 3,00
4 Eschle, Hubert 1817 VS 2,0 4,0 1,50
5 Müller, Armin 1969 DS 1,5 5,0 1,75
6 Bräunlin, Klaus 1869 VS 1,5 4,5 1,50
7 Strobel, Walter 1825 VS 1,5 4,5 1,25
8 Mischin, Victor 1741 TR 1,0 5,0 1,75
9 Preuß, Julian 1603 VS 1,0 5,0 1,25
10 Kniess, Bernhard 1899 KF 1,0 4,0 0,50
11 Fugmann, Bernd 1788 VS 0,5 4,0 0,25
12 Unutmaz, Ergun 1426 DS 0,5 4,0 0,25

In der Gruppe B werden leider noch zwei Partien nachgespielt, so das der vollständige Bericht darüber erst später erscheinen kann. Die nächste Runde findet erst am freitag, 13.12.2019 statt.

Bezirks-Blitzeinzelmeisterschaft 2020
Daniel Müller vom SC VS gewinnt ohne Niederlage

Im Bild vlnr: Remy Heimers, Dr. Peter Dorner, Daniel Müller, Jörg Schlenker
Großartiges Blitzschach wurde am Donnerstag, 31. Oktober in der Friedensschule VS-Schwenningen geboten. Nicht nur die Teilnehmerzahl von 16 war zufriedenstellend, sondern auch die durchschnittliche DWZ von 1929 zeugte von einem hohem Niveau der Meisterschaft. Schade, dass sich vom Bezirk Schwarzwald nur Spieler vom SC Donaueschingen und SC Villingen-Schwenningen am „Halloween“, dem Vorabend von Allerheiligen, friedlich „die Zähne zeigten“.  Würde Agron Zymberi vom SC VS bei starker Konkurrenz seinen Titel verteidigen können? Bald entstand unter den favorisierten Wettbewerbern ein spannender Wettbewerb um jeden Punkt. Selten war in der Vergangenheit eine Meisterschaft derartig ausgeglichen in der Spitze. Erstmalig griff Daniel Müller (2005) vom Oberligisten TG Biberach als Neumitglied beim SC VS ins Geschehen ein und zeigte von Anfang an seine konsequenten Ambitionen beim Blitzschach, denn zur Halbzeit lag er ungeschlagen vorne. Würde er das bis zum Ende durchhalten? Die Mitbewerber wie: Albert Rait, Dr. Peter Dorner, Remy Heimers, Sebastian Baur, Jörg Schlenker, Agron Zymberi stellten noch eine anspruchsvolle Hürde dar. Doch er hielt stand und kassierte mit schneller Auffassungsgabe und großer Präzision die restlichen Punkte. Nur in der letzten Runde einigte er sich mit Agron Zymberi auf sein einziges Remis. Mit 2,5 Punkten Vorsprung bleibt er am Ende deutlich vor den hartnäckigen Verfolgern, welche sich gegenseitig die Punkte abnehmen und knapp hintereinander die nächsten Plätze belegen. Bei Punktgleichheit wurde die direkte Begegnung als Feinwertung berücksichtigt. Mit deutlichem Abstand folgte das Mittelfeld. Viktor Mischin spielte außer Konkurrenz mit, da er aktuell nicht zum hiesigen Bezirk gehört. Erfreulich auch die Teilnahme von Viola Kaesmacher, welche frische Akzente in die eintönige Männerwelt brachte.

Rang Name  Verein DWZ Punkte
1 Müller, Daniel SC VS 2005 13,5
2 Dorner, Dr. Peter SC VS 2080 11,0
3 Heimers, Remy SC VS 1980 10,5
4 Schlenker, Jörg SC DS 2196 10,5
5 Baur, Sebastian SC VS 1991 10,0
6 Zymberi, Agron SC VS 2081 10,0
7 Rait, Albert SC VS 2015   6,0
8 Rapp, Hubert SC VS 1715   5,5
9 Ebner, Andreas SC VS 1907   5,5
10 Richter, Klaus SC DS 1919   5,0
11 Klostermann, Dietmar SC VS 1811   4,5
12 Bräunlin, Klaus SC VS 1859   4,5
13 Tutschka, Roman SC DS 1956   4,5
14 Preuß, Julian SC VS 1667   4,0
15 Kaesmacher, Viola SC DS   0,5
16 Mischin, Victor SC TR 1740   7,0  aK

Die beiden Erstplatzierten haben sich für die Badische Blitzeinzelmeisterschaft am 25.01.2020 in Wiesental zwischen Karlsruhe und Mannheim qualifiziert. In kurzem Abstand folgt am 15. Novembe die Bezirks-Blitzmannschaftsmeisterschaft. an gleicher Stelle.



Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft 2019/2020

Für die 1. Mannschaft vom SC VS (DWZ 1984) gestaltete sich die erste KO-Runde am 25. Oktober um die Bezirks-Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, auswärts im Haus des Bürgers gegen den SC Bad Dürrheim (1480), noch einfacher als gedacht. Bereits nach sechs Zügen innerhalb von 10 Minuten konnte Remy Heimers (1980) die Dame von Hugo Kramer (1384) einfangen und somit den ersten Punkt verbuchen. Wenig später gewann Albert Rait (2015) eine Figur von Hermann Baar (1525) und die Partie. Am Brett 1 erarbeitete sich Dr. Peter Dorner (2080) gegen Jürgen Hartmann (1583) eine dominierende Stellung und bald darauf das 3:0. Etwas mehr Geduld benötigte Klaus Bräunlin (1859) am 4. Brett mit Hans Ebinger (1429) bis sein Gegner einen Turm einstellte. Bei einem deutlichen Unterschied in der Wertungszahl von über 500 Punkten, entsprach das Endergebnis von 4:0 durchaus den Erwartungen vom SC VS.

Im Bild rechts: Dietmar Klostermann sucht im Bauernendspiel gegen Aaron Ascheid nach einer Lösung

Viel schwerer tat sich dagegen die 2. Mannschaft vom SC VS (1763) gegen das Viererteam vom SK Neustadt II im Gasthaus Blume von Lenzkirch-Kappel. Dabei konnten die Neustädter ihre stärkste Formation aufbieten. Am Brett 3 ging Erik Hildebrand (1679) seine Partie mit Schwarz gegen Nihad Music (1740) etwas zu schnell an und lief prompt in eine Springergabel, dessen Qualitätsverlust er nicht mehr aufholen konnte. Große Hoffnung setzte VS dagegen auf Peter Cerff (1767) am 4. Brett, der nach einer angriffslustigen Eröffnung mit Weiß einen Turm für einen Springer erobern konnte. Leider fand er nicht den richtigen Weg zur Umsetzung seines Vorteils, lehnte das Remisangebot von Nasko Music (1658) ab und musste im Endspiel sogar noch eine unglückliche Niederlage einstecken. Bei diesem 0:2 Rückstand „schwammen natürlich die Felle“ für VS davon und Bernd Fugmann (1793) einigte sich mit Schwarz nach Einschätzung der übrigen Partien gegen Julian Fey (1812) auf ein Remis. Am Spitzenbrett zeigte Dietmar Klostermann (1811) mit Weiß einen forschen Königsangriff, der jedoch im Endspiel den schnelleren Freibauern von Aaron Ascheid (1899) nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Die langwierige 0,5:3,5 Niederlage fiel allerdings zu hoch aus.


Offene Stadtmeisterschaft 2020Im Bild links: Jörg Schlenker gelingt es nach einem Fehler von Walter Strobel mit seinen Türmen auf der zweiten Reihe einzudringen und die Dame zu erobern

Nach zwei Runden bei der Stadt- und Bezirksmeisterschaft haben „die üblichen Verdächtigen“ mit Siegen die vorderen Ränge übernommen. In der stärkeren Gruppe A (DWZ >1800) mit 12 Teilnehmern sind dies der mehrfache Titelverteidiger Jörg Schlenker (DWZ 2196) vom SC Donaueschingen, der nach Hubert Eschle (1817) in der 1. Runde auch Walter Strobel (1825) in der 2. Runde sowie Albert Rait (2015), der Bernd Fugmann (1788) und Armin Müller (1969) besiegen konnte. Mit einem halben Punkt weniger bleiben im Moment dahinter Remy Heimers (1980) und Klaus Bräunlin (1859) in Lauerstellung. Doch für die kommenden fünf Runden ist noch alles offen und vielleicht passiert die eine oder andere Überraschung. In der nächsten Runde kommt es zum spannenden Aufeinandertreffen zwischen J. Schlenker und A. Rait sowie R. Heimers gegen K. Bräunlin.

Im Bild rechts: Hubert Rapp wird mit den schwarzen Figuren seiner Favoritenrolle gegen Peter Streckbein gerecht und gewinnt die spannende Partie

In der Gruppe B (DWZ <1800) mit 14 Teilnehmern holten sich Wolfgang Vogel (1726) mit Siegen über Johann Gerhardt (1433)  und Norbert Müller (1654), Erik Hildebrand (1679) über Edgar Feder (1403) und Peter Siegert (1591), Vorjahressieger Hubert Rapp (1715) über Bernd Blanke (1418) und Peter Streckbein (1607) sowie Jakov Hrusc (1588) über Siegfried Eisele (1153) und Johann Gerhardt (1433) jeweils volle 2 Punkte.

Die 3. Runde wird am 08. November in der Aula der Friedensschule Schwenningen gespielt. Hierzu wurden von den augenblicklich Führenden, E. Hildebrand gegen Wolfgang Vogel und H. Rapp gegen Jakov Hrusc, ausgelost.


Gelungener Start in die neue Verbandsrunde
1. Mannschaft wird ihrer Favoritenrolle gerecht
Im Bild links: Agron Zymberi konterte die Attacke seines Gegners aus Engen erfolgreich

Nach dem überraschenden Abstieg der ersten Mannschaft aus der Landesliga in die Bereichsliga Süd Staffel 4 war natürlich die anfängliche Spannung am Sonntagmorgen in der Aula der Friedensschule Schwenningen groß, ob der Einstieg eine Klasse tiefer planmäßig verlaufen würde. Auf dem Papier deutete die klare Favoritenrolle vom SC Villingen-Schwenningen (DWZ-Durchschnitt: 1935) gegenüber dem Aufsteiger aus der Bezirksklasse Bodensee SK Engen II (1636) alles auf einen klaren Sieg hin. Da sich die Spieler aus der Vergangenheit kaum kannten und unsere Heimmannschaft an den hinteren Brettern mit Ersatzspielern besetzt war, begann man recht vorsichtig und so dauerte es über drei Stunden bis die ersten Entscheidungen fielen.
Die ersten beiden Punkte holten am 6. und 7. Brett Dietmar (1811) und Eduard (1803) Klostermann, welche  beide ihre Gegner Frank Wittig (1504) und Holger Döbert (1517) mit klugem Figurenspiel ausmanövrieren konnten. Etwas später steuerte Remy Heimers (1980) mit den schwarzen Figuren durch druckvolles Bauernspiel gegen Klaus Bürßner (1603) den nächsten Punkt bei. Weiter ging es mit Agron Zymberi (2081) am ersten Brett, der Christoph Kaiser (1899) wegen schlechter Variantenberechnung mit Figurengewinn kontern konnte. Eigentlich stand Sebastian Baur (1991) am vierten Brett mit den weißen Steinen sehr vorteilhaft, doch konnte er letzten Endes gegen Robert Schetty (1723, SUI) nur ein Remis realisieren. Dem erfahrenen Neuling in der Mannschaft, Daniel Müller (2005) von der TG Biberach gelang es gegen Hansjörg Nohl (1757, SUI) mit einem ausgeklügelten Endspiel die Erwartungen voll und ganz zu erfüllen. Für einen ambitionierten Königsangriff opferte Bernd Fugmann (1793) am 8. Brett zwei Bauern. Leider übersah er in Zeitnot die klare Möglichkeit zum Gewinn der Partie und musste sich mit einem Remis gegen Renate Löwner (1442) zufriedengeben. Den Schlusspunkt zum 7:1 Endergebnis setzte Albert Rait (2015) mit Weiß am 2. Brett gegen Siegfried Oßwald (1643) durch einen unwiderstehlichen Figurenangriff auf der Damenseite. Der SC Villingen-Schwenningen nimmt mit diesem hohen Sieg gleich die Tabellenspitze ein und will auch im nächsten Wettkampf, beim Heimspiel gegen den Aufsteiger St. Georgen-Schonach, am 10.11.2019, für das vorgegebene Ziel des Wiederaufstiegs, die Führung nicht abgeben.

Im Bild: Hubert Rapp gewann mit einem fulminanten Königsangriff einen vollen Punkt für die zweite Mannschaft gegen Oberwinden II

Erstmalig startete die 2. Mannschaft in der Bereichsliga Süd Staffel 2, welche sich vorwiegend mit Mannschaften aus der Region Freiburg bis Offenburg zusammensetzt. Das bedeutet, dass man noch keine Erfahrungen mit den anspruchsvollen Gegnern besitzt. So bildete der Vizemeister dieser Bereichsliga in der Nähe von Freiburg, die zweite Mannschaft vom SC Oberwinden im parallelen Wettkampf der vollbesetzten Aula auch gleich einen harten Prüfstein. Mit einem DWZ-Durchschnitt von 1804 war das Team gegenüber dem SC VS II (1737) insbesondere an den vorderen Brettern leicht favorisiert. Lange Zeit hielt die Heimmannschaft gut mit und hätte sogar am Ende ein Unentschieden 4:4 verdient gehabt. Ja, wenn unser Neuzugang vom SR Spaichingen, Hubert Eschle (1817) gegen Friedhelm Trenkle (2012) am ersten Brett unnötig keinen Qualitätsverlust, Turm für einen Läufer, verloren hätte. Auch am 2. Brett musste sich Olaf Stebahne (1798) seinem Gegner Miralem Novalic (1994) nach einem langem Match im Endspiel beugen. Doch am 3. Brett gelang es Uwe Raible (1780) gegen Michael Weber (1829) mit einer konzentrierten Leistung einen halben Punkt zu holen. Fast hätte der 16-jährige Julian Preuß (1603) mit Weiß gegen Matin Heß (1794) noch für eine faustdicke Überraschung gesorgt,  denn nach gedrückter Stellung hatte er sogar den Gewinn der Partie auf dem Brett. Immerhin sammelte er einen weiteren halben Punkt. Die längste Partie spielte Peter Cerff (1767) gegen Jens Alber (1694) in  einem spannenden Endspiel mit einem Springer gegen einen freilaufenden Bauern. Der Durchhaltewillen lohnte sich, denn er gewann nach knapp sechs Stunden seine Partie. Einen überlegenen Königsangriff zeigte Hubert Rapp (1715) gegen Thoms Ruf (1729) und gewann mit Weiß das scharfe holländische Duell am 6. Brett. Dagegen kam Thomas Burggraf (1735) sehr früh in eine schlechte Position und verlor gegen den theoretisch ebenbürtigen Mannschaftsführer Peter Pauk (1735).  Noch ein Remis holte Erik Hildebrand (1679) gegen Wolfgang Scherer (1645), welches zum knappen Sieg für den SC Oberwinden II führte. Mit dem guten Brettpunkteverhältnis von 3,5:4,5 steht SC VS II vorerst auf dem 6. Platz der Tabelle und darf sich am 10.11.2019 auf den SC Ohlsbach freuen, der seine Anfangsrunde gegen den SC Zell mit 6:2 verloren hat.

Bereits am Samstagnachmittag kämpften an gleicher Stelle die 3. gegen die 4. Mannschaft in der Bezirksklasse Schwarzwald. Als Absteiger aus der Bereichsliga und einer guten Aufstellung ging das 3. Team mit einer durchschnittlichen DWZ-Wertung von 1638 gegenüber 1282 als klarer Favorit ins Rennen. Im Bild rechts: Walter Strobel als Mannschaftsführer von VS III ging mit gutem Beispiel voran und gewann trotz hartnäckigem Widerstand von Bernd Blanke die Partie

Doch leicht machte es in diesem sportlich fairen Wettkampf die 4. Mannschaft, welche sich vornehmlich aus aktiven Senioren und förderungswürdigen Nachwuchsspielern zusammensetzt, den erfahrenen Routiniers nicht. Als erstem Spieler gelang es am 3. Brett dem willensstarken Klaus Bräunlin (1859) gegen Heinrich Reichenbach (1230) einen vollen Punkt zu holen. Schon bald folgten José González Garcia (1662) mit einem Sieg über Johann Gerhardt (1433), Jakov Hrusc (1589) gegen den jungen Florian Mayer (ohne DWZ) und Waldemar Wir (1592) gegen Siegfried Eisele (1153). Im Gegenzug gelang es zunächst Stefan Preuß (1173) mit Schwarz von Peter Streckbein (1607) ein Remis zu erreichen und der junge Minh Tuen Le (ohne DWZ) schaffte sogar die große Überraschung, mit den schwarzen Figuren gegen den routinierten Peter Siegert (1591) zu gewinnen. Einen weiteren halben Punkt holte überraschend Neuling Hans-Joachim Athens (ohne DWZ) gegen Thomas Schaumann (1378) am hinteren Brett. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte Walter Strobel (1825) mit einem Sieg am ersten Brett gegen Bernd Blanke (1419). Hinter den beiden bedauernswert, kampflosen 8:0 Siegen von Donaueschingen II gegen Neustadt II und Furtwangen/Vöhr. I gegen Furtwangen/Vöhr. II nimmt die 3. Mannschaft von VS nach der 1. Runde den hoffnungsvollen 3. Rang ein. Am 09.11.2019 geht es für die 3. Mannschaft mit dem Auswärtsspiel gegen den SC e1 Königsfeld weiter. Die 4. Mannschaft empfängt an diesem Tag den SC Bad Dürrheim.


Blitzschach-Vereinsmeisterschaft 2020
Eröffnungsrunde geht an Agron Zymberi


Im Bild: Agron Zymberi gewinnt die erste Blitzrunde

Zur Eröffnung der neuen Spielsaison fanden sich insgesamt 10 Teilnehmer zur schnellen Disziplin „Blitzschach“ im Seniorenzentrum im Welvert ein. Mit 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie ging es gleich flott zur Sache. Obwohl der leicht favorisierte Agron Zymberi (DWZ 2081) erst zur dritten  Runde ins Turnier einsteigen konnte – aber seine Partien im „Rutsch-System“ flexibel nachholen konnte – gelang es ihm mit Zuversicht und Können, „das Feld von hinten aufzurollen“. Wie knapp schließlich der Sieg ausfiel, zeigt die Endtabelle, bei der die engsten Widersacher nur jeweils mit einemhalben Punkt dahinter folgten. Lediglich gegen den Vorjahressieger Dr. Peter Dorner (2080) musste er ein Remis abgeben. Zweiter wurde Albert Rait (2015), der seine Partie gegen Dr. Peter Dorner gewinnen konnte. Von Anfang an machten dabei die ersten Drei das Rennen unter sich aus.

Tabelle „Top Six“

Rang Name DWZ Punkte
1 Zymberi, Agron 2081 8,5
2 Rait, Albert 2015 7,5
3 Dorner, Dr. Peter 2080 7,0
4 Mischin, Viktor 1741 5,0
5 Eschle, Hubert 1817 3,5
6 Hrusc, Jakov 1589 3,5

Großes Team beim Spaichinger Allroundturnier
Agron Zymberi bester Spieler vom SC VS

Zum 48. Allroundturnier vom Schachring Spaichingen am Sonntag, 08. September war die stattliche Teilnehmerzahl von 16 Spielern vom SC Villingen-Schwenningen angereist. Insgesamt lockte die traditionelle Veranstaltung in der Rupert-Mayer-Schule – mit fünf unterschiedlichen Bedenkzeiten – 74 Spieler aus der Region bis nach Stuttgart an.

Wir waren dabei, vlnr: Agron Zymberi, Bernd Fugmann, Thomas Burggraf, Klaus Bräunlin, Peter Siegert, Tim Burggraf, Uwe Raible, Bernd Blanke, Johann Gerhardt, Remy Heimers, Dietmar Klostermann, Peter Dorner, Julian Preuss, Olaf Stebahne, Hubert Eschle und David Ortmann

Im Bild vlnr: FM Rudolf Bräuning, Tobias Kölle und FM Mahmet Xheladini

Überraschend setzte sich Tobias Kölle (TWZ 2238), der erst 15-jährige Jugendliche vom TSV Schönaich (Landkreis Böblingen) mit 8,5 Punkten gegen sechs erfahrende FM-Titelträger durch. Zweiter wurde mit 8,0 P.  Routinier FM Rudolf Bräuning (2281) vom SK Bebenhausen (bei Tübingen) vor FM Mahmet Xheladini (2146) vom SC Dreiländereck (nahe Basel). Hinter FM Holger Namyslo (2145) TG Biberach, Toni Cepo (2014) SK Engen, FM David Ortmann (2339) SC Böblingen, Volodymyr Vyval (2168) Stuttgarter SF, Jörg Schlenker (2196) SC Donaueschingen kam Agron Zymberi (2081) auf dem 9. Platz mit 6,5 P. als bester vom SC VS.
Die weiteren Platzierungen der Spieler vom SC Villingen-Schwenningen:
– 17. Dr. Peter Dorner (2080) 6,0 P.
– 24. Remy Heimers (1980) 5,5 P.
– 28. Uwe Raible (1780) 5,5 p.
– 29. Dietmar Klostermann (1811) 5,5 p.
– 32. Hubert Eschle (1817) 5,0 P.
– 33. Klaus Bräunlin (1859) 5,0 P.
– 34. Tim Burggraf (1220) 5,0 P.
– 36. Bernd Fugmann (1769) 5,0 P.
– 44. Peter Siegert (1591) 5,0 P.
– 45. Thomas Burggraf (1735) 4,5 P.
– 47. Jakov Hrusc (1589) 4,5 P.
– 49. Julian Preuss (1603) 4,5 P.
– 57. Johann Gerhardt (1433) 4,0 P.
– 68. Olaf Stebahne (1798) 3,0 P.
– 72. Bernd Blanke (1419) 2,5 P.

Herzlichen Glückwunsch an Tim Burggraf (1220), der mit 5,0 P. den Rating-Preis für Spieler unter TWZ 1500 erhielt. Lobende Anerkennung auch für Klaus Bräunlin 5,0 P. der sich nach langer Krankheit wieder unter den aktiven Spielern befand. Als Resumee darf man sagen: Ein schönes Turnier zum Start in die neue Spielsaison, welche am 28./29. September 2019 beginnt./BF


Schachclub VS präsentiert sich
beim großen „Baustellenfest“ einmal ganz anders

Am Samstag, 03. August 2019, lautete das Motto „Betreten der Baustelle ausdrücklich erwünscht!“ Die Organisatoren hatten für das „Baustellenfest“ der „geplagten Einzelhändler“ im Zentrum der Innenstadt von Villingen, zwischen Rietstraße und Latscharieplatz“ ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Für die ganze Familie war an diesem Tag ein interessanter Mix aus Spiel und Spaß, leckeren Köstlichkeiten und kulturellen Veranstaltungen geboten. Der Schachclub Villingen-Schwenningen e.V. war unter einem knallroten Pavillon der Sparkasse nahe der Kreuzung vertreten.. Er erntete mit seinem Spielmaterial aus Holz und lebendigen Schachpartien begeisternden Zuspruch bei der Bevölkerung. Sogar der Bürgermeister schaute im Hintergrund interessiert beim spannenden Schachspiel zwischen Jung und Alt zu. Zahlreiche Schachfreunde spielten gerne eine Partie in dieser herrlichen Atmosphäre und neugierige „Kiebitze“ dachten für sich am Rande mit.

Umrahmt war der Tag mit Musik von DJ Maurizio LA Torre und schwungvollen Tanzgruppen bei temporeichen „Zumba-Moves“, welche für großartige Stimmung sorgen. Später gab es noch temperamentvolle Live-Musik dazu. Den sonst so nach Ruhe bestrebten Schachspieler gefiel es bei herrlichem Wetter unter dem schattenspendenden Zeltdach.

Natürlich gehörte auch „actionreiches Blitzschach“ mit einer Schachuhr für die interessierten Zuschauer dazu. Ein frisch gedruckter Flyer warb mit den wichtigsten Informationen für neue Mitglieder. „Rundum“ ein gelungenes Fest für alle Teilnehmer und gute Werbung für neue Mitglieder im Sinne des Projektes „8000 plus“ vom Badischen Schachverband. Besten Dank an alle Mithelfer für ihr Engagement an dieser Veranstaltung!


Erfolgreiche Bezirksversammlung

Der ordentlichen Einladung zur Jahresversammlung vom Schachbezirk Schwarzwald folgten am Freitag, 10.07.2019 insgesamt 18 Teilnehmer aus sämtlichen 8 Vereinen in die Aula der Friedensschule nach Schwenningen. In entschuldigter Abwesenheit von Bezirksleiter Uwe Majer führte Bezirksturnierleiter Bernd Fugmann durch das umfangreiche Programm der Tagesordnung. Im Rückblick wurde zunächst den verstorbenen Mitgliedern Robert Hirt und Paul Weiss (  beide SC VS) sowie Bruno Roggenstein (Furtwangen) und Hans Jost (Bad Dürrheim gedacht. Geehrt wurden der SC Titisee-Neustadt (Meisterschaft Bereichsliga Süd Staffel 4), der SV St. Georgen-Schonach (Meisterschaft Bezirksklasse), der SC Villingen-Schwenningen (Bezirksmeisterschaft Senioren und Blitz-MM) und Jörg Schlenker (Bezirks-Einzelpokal und Bezirkseinzelmeisterschaft) vom SC Donaueschingen.
Die anschließenden Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder (Bezirksleiter, Schriftführer, Turnierleiter, Kassenwart, Jugendleiter und des Seniorenwarts belegten das umfangreiche Turnierprogramm bei Mannschafts- und Einzelwettbewerben. Da auch dem ausscheidenden Kassenwart Wolfgang Vogel eine gute und ordentliche Kassenführung bestätigt werden konnte, wurde allen Vorstandsmitgliedern einstimmig Entlastung erteilt. Mehr Spannung versprach die Wahl eines Stellv. Vorsitzenden, denn dieser Posten war seit einiger Zeit vakant. Mit Roman Tutschka vom SC Donaueschingen stellte sich hierfür ein neues Vorstandsmitglied zur Verfügung. Bezirks-Turnierleiter Bernd Fugmann vom SC VS wurde genauso wie Thomas Burggraf vom SC VS als Bezirks-Jugendleiter erneut von allen Anwesenden in ihrem Amt wiedergewählt. Erfreulich war auch, dass sich Albert Rait vom SC VS in Abwesenheit schriftlich bereit erklärt hat, fortan die Kasse zu verwalten. Das Amt des Seniorenwarts übernimmt zukünftig Bernd Fugmann. Die Aufgabe des Wertungsreferenten soll weiterhin Rudolf Thiemke erfüllen. Erfreulicherweise konnten mit diesen Wahlen sämtliche Posten des Bezirksvorstands besetzt werden.
Von den gesamten Mannschaften werden in der neuen Spielsaison 2019/2020 der SC Donaueschingen und der SK Titisee-Neustadt in der Landesliga Süd Staffel 2, der SC VS I und der SC VS II sowie St. Georgen-Schonach in der Bereichsliga Süd Staffel IV bzw. II vertreten sein.
Nach längerer Diskussion über die Mannschaftsstärke der Bezirksklasse stimmte das Gremium darüber ab, dass zukünftig weiterhin mit 8er-Mannschaften gespielt wird,. Mit einem „Gentleman Agreement“ wurde jedoch vereinbart, den Teams von Bräunlingen 2 und Furtwangen-Vöhrenbach 2 generell den Antritt mit nur sechs Spielern zu gestatten. insgesamt meldeten die anwesenden Vereine neun Mannschaften für diese Spielklasse an. Zur Teilnahme an der Bezirks-Pokal-MM 2019/2020 wurden 15 Viererteams und 1 Team als Freilos ausgelost. In der 1. Runde bis 25.10.2019 treffen folgende Teams aufeinander: Königsfeld – Donaueschingen I, Furtwangen/Vöhr. I – Titisee-Neustadt I, Furtwangen/Vöhr. II – Bräunlingen I, Titisee-Neustadt II-VS II, Bad Dürrheim-VS I, Bräunlingen II-St. Georgen-Schonach, Donaueschingen II-Titisee-Neustadt III, Freilos hat VS III.
Als weitere Termine gab der Bezirks-Turnierleiter bekannt, das die 1. Runde der Verbandsspiele am 28./29.09.2019 stattfindet und die Bezirks-Blitz-MM am 15.11.2019 ausgetragen wird. Die Bezirks-Senioren-MM beginnt am 09.10.2019. Übereinstimmend wurde als Termin für den Bezirks-Schachtag der 15.03.2020 in der Friedensschule Schwenningen beschlossen. Für die Durchführung der Bezirks-Einzelmeisterschaft ist der 18.10.2019 und die Bezirks-Jugendmeisterschaft der November geplant. Die Bezirks-Einzelmeisterschaft (Stadtmeisterschaft im „Classic Chess“ des SC VS) soll am 27.09.2019 in Schwenningen beginnen. Im Sinne des Projekts „8000 plus“ nimmt der SC VS zur Werbung von neuen Mitgliedern am „Baustellenfest“ in der Innenstadt von Villingen teil. Die Versammlung endet kurz vor 23 Uhr mit einem harmonischen Ausklang.

Harmonische Mitgliederversammlung vom SC VS
Wiederaufstieg erklärtes Ziel

Zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 02.07.2019 im Seniorenzentrum Villingen konnte Vorsitzender Bernd Fugmann die erfreuliche Zahl von 21 Teilnehmern begrüßen. Zunächst wurde noch einmal in stillem Gedenken an die verstorbenen, langjährigen Mitgliedern Robert Hirt und Paul Weiss  erinnert bevor Peter Siegert für 40 Jahre und Rolf Hohmann für 70 Jahre treue Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde des BSV geehrt wurden. Als neue aktive Mitglieder kamen Daniel Müller von der TG Biberach, Hubert Eschle vom Schachring Spaichingen, Hans-Joachim Athens bisher vereinslos sowie die Jugendlichen Spieler Florian Mayer sowie Tuan Minh Le hinzu. Insgesamt zählt der SC Villingen-Schwenningen e.V. nun 61 Mitglieder, davon 47 Aktive.
Im Bild bei der Ehrung treuer Mitglieder vlnr: Peter Siegert, Vorsitzender Bernd Fugmann, Rolf Hohmann und 2. Vorsitzender Walter Strobel

Da erstmalig und völlig überraschend die 1. Mannschaft aus der Landesliga absteigen musste, ist es natürlich das erklärte, vorrangige Ziel in der nächsten Saison wieder aufzusteigen. Dafür stehen mit einem verjüngten Team die Aussichten gut. Durch den freiwilligen Verzicht anderer Mannschaften auf den Aufstieg konnte sich die 2. Mannschaft in der Bereichsliga halten. Obwohl die 3. Mannschaft sogar den Aufsteiger St. Georgen/Schonach schlagen konnte, belegte sie in der Bezirksklasse nur einen guten 3. Platz vor der 4. Mannschaft auf dem 8. Platz.

Im Bild: Vorsitzender Bernd Fugmann bei der Berichterstattung über die detailierten Punkte der umfassenden Tagungsordnung

Da der 2. Vorsitzende Walter Strobel und der Kassenwart Albert Rait in ihren Ämtern bestätigt wurden, kann der Vorstand mit einem bewährten Team seine umfassenden Aufgaben und Projekte fortsetzen. Die beiden Kassenprüfer bestätigten den Anwesenden eine einwandfreie Kassenführung und ein zufriedenstellendes Vermögen. Bei der Förderung der Jugend mit regelmäßigem Training in der VHS bleiben noch Wünsche für die kommende Saison offen. Die Senioren können auf eine erfolgreiche Meisterschaft im Bezirk Schwarzwald zurückblicken.

Im Bild: Die Mitgliederversammlung in der modernen Cafeteria vom Seniorenzentrum und der Ansprache des 2. Vorsitzender Walter Strobel

Beim Thema der verfügbaren Spiellokale ergeben sich mit der Friedensschule Schwenningen für Mannschaftskämpfe, dem Seniorenzentrum „Im Welvert“ für das regelmäßige Training am Dienstag und Freitag und der VHS für das Training der Jugend solide Perspektiven. Das neu eingeführte, monatliche Training mit FM David Ortmann für die aktiven Spieler stößt auf gute Resonanz. Zur langfristigen Unterstützung der zahlreichen Herausforderungen gelang es den Jahresbeitrag für die Aktiven im vernünftigen Rahmen einstimmig ab Januar 2020 zu erhöhen.
Für die Planung der Rangliste in der neuen Saison soll am 16. Juli im Seniorenzentrum eine separate Spielerversammlung dienen. Für eine Mitgliederwerbung entsprechend dem Projekt “ 8000 plus“ des Badischen Schachverbandes sollen mehrere Maßnahmen mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Kurs für Anfänger an der VHS, Flyer zur Darstellung des Vereins, Präsentation in der Fußgängerzone und regelmäßige Presseartikel sorgen.
Beim abschließenden Thema „Sonstiges“ konnte bereits auf die ersten Turniere in der neuen Saison eingegangen werden. Hierzu gehört die Teilnahme am 08.September beim Allroundturnier in Spaichingen, der Beginn der  Verbandsspiele am 28./29. September und der Start der Stadtmeisterschaft am 27. September. Auf Grund der zügigen Erledigung aller Themen gelang es die Mitgliederversammlung in harmonischem Ausklang um 22 Uhr offiziell zu beenden.


Peter Cerff wurde Überraschungssieger
beim WKF-Haas Turnier der Senioren

Zum traditionellen 18. WKF-Haas-Turnier im Gedenken an das Ehrenmitglied konnte Vorsitzender Bernd Fugmann am Dienstag, 04. Juni, zur Eröffnung 18 erfahrene Schachspieler im Alter von > 60 Jahren aus drei Vereinen im Seniorenzentrum „Im Welvert“, begrüßen. Aus gesundheitlichen Gründen ließ sich die Witwe des ehemaligen Schachspielers entschuldigen. Auch der Titelverteidiger aus dem vergangenen Jahr, Klaus Bräunlin, war leider wegen schwerer Krankheit verhindert. Doch das übrige Teilnehmerfeld war sehr fit und leistete sich einen spannenden Wettkampf um die begehrten Pokale und Titel. Erstmalig trat auch Jörg Schlenker (DWZ 2167) vom SC Donaueschingen bei diesem Wettbewerb an. Nach 7 Runden im Schweizer-System mit 20 Minuten Bedenkzeit gab es allerdings mit Peter Cerff (1781) einen Überraschungssieger, der auf Grund seiner Ratingzahl nicht unbedingt als Favorit galt.
Bei der Siegerehrung 2019: vrnl: Vorsitzender Bernd Fugmann, Jörg Schlenker, 
Peter Cerff, Dietmar Klostermann, Hans-Joachim Dittmar und Peter Streckbein

Obwohl der spätere Gewinner des Pokals und gleichzeitig neue Bezirksmeister der Senioren, Peter Cerff, SC VS, gleich in der ersten Runde gegen den starken Jörg Schlenker eine Niederlage einstecken musste, ließ er in der Folge nur noch zwei Remis zu und landete am Ende mit 5,0 Punkten und Buchholz-Wertung 28,5 hauchdünn vor dem Favoriten mit ebenfalls 5,0 P., aber nur 28,0 BH-Wertung. Auf den 3. Platz kam Hans-Joachim Dittmar (1943) vom SC VS mit 5,0 P. und 27,0 BH, dem es in der 3. Runde gelang, J. Schlenker mit gutem Positionsspiel niederzuringen. Durch eine weitere Niederlage in der 4. Runde gegen Viktor Mischin  gab J. Schlenker überraschend noch einen weiteren Punkt ab. Gleich dahinter platzierten sich die drei besten Nestoren (>75 J.) Dietmar Klostermann mit 4,5 P., Bernd Fugmann 4,5 P. und Peter Streckbein 4,5 P. Hier die vollständige Tabelle:

Rang Name Verein DWZ Attr. Pkte Bu SoB
1 Cerff, Peter VS 1781 S 5,0 28,5 19.25
2 Schlenker, Jörg DS 2167 S 5,0 28,0 20.00
3 Dittmar, Hans-Joachim VS 1943 S 5,0 27,0 17.50
4 Klostermann, Dietmar VS 1866 N 4,5 26,5 17.50
5 Fugmann, Bernd VS 1813 N 4,5 25,0 15.25
6 Streckbein Peter VS 1612 N 4,5 21,0 12.75
7 Strobel, Walter VS 1833 N 4,0 27,0 13.50
8 Eschle, Hubert VS 1816 S 3,5 28,5 11.75
9 Weber, Heinz VS 1200 N 3,5 23,5 9.75
10 Gerhardt, Johann VS 1447 N 3,5 22,0 7.00
11 Westphal, Udo DS 1218 S 3,5 20,5 6.25
12 Mischin, Viktor VS 1773 S 3,0 31,5 13.00
13 Siegert, Peter VS 1619 N 3,0 26,0 9.00
14 Vogel, Wolfgang KF 1689 S 3,0 24,5 9.25
15 Hrusc, Jakov VS 1632 S 3,0 19,5 5.50
16 Zdraveski, Dusan KF 1380 N 2,0 20,5 4.00
17 Feder, Edgar DS 1369 S 1,5 22,0 4.25
18 Reichenbach, Heinz VS 1196 N 1,0 19,5 1.50

Gute Chance nicht genutzt
Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft

Am Freitag, 17. Mai hatte der SC Villingen-Schwenningen in der ersten Ko-Runde um die Badische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2019 in der Altersklasse 65+ das Team vom SK FR Zähringen 1887 im Seniorenzentrum zu Gast. Der routinierte Gegner errang im vergangenen Jahr in Karlsruhe überraschend den 2. Platz im Finale. Trotzdem gingen die Senioren vom SC VS ohne großen Respekt an die schwere Aufgabe, denn man kannte sich noch vom letzten Wettkampf im Jahre 2013, welcher 2:2 endete. Also war genügend Spannung angesagt und der Anfang begann gleich verheißungsvoll. Zunächst kam am 3. Brett Walter Strobel (1828) mit Weiß gegen den erfahrenen Gerhard Hund (1745) in völlig ausgeglichener Stellung zwar nicht über ein Remis hinaus, doch am 1. Brett gelang Hans-Joachim Dittmar (1870) mit den schwarzen Figuren gegen den favorisierten Dr. Andreas Becker (2065) mit einem überlegenen Positionsspiel ein glanzvoller Sieg. Jetzt benötigte VS eigentlich nur noch ein Remis um weiterzukommen, aber die Aufgabe gestaltete sich schwerer als gedacht, denn Dietmar Klostermann (1822) opferte mutig in der Anfangsphase seiner Partie eine Figur für zwei Bauern und eine druckvolle Stellung. Doch gewann sein Gegner Roland Kutschenko (1914) allmählich immer mehr die Oberhand und schließlich die Partie. So lag es noch an Bernd Fugmann (1787) gegen Dr. Uwe Langheineken (1724) den fehlenden halben Punkt zu holen. Im Damengambit wich er früh mit den schwarzen Figuren vom alteingetretenen Pfad ab und gab unnötig einen Bauern für eine offensive Stellung. Leider konnte er im Endspiel seinen vorteilhaften Freibauern nicht verwerten und musste nach 54 Zügen und fünf spannenden Stunden Spielzeit die Partie zum 1,5:2,5 Endstand aufgeben. Dafür kann man jetzt entspannt in die Sommerpause gehen.


Versöhnlicher Ausklang gegen Messkirch

Im Bild vorne rechts: Albert Rait gegen Heiko Adler bei der Suche nach einem Plan
Beim Heimspiel in der Friedensschule gelang der 1. Mannschaft zum Abschluss der verkorksten Saison 2018/2019 in der 9. Runde der Landesliga noch einen versöhnlicher 6:2 Erfolg gegen den Mitabsteiger SK Messkirch. Da der Gegner nur mit sechs Spielern antrat, konnten Klaus Bräunlin und Thomas Burggraf zum Auftakt gleich zwei Punkte als kampfloses Geschenk erhalten. Trotzdem entwickelte sich noch ein zäher Wettstreit um den Gesamtsieg. Sebastian Baur (1988) verlor zwar gegen Patrick Leopold (1754) am 4. Brett einen Bauern, dennoch einigte man sich bei unklarer Stellung auf ein Remis.

Im Bild vorne links: Sebastian Baur konzentriert im Wettstreit mit Patrick Leopold

Als Nächster konnte Andreas Ebner (1903) seinen Gegner Helmut Möldner (1611) überspielen und auf 3,5:0,5 erhöhen. Leider stellte Hans-Joachim Dittmar (1943) trotz großem Vorsprung in der Bedenkzeit eine Figur gegen Wolfgang Hammer (1833) ein und übersah mit einem Turm weniger noch die Chance für ein überraschendes Dauerschach. Doch der Sieg der Mannschaft geriet deswegen nicht in Gefahr, denn Dr. Peter Dorner (2061) gewann gegen Simon Klotz (1946) im Mittelspiel nach einem Bauern mit klugem Kombinationsspiel auch noch eine Figur und schließlich mit Hilfe eines Freibauern souverän die Partie. Damit war der Mannschaftssieg geschafft und Albert Rait (2057) konnte mit einer Figur mehr am Spitzenbrett gegen Heiko Adler (2031) ein Dauerschach zulassen. Den Abschluss machte Remy Heimers (2000), der im Endspiel gegen Michael Moritz (1782) mit seinem Freibauern auf der a-Linie triumphierte und den 6:2 Endstand sicherstellte.
Dieser Sieg rettet die 1. Mannschaft zwar nicht mehr vor dem schmerzhaften Abstieg in die Bereichsliga, aber gibt berechtigte Hoffnung für einen direkten Aufstieg zurück in die Landesliga.


Gespannt schaute die 2. Mannschaft auch auf die Resultate in der Bereichsliga, denn auch hier ging es “ um alles oder nichts“. Lange Gesichter gab es schließlich als die Ergebnisse der einzelnen Begegnungen am Sonntagabend eintrudelten, denn die anderen, zwei abstiegsgefährdeten Mannschaften gewannen ihre Wettkämpfe. Während VS II beim Schlusslicht, dem SK Singen knapp mit 3,5:4,5 verlor, gelang es dem SC Bräunlingen seinen Kopf mit einem überraschenden 5:3 Sieg gegen SF Gottmadingen II „in letzter Minute aus der Schlinge zu ziehen“. Ebenfalls vom Glück verfolgt war der SK Gaienhofen, dem es gelang durch einen 5:3 Erfolg gegen den SC Steißlingen das rettende Ufer für den Klassenerhalt zu erreichen. Obwohl VS II nach Brettpunkten gewertet, auf dem 5. Rang landete, fehlte schließlich in der Endabrechnung ein Remis zum entscheidenden Mannschaftspunkt. So werden in der nächsten Saison erstmalig in der Bezirksklasse drei Mannschaften vom SC Villingen-Schwenningen um den Wiederaufstieg kämpfen.


Im Bild vorne rechts: Erik Hildebrand gelang am ersten Brett mit Schwarz eine schöne Konterattacke auf den weißen König von Dietrich Bär

In der Bezirksklasse kam die 3. Mannschaft vom SC VS mit sieben Spielern gegen die SF Furtwangen/Vöhrenbach II zu einem souveränen 6,5:0,5 Sieg, die selbst nur mit 6 Spielern angetreten waren. Hier holten Erik Hildebrand (1661), José González Garcia (1661), Peter Streckbein (1612), Jakov Hrusc (1632) und Peter Siegert (1619) die vollen Punkte. Johann Gerhardt (1447) musste sich gegen die junge Veronika Spale (1094) mit einem Remis begnügen. Thomas Schaumann (1381) gewann kampflos einen Punkt. Mit diesem Sieg landete das Team zum Abschluss der Saison auf dem guten 3. Platz. Dabei schlug man u.a. in der 8. Runde den Tabellenführer aus St. Georgen/Schonach mit 5,5:2,5 Punkten.

Im Bild vorne links: Thomas Schaumann vertreibt sich nach seinem kampflosen Punktgewinn mit einem interessanten Zuschauer die Zeit


Die 4. Mannschaft war mit lediglich 4 Spielern stark dezimiert bei SC Donaueschingen II von vornherein in einer schwierigen Lage. Da der Gegner allerdings auch nur 5 Spieler an die Bretter brachte, kamen Bernd Blanke (1453-1/2), Rudolf Thiemke (1376-1/2), Heinrich Reichenbach (1196) und Siegfried Eisele (1188-0 ) in dem unbedeutenden Verbandsspiel der Bezirksklasse zum Saisonschluss mit einer knappen 2:3 Niederlage noch sanft davon.


 Gute Platzierungen bei „Grenke Open“ in KarlsruheGroßer Auftritt für den 14-jährigen Vincent Keymer (links) in der ersten Runde beim „Grenke Chess Classic“ gegen Weltmeister Magnus Carlsen

Interessierte Kiebitze vom SC Villingen-Schwenningen warten auf die Stars

Beim größten Open von Europa mit erstmals knapp 2000 Teilnehmern starteten auch einige Spieler vom Bezirk Schwarzwald bzw. vom SC Villingen-Schwenningen beim Open-Turnier und konnten dabei beachtenswerte Erfolge erzielen. Im B-Turnier mit 904 Teilnehmern errang unser neues Vereinsmitglied Hubert Eschle (TWZ 1830) vom SR Spaichingen einen ausgezeichneten 8. Rang mit 7,5 P. aus 9 Runden. Auch Klaus Bräunlin (1969) konnte mit 7,0 P. auf dem 15. Rang im gleichen Turnier glänzen.  Ebenfalls eine positive Bilanz kann Thomas Burggraf (1703) mit 5,0 P. auf dem 216. Rang vorweisen. Auf dem 534. Rang sammelte der junge Julian Preuß (1587) mit 4,0 P. wertvolle Erfahrungen bei diesem Turnier der „Superlative“. Im C-Open mit 281 Teilnehmern schaffte Stefan Preuss (1380) mit 4,5 P. trotz Ausfall einer Runde noch einen respektablen 149. Platz. Der junge Tim Burggraf erreichte immerhin noch 4,0 P. und damit den 162. Platz. 

Tim holt prominente Verstärkung


Bei Badischer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft
knapp gescheitert

Im Bild rechts vorne: Dr. Peter Dorner versucht alles, um seine vorteilhafte Position gegen Lothar Knebel zum Erfolg zu führen

Dass Pokalspiele ihren eigenen Gesetze folgen, mussten die Spieler des favorisierten SC Villingen-Schwenningen (2058) bereits in der 1. Runde um die BPMM am Sonntag, 14. April auswärts gegen den SC Überlingen (1864) bitter erfahren. Obwohl das Viererteam vom SC VS in bester Besetzung antrat und somit fast 200 DWZ-Punkte mehr aufbieten konnte, reichte es am Ende nur zu einem unbefriedigenden 2:2 Unentschieden. Durch eine unglückliche Niederlage am Spitzenbrett entschied die bessere „Berliner-Wertung“ im Ko-System für den Gastgeber.
Dabei fing alles zunächst gut an, denn Remy Heimers (2002) konnte am 4. Brett mit den weißen Figuren Klaus Grensing (1774) bereits in der Eröffnung nach nur 20 Zügen überlisten. Am 3. Brett tauschten Albert Rait (2057) und Jürgen Lerner (1776) fast alle Figuren aus und einigten sich in „scheinbar ausgeglichener Stellung“ auf ein Remis, denn bei gleichfarbigen Läufern hätte der aktivere König von A. Rait noch einen wichtigen Vorteil entwickeln können. Am Brett 1 kam Agron Zymberi (2113) nach der Eröffnung mit Weiß leider in eine passive Ausgangslage und büßte dann im Mittelspiel gegen Conrad Schormann (2080) einen entscheidenden Bauern ein. Nun lag alles bei Dr. Peter Dorner (2061) in der Partie gegen Lothar Knebel (1824). Obwohl er mit drei verbundenen Freibauern am Damenflügel großen Druck ausüben konnte, musste er dem gegnerischen Freibauern auf der 7. Reihe seine ganze Aufmerksamkeit schenken und musste sich schließlich mit einem Remis begnügen.


Blitzmeisterschaft 2019 geht an Dr. Peter Dorner

Am Freitag, 12. April wurde in der VHS Villingen die 7. Runde der spannenden Vereins-Blitzmeisterschaft dieser Spielsaison ausgetragen. Noch einmal wurde es spannend, denn bei zwei Durchgängen mit neun starken Teilnehmern waren immerhin 16 Punkte zu vergeben, welche ggf. den Tabellenstand noch kräftig durcheinander wirbeln konnten. Allerdings war der Vorsprung einer Dreiergruppe so groß, dass sich nur noch wenig an der Reihenfolge im Gesamtklassement veränderte. Überlegener Einzelsieger der letzten Runde wurde Agron Zymberi (DWZ 2130) mit 14 Punkten, der jedoch nur an zwei Runden teilnehmen konnte und somit als Gesamtsieger nicht mehr in Frage kam. Den geteilten 2. Platz mit 11,0 P. errangen Sebastian Baur (1989) und Remy Heimers (2020) vor Dr. Peter Dorner (2052) mit 10,5 P., gefolgt von Albert Rait (2073) mit 9,5 P. und Klaus Bräunlin (1873).


„Spannendes Blitzschach“ mit 5 Min. Bedenkzeit/Spieler: im Bild vorne links Viktor Mischin gegen Sebastian Baur und dahinter Agron Zymberi gegen Dr. Peter Dorner

Den souveränen Gesamtsieg ließ sich jedoch Dr. Peter Dorner mit 52,5 P. nicht mehr nehmen. Auf den 2. Platz kam Remy Heimers mit 47,5 P. vor Albert Rait  mit 46,0 P.


Strahlende Gesichter nach anstrengender Schlacht bei der Siegerehrung im Gesamtklassement: vlnr. Remy Heimers (2. Platz), Blitzmeister 2019 Dr. Peter Dorner und Albert Rait (3. Platz) 


Jugend-Stadtmeisterschaft 2019
Spannende Wettkämpfe

Zufriedene Gewinner nach anstrengender Meisterschaft
Rechts Thomas Burggraf als Turnierleiter

An der diesjährigen Jugend-Stadtmeisterschaft in der Volkshochschule Villingen nahmen am Samstag, 06. April in den Altersklassen U8 bis U18 insgesamt 10 ambitionierte Spieler aus drei Vereinen teil. Drei Spieler gehörten noch keinem Verein an. Unbesetzt blieb die Altersklasse U12.
Aufgrund der Teilnehmerzahl wurde das Turnier in zwei Gruppen bestritten, so dass die Jüngsten (U8) unter sich blieben und die sechs älteren  Jugendlichen (U10-U18) ihren Sieger getrennt ermittelten. Überraschend war, dass es in der Altersklasse U8 die meisten Teilnehmer gab. Erwartungsgemäß war diese Gruppe mit ihrer Meisterschaft bei einer Bedenkzeit von 10 Min./Spieler am schnellsten fertig. Trotzdem warteten sie geduldig , bis die „Großen“ ihre Spiele ebenfalls beendet hatten, um endlich einen Pokal bzw. einen Preis zu erhalten.
Ungeschlagener Sieger in der Altersklasse U8 wurde Paul Kleiser vom SC Titisee-Neustadt. Gesamtturniersieger von den U10-U18-Jährigen wurde Tim Burggraf vom SC Villingen-Schwenningen. Einzelsieger in der U10 wurde Gabriel Schmidtke, SG Donautal/Tuttlingen; in der U16 Florian  Mayer, vereinslos und Joel Winterhalder bei U18 von SC Titisee-Neustadt. Bei der anschließenden Siegerehrung überreichten Bezirksturnierleiter Thomas Burggraf und Albert Rait als Jugendleiter vom SC VS, unter dem Beifall zahlreicher Eltern, schöne Preise an die stolzen Gewinner.


Verbandsspiele 31.03.2019Frühlingsschach: Remy Heimers und Dr. Peter Dorner bei der Analyse an der Natur
Landesliga
In der vorletzten Runde ging die Fahrt für die 1. Mannschaft bei herrlichem Wetter in die idyllischen Weinberge zum SC Ebringen bei Freiburg. Während der bekannte Gegner mit dem 5. Platz in der Tabelle bereits abgesichert war, ging es für das Team von VS noch um den „theoretischen Klassenerhalt“ und Reputation der Leistung. Dabei war „Glücksgöttin  Fortuna“ gleich zu Beginn der Partie dem Vorsitzenden Bernd Fugmann am 8. Brett gut gesonnen, denn der Platz gegenüber blieb unbesetzt. Mit diesem Vorsprung hieß es fortan „solide spielen“ und weitere Punkte sammeln.

Abwartende Haltung zu Beginn der Partie in der „Alten Schloßscheune“

Doch die ehrgeizigen Spieler von Ebringen (DWZ 1969) waren keineswegs zum „Geschenke verteilen“ aufgelegt und so musste man knapp drei Stunden bis zur verdienten Punkteteilung von Dr. Peter Dorner (2052) gegen Holger Kaspareit (1996) warten. In einem vorteilhaften Springerendspiel mit Mehrbauer gelang es dann Klaus Bräunlin (1873) gegen Peter Ackermann (1869) leider nicht, über ein Remis rauszukommen. Schon in der Eröffnung büßte Hans-Joachim Dittmar (1943) mit Schwarz gegen Peter Ackermann (1869) unnötig einen Bauern ein, verlor danach viel Zeit und schließlich auch die Partie. Nach diesem Gleichstand von 2:2 schaute man optimistisch auf die vorteilhafte, spannungsgeladene Stellung von Remy Heimers (2020) gegen den Mannschaftsführer Udo Bösch (2012). Doch sein  Qualitätsvorteil am vierten Brett mit Schwarz reichte am Ende nur zu einem Unentschieden. So ging es weiterhin sehr zäh in einem ausgeglichenen Bauernendspiel am ersten Brett von Agron Zymberi (2130) gegen Peter Meyer (2031) zum nächsten Remis voran. Beim Stand von 3:3 standen die restlichen zwei Partien völlig auf „Messer’s Schneide“. Auf welche Seite würde sich das Pendel neigen? Als nach knapp sechs Stunden Spielzeit, Albert Rait (2073) mit den schwarzen Figuren spielend, gegen Georg Vogelbacher (2012) seinen Freibauern mit Hilfe seiner Dame auf die Grundreihe ziehen konnte, war das erlösende 4:3 erreicht.

Spannendes Match – „Wie steht die Mannschaft“

Doch nicht genug; am 5. Brett gelang es Sebastian Baur (1989) sich in einem spannenden Turmendspiel gegen Lutz Grabe (1995) zum 5:3 Endergebnis erfolgreich durchzusetzen. Bei aller Freude über den Sieg bleibt ein Wermutstropfen, da sich der SC Pfullendorf und der SK Engen 4:4 (bei 8 x Remis?) unentschieden trennten und somit eine verbliebene, theoretische Chance zum Klassenerhalt uneinholbar zunichte machten.

Bereichsliga
Nicht weniger spannend verlief die Begegnung der 2. Mannschaft im Abstiegskampf mit dem SK Gaienhofen in der Friedensschule Schwenningen. Bei zwei Absteigern kämpfen noch vier Mannschaften um den Abstieg. Mit einem Sieg könnte man sich auf den 7. Platz in der Tabelle nach oben bewegen. Diese Aufgabe wurde in einem spannenden Match durch eine solidarische Mannschaftsleistung hervorragend gelöst.

Dabei musste sich Dietmar Klostermann (1897) am Brett 1 dem favorisierten Hubert Zwick (1993) mit einer Niederlage zufrieden geben.  Dafür glich Olaf Stebahne (1803) am 2. Brett mit den weißen Figuren gegen Rifet Joldic (1934) in einer beachtenswerten Partie aus.

Olaf Stebahne gewinnt wichtige Partie 

Zu einer Punkteteilung kam es in der 3. Partie zwischen Eduard Klostermann (1797) und Dr. Eckhard Besuden (1792). Einen vollen Punkt eroberte danach Viktor Mischin (1781) mit Schwarz gegen Andreas Bitter (1645). Am 5. Brett musste sich Hubert Rapp (1785) mit einem Remis gegen Siegfried Bader (1622) begnügen. Konsequent zum Sieg nutzen die favorisierten Uwe Raible (1765) gegen David Michel (1428) und Peter Cerff (1776) gegen Wolfgang Beyer (-) ihre Chancen. Beim Stand von 5:2 für VS war der Partieverlust von Thomas Burggraf (1703) gegen den starken Ersatzspieler Klaus Bischoff (1806) zu verschmerzen. Damit hat die 2. Mannschaft den 7. Platz erreicht und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt geschafft. Am Sonntag, 05. Mai 2019 geht es mit guten Chancen im Finalspiel beim Tabellenletzten, dem SK Singen um „alles oder nichts“.

Bezirksklasse
Obwohl die Saison für die 3. Mannschaft von VS (1622) im Rennen um den Aufstieg schon gelaufen ist, ging es in der 8. Runde mit dem Spiel beim Tabellenführer, dem SC St. Georgen-Schonach (1602) um ein sportliches Kräftemessen und persönliche Anerkennung der einzelnen Spieler. Würde man der Mannschaft an der Tabellenspitze kurz vor dem Ende der Saison noch „in die Suppe spucken können?
Der SC VS III war mit einem wettbewerbsfähigen Team angerückt und somit für eine Überraschung durchaus in der Lage. Am Brett 1 traf Walter Strobel (1837) auf den starken Neuzugang vom Gegner, Sultan Dzyba (1989), der vor kurzem Vizepokalsieger wurde und erledigte mit einem Remis die Herausforderung bravourös. Am 2. Brett holte Erik Hildebrand (1661) gegen Jürgen Fahl (1600) mit Schwarz sogar den ersten vollen Punkt.
Auch am 3. Brett setzte José González Ramon (1661) mit einem schönen Sieg gegen Bernd Suhm (1722) die Erfolgsserie fort. Überraschend gelang auch Peter Streckbein (1612) mit Schwarz gegen Helmut Föhrenbacher (1747) ein voller Erfolg. Dann folgten zwei Remis von Jakov Hrusc (1632) gegen Thomas Hummel (1635) und Peter Siegert (1619) gegen Bernd Semler (1325) zum vorentscheidenden Sieg. Noch einen Glanzpunkt setzte Julian Preuß (1576) mit seinem Gewinn gegen Dirk Bader (1414). Am letzten Brett musste sich Thomas Schaumann (1380) mit Schwarz gegen Neuzugang Manfred Musat (1381) unglücklich geschlagen geben. Mit in dieser Höhe unerwarteten Erfolg hat die 3. Mannschaft den Wettkampf zwischen St. Georgen-Schonach und Königsfeld um den Aufstieg in die Bereichsliga noch einmal spannend gestaltet. Selbst besteht jetzt noch die Chance bei einem Heimsieg über Furtwangen II in der letzten Runde am Samstag, 04.05.2019 auf den 2. Platz zu kommen.

Die ersatzgeschwächte 4. Mannschaft (1378) empfing in der

Am Brett 1 mit Weiß: der „altbekannte Michele“ gegen Waldemar Wir

Bezirksklasse Schwarzwald mit nur sechs Spielern das favorisierte Team vom SC Bad Dürrheim (1508).

Obwohl alle Spieler – Waldemar Wir, Bernd Blanke, Rudolf Thiemke, Johann Gerhardt, Stefan Preuß und Heinrich Reichenbach harten Widerstand leisteten, musste man anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag überlegen war und keine Chance hatte. So erntete man am Ende „ein krasses, lehrreiches 0:8“.


Bezirks-Pokalmannschaftsmeisterschaft
SC Donaueschingen schlägt SK Neustadt
SC VS gewinnt Kampf um Platz 3

Im Bild: Der strahlende Pokalsieger 2019: SC Donaueschingen
vlnr: Uwe Majer (Bezirksleiter), Jörg Schlenker, Matthias Lindenhahn, Klaus Richter, Armin Müller, Bernd Fugmann (Turnierleiter)

Beim zentralen Finale um  Sieg und Platz der Bezirks-Mannschafts-Pokalmeisterschaft 2019 im Vereinshaus von Bräunlingen setzten sich nach spannenden Wettkampf die Favoriten am Ende durch. Dabei konnte der Verlauf der Partien um den Pokalsieg kaum spannender sein. Am Brett 1 verlangte Michael Rombach (DWZ 2025) SK Neustadt mit den weißen Figuren von Jörg Schlenker (2159) SC Donaueschingen, dabei alle Schachkünste ab. Nach einem Springeropfer gewinnt er die Dame, doch reichte das nicht, um sich gegen das nunmehr starke, schwarze Bollwerk an Figuren entscheidend durchzusetzen. Am Ende der „Schlacht“ kam es zum Remis. Da es dem Neustädter Nikolay Schustow (1934) am 2. Brett in zunächst ausgeglichener Stellung gelang, die Dame von Armin Müller (1976) zu fangen, ging der SK Neustadt in Führung. Doch der Donaueschinger Klaus Richter (1847) glich mit einem Sieg über Nasko Music (1619) am vierten Brett wieder aus. Mit einem Bauern mehr holte schließlich Matthias Lindenhahn (1930) um Mitternacht in einem Turmendspiel gegen Gerhard Niebergall (1920) den fehlenden  Punkt zum 2,5:1,5 Endstand für den SC Donaueschingen. Dennoch haben sich beide Mannschaften für die Badische Pokal-MM qualifiziert./BF

Im Bild: Rechts, Albert Rait startet mit einem Remis gegen Uwe Bengeldorf in einer ausgeglichenen Partie – Im Hintergrund Michael Rombach gegen Jörg Schlenker

Im parallel ausgetragenen Wettkampf um den 3. Platz setzte sich das favorisierte Team vom SC Villingen-Schwenningen gegen den SC Bräunlingen klar durch. Zunächst einigte sich Albert Rait (2073) mit Schwarz am 1. Brett spielend, nach mehrfachen Figurenabtausch mit Uwe Bengelsdorf (1944) auf ein Remis. Bald darauf nutzte Sebastian Baur (1989) am 4. Brett gegen Prof. Dr. Ulf Schreier (1738) seinen Bauerngewinn aus der Eröffnung zum Gewinn der Partie aus. Ebenfalls im Endspiel gelang es Remy Heimers (2020) sein Bauernübergewicht gegen Paul Wenzinger (1632) im Zentrum siegbringend nach vorne zu treiben. Schließlich vollendete Dr. Peter Dorner (2052) mit einem schönen Turm-/Springer-Matt gegen Hugo Wolf (1827) den Mannschaftserfolg zum 3,5:0,5 für den SC VS.

Im Bild links: Vorne Remy Heimers setzt Paul Wenzinger schon in der Eröffnungs-Phase stark unter Druck und Sebastian Baur dahinter gewinnt erst einen Bauern und dann die Partie gegen Prof. Dr. Ulf Schreier.
Mit dem 3. Platz wartet nun der SC VS auf einen Freiplatz bei der Badischen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft. 


Jörg Schlenker wird auch Bezirks-Pokalsieger

Nach dem stolzen Gewinn der Stadtmeisterschaft von VS gewinnt Jörg Schlenker vom SC Donaueschingen (DWZ 2218) am Sonntag, 17. März beim traditionellen „Schachtag“ vom Bezirk Schwarzwald auch den Titel des „Bezirks-Pokalsiegers 2019“. Passend zum 60. Vereinsjubiläum im „Roten Rathaus“ von Donaueschingen-Allmendshofen holt er sich neben dem Gewinn des neuen Wanderpokals und dem Preis auch die Qualifikation für die Badische Pokal-Einzelmeisterschaft. In 5 Runden nach dem „Knockout-Modus“ im Schweizer-System bei 25 Minuten Bedenkzeit pro Partie kann er alle ehrgeizigen Wettbewerber besiegen. Im spannenden Finale besiegt er den Neuzugang vom SC St. Georgen-Schonach, Sultan Dzyba (1989).

Im Bild links: Jörg Schlenker behält die Ruhe gegen Sultan Dzyba und kann im Endspiel mit Turm gegen Läufer die Freibauern abfangen

Auf den weiteren Plätzen der „Trostrunde“ kommen Michael Rombach (2050) vom SK Neustadt, Christian Ketterer (2166) SC Donaueschingen, Nikolay Schustow (1920) SK Neustadt und Hans-Joachim Dittmar (1949) SC Villingen-Schwenningen.

Im parallel ausgetragenen Jugendturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit gewinnt Julian Preuß (SC VS) mit 6 Punkten ungeschlagen vor Joel Winterhalter (5 P.) vom SK Neustadt und Bastian Of (4 P.) vom SK Neustadt.

Im Bild links: Julian Preuß gewinnt überlegen alle Partien des Jugendturniers

Das ebenfalls separat ausgetragene Seniorenturnier im „Rutsch-System“ bei 11 Teilnehmern entscheidet mit 8 aus 10 Punkten schließlich Manfred Wagner vom SK Neustadt für sich. Auf den nächsten Plätzen folgen Bernd Suhm vom SC St. Georgen-Schonach (7,5 P.) vor dem punktgleichen Georg Bartle, SC Donaueschingen (7,5 P.) Bester Spieler vom SC VS wird Walter Strobel mit 7 Punkten.

Im Bild links: Peter Siegert gegen Georg Bartle und dahinter Walter Strobel gegen Leo Schlageter (SC Furtwangen-Vöhrenbach)

Im Bild vlnr: Bernd Fugmann (Turnierleiter), Uwe Majer (Bezirksleiter), Julian Preuß (bester Jugendlicher), Manfred Wagner (bester Senior), Jörg Schlenker (Pokalsieger), Sultan Dzyba (Vize-Pokalsieger)


Jörg Schlenker gewinnt erneut Stadtmeisterschaft

Nach 7 Runden im Schweizer-System bei einer Bedenkzeit von 90 Minuten im „Fischer-Modus“ mit 30 Sek. Bonus/Zug gelingt es dem favorisierten Jörg Schlenker (DWZ 2218) vom SC Donaueschingen erneut die Offene Stadtmeisterschaft vom SC Villingen-Schwenningen zu gewinnen. Mit 6,5 Punkten gibt er nur ein Unentschieden in der 3. Runde vom A-Turnier gegen Remis Heimers (2007) ab. Gleichzeitig sichert er sich damit die Bezirks-Meisterschaft und die Qualifikation für die Teilnahme an der Badischen Meisterschaft. Albert Rait (2058) führt daraufhin bis zur 4. Runde die Tabelle an, verliert diesen Vorsprung aber in der 5. Runde im direkten Duell mit Jörg Schlenker. Auch in der letzten Runde lässt sich Jörg Schlenker mit den schwarzen Figuren gegen Bernd Fugmann (1833) nicht mehr „die Butter vom Brot nehmen“ und gewinnt in einer spannenden Partie nach über 50 Zügen.

Im Bild links: Jörg Schlenker wehrt das spannende Figurenopfer von Bernd Fugmann erfolgreich ab und nutzt seine Chance voll aus

Im Bild rechts: Albert Rait rechts, sichert sich mit einem schönen Sieg über Klaus Richter in der Schlussrunde den 2. Rang 

Im Bild rechts: In einer langen, spannenden Partie gelingt es Walter Strobel sich gegen den favorisierten Bernhard Kniess von „e1 Königsfeld“ mit Erfolg durchzusetzen

Rang Teilnehmer TWZ Verein Pkte BH SoBerg
1 Schlenker, Jörg 2218 DS 6,5 25,5 23,25
2 Rait, Albert 2058 VS 5,5 25,5 17,75
3 Heimers, Remis 2007 VS 4,5 25,5 14,25
4 Strobel, Walter 1834 VS 4,0 23,0 11,25
5 Kniess, Bernhard 1896 KF 3,0 28,0 7,50
6 Richter, Klaus 1840 DS 3,0 27,0 7,50
7 Fugmann, Bernd 1833 VS 3,0 26,0 8,50
8 Bräunlin, Klaus 1889 VS 3,0 22,5 7,00
9 Hirt, Robert 1775 VS 2,5 25,5 7,50
10 Mischin, Viktor 1789 VS 2,5 24,0 8,25
11 Hildebrand, Erik 1667 VS 2,5 22,0 8,50
12 Vogel, Wolfgang 1746 KF 2,0 19,5 5,25

Im B-Turnier (TWZ < 1800) mit ebenfalls 12 Teilnehmern wird Hubert Rapp (1777) überlegener Sieger. Mit einem Sieg In der letzten Runde über Stefan Preuß (1201) erhöht er sein Konto auf 6,0 Punkte.

Im Bild rechts: Hubert Rapp strengt sich an und will auch gegen Stefan Preuß gewinnen

Im Bild links: Konstantin Margolin sucht im „spannenden Duell der Jugend“ seinen König vor dem gefährlichen Angriff von Julian Preuß zu retten

Im Bild links: Rudi Thiemke wartet gelassen auf den Angriff von Erich Munz

Gruppenbild mit Siegerehrung am Freitag, 15.03.2019 in der Aula der Friedensschule vlnr: Konstantin Margolin (2. Rang B-Turnier), Bernd Fugmann (Vorsitzender u. Turnierleiter), Remy Heimers (3. Rang A-Turnier), Erich Munz (3. Platz im B-Turnier), Albert Rait (2. Rang im A-Turnier), Jörg Schlenker mit Pokal(Stadtmeister VS), Hubert Rapp (Sieger im B-Turnier), Peter Streckbein (4. Rang) gewinnt den Seniorenpreis im B-Turnier), Julian Preuß (Bester Jugendlicher), Walter Strobel bester Senior im A-Turnier)

(Abschluss-Tabelle vom B-Turnier folgt noch)


Spannung pur beim Tabellenführer der Landesliga
Überraschung gegen Waldshut-Tiengen blieb aus

Im Bild links: Angestrengter Einsatz Agron Zymberi, Albert Rait, Dr. Peter Dorner und Remy Heimers an den ersten vier Brettern gegen Waldshut-Tiengen

In der 7. Runde der Landesliga Süd ging es für die hoffnungsvoll gestimmten Spieler der 1. Mannschaft vom SC Villingen-Schwenningen sozusagen „um die Wurscht“, wollte man noch die letzte Chance zum Klassenerhalt nutzen. Natürlich war klar, dass diese Aufgabe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer schwer werden würde. Das stürmische, regnerische Wetter beim Auswärtsspiel passte am Sonntagmorgen, 10. März so richtig zur  kritischen Tabellenlage.
Bevor es los ging, wartete unser Gegner leicht nervös für einige Minuten auf einen Spieler, der schließlich noch rechtzeitig innerhalb der Karenzzeit eintraf. Trotz der Favoritenrolle von SGEM Waldshut-Tiengen (DWZ 1948) gegenüber SC VS (1921) versprach der Wettkampf ein spannendes Rennen um die Punkte, da es für den Gegner um den Aufstieg und umgekehrt für VS um den Abstieg ging. Das erste Ergebnis stellte sich nach über zwei Stunden Spielzeit ein, als Bernd Fugmann (1815) am 7. Brett von Konrad Schönherr (1855) ein Remis in kompliziertem Mittelspiel angeboten bekam und es nach reiflicher Abwägung annahm. Danach vergingen fast zwei Stunden bis sich allmählich weitere Tendenzen im spannenden Spielverlauf bei knapp werdender Bedenkzeit abzeichneten. Zunächst übersah Hans-Joachim Dittmar (1943) am 5. Brett mit einer Mehrfigur eine giftige Kombination von Norbert Strittmatter (1997) und lief “ Zug um Zug ins Verderben“.

Im Bild rechts: Hans-Joachim Dittmar sucht verzweifelt nach einer Lösung in kritischer Stellung. Dahinter Dietmar Klostermann, der noch gelassen dem angreifenden Gegner den Überblick hält

Doch hoffnungsvoll konterte Dr. Peter Dorner (2052) am 3. Brett mit einem überlegenen Stellungsspiel gegen Peter Zimmermann (2016) zum Ausgleich. Bald darauf war abzusehen, dass Dietmar Klostermann (1897) am 6. Brett mit Schwarz seine aufgerissene Königsstellung gegen Klaus Amann (1882) nicht mehr halten kann und aufgeben musste. Am 2. Brett stand Albert Rait (2058) gegen Routinier Siegfried Lossau (2077) in einer spannungsgeladenen Partie mit Schwarz lange Zeit ausgeglichen , bis er einen Bauern verlor und anschließend auch die Partie zusammenfiel. Nach diesem 1,5:3,5 Rückstand war es Remy Heimers (2001) der mit Schwarz am 4. Brett, Tim Weidenbach (1950) in einem schönen Turm/Springer gegen Turm/Läufer-Endspiel und zwei Freibauern erfolgreich zur Aufgabe zwang und VS wieder heranführte.

Im Bild vorne rechts: Höchste Konzentration auf die aussichtsreichen Partien bei Remy Heimers und Dr. Peter Dorner

Leider ging der Angriffsversuch von Agron Zymberi (2130) mit Weiß gegen den Schweizer Heinz Schaufelberger (2188) am Spitzenbrett schief, nachdem er in völlig ausgeglichener Stellung ein Qualitätsopfer für einen Durchbruch auf der h-Linie zum Vorteil nutzen wollte und am Ende selbst „in schwerer See unterging“. Die längste Zeit hielt sich am 8. Brett unser Nachwuchsspieler Julian Preuß (1468), der zum ersten Mal in der Landesliga zum Einsatz kam und sich tapfer gegen Christian Feidel (1615) verteidigte bis ein Freibauer des Gegners die Entscheidung brachte.

Im Bild links vorne: Julian Preuß bei seinem ersten Einsatz in der Landesliga

So endete ein wahrscheinlich denkwürdiger Spieltag, denn die Hoffnung auf einen Klassenerhalt nach dieser 5,5:2,5 Niederlage besteht nur noch in theoretischer Natur. Am Sonntag, 31.03.2019 geht es auswärts gegen den SC Ebringen.

Bereichsliga

Nicht weniger spanend verlief das Heimspiel der 2. Mannschaft in der Aula der Friedensschule am Sonntag gegen den SC Steißlingen, da hier ebenfalls ein Wettkampf um den Klassenerhalt zu erwarten war. Um möglichst erfolgreich abzuschneiden, wurde demzufolge eine routinierte Mannschaft zusammengestellt. Es war abzusehen, dass der Gegner mit zwei starken Spielern, insbesondere an den beiden ersten Brettern seine Trümpfe ausspielen würde.

Im Bild rechts: Olaf Stebahne und Eduard Klostermann bekamen mit Wolfgang Klotzki und Philipp Bruttel zwei „harte Brocken“ vorgesetzt

So kam es dann auch, trotz hartnäckigem Widerstand mussten sich Olaf Stebahne (1803) mit Schwarz gegen Wolfgang Klotzki (1993) und Eduard Klostermann (1797) gegen Philipp Bruttel (1900) am Ende der Partie geschlagen geben. Umso erfreulicher, dass Viktor Mischin (1794) am 3. Brett mit den schwarzen Figuren Georgi Georgiev (1788) schlagen konnte. Am 4. Brett leistete sich Hubert Rapp (1777) leider einen entscheidenden Fehler gegen Ulrich Langhammer (1745) und verlor seine Partie. Da unglücklicherweise am Nebenbrett der favorisierte Walter Strobel (1818) auch noch die Dame gegen Roland Streit (1705) einstellte, war die Chance für einen Sieg schon vergeben, denn Uwe Raible (1765) kam gegen Thomas Gonser (1684) nicht über ein Remis hinaus und die schönen Siege von Peter Cerff(1776) gegen Karlheinz Bruttel (1391) sowie José González Garcia (1661) über Andreas Häberlein (1069) bedeuteten in diesem Fall nur noch ein Aufbessern des Brettpunktekontos.

Im Bild rechts: Peter Cerff und José González Garcia erfüllten ihre Aufgaben gegen ihre deutlich schwächeren Gegner souverän

So ging ein wichtiges Verbandsspiel knapp mit 3,5 zu 4,5 verloren. Am Sonntag, 31. März 2019 beim Heimspiel gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SK Gaienhofen folgt die vorletzte Chance noch rechtzeitig den Anschluss nach oben zu finden. Vorläufig steht die 2. Mannschaft noch mit einem knappen Brettpunktevorsprung auf dem 8. Platz, da die Verfolger nicht entscheidend punkten konnten.

Bezirksklasse

Bereits am Samstag empfing die 3. Mannschaft vom SC VS in der Bezirksklasse Schwarzwald die 2. Mannschaft vom SC Bräunlingen. obwohl das dritte Team in der Summe der DWZ-Wertungen dem auswärtigen Gegner überlegen war, musste das heimische Team konzentriert aufpassen, um gegen die mit jugendlichen Spielern zusammengestellte Mannschaft von der „Breg“ erwartungsgemäß bestehen zu können. Erfreulicherweise wurde schon bald nach dem Anfang die Spannung etwas gelockert, denn die erfahren Spieler Johann Gerhardt (1447), Heinrich Reichenbach (-) und Waldemar Wir (1573) lösten ihre Aufgabe an den Brettern 5, 6 und 7 innerhalb kurzer Zeit gegen ihre jugendlichen Gegner mit großer Zufriedenheit für einen 3:0 Vorsprung.

Im Bild rechts: Waldemar Wir, Johann Gerhardt und Heinrich Reichenbach (links) legten nach kurzer Zeit gegen die „Jugend“ 3:0 vor

An den vorderen Brettern musste intensiver gekämpft werden, doch am Ende holten am Brett 1 Erik Hildebrand (1668) mit einem schönen Sieg über Franz Brugger (1610), Peter Streckbein (1615) durch ein Remis gegen Marion Gut (1585), Jakov Hrusc (1632) mit einem Sieg über Dr. Robert Miller (1544) und Peter Siegert (1619) mit einem Sieg über Pablo Lummerzheim (1520) die weiteren Punkte.

Im Bild vorne rechts: Erik Hildebrand gelingt ein schöner Sieg über den erfahrenen Bräunlinger Spieler Franz Brugger am Spitzenbrett

Da es Siegfried Eisele (1209) am 8. Brett gegen Senad Ljuca (1191) auch noch gelang einen halben Punkt beizusteuern, konnte VS III einen hohen 7:1 Sieg feiern. Die Mannschaft steht nun in der Tabelle auf dem 4. Platz und spielt am Samstag, 30. März beim derzeitigen Tabellenführer, St. Georgen-Schonach.

Im Bild rechts: Siegfried Eisele hat wieder Spaß am aktiven Schach gefunden und schafft ein Remis gegen Senad Ljuca 

Die 4. Mannschaft war spielfrei und empfängt in der 8. Runde am Samstag, 30. März das Team vom SC Bad Dürrheim.


Vom Verbandsspiel der 6. Runde:

Siegeschance gegen SK Engen vergeben
Das 4:4 Unentschieden nur schwacher Trost

Im Bild: Agron Zymberi am Spitzenbrett rechts, musste die souveräne Spielstärke von Dr. Sebastian Gattenlöhner neidlos anerkennen

Dabei begann der Start zur 6. Runde der Landesliga Süd in der Friedensschule Schwenningen am Sonntag, 17.02.2019 für einen Sieg im Abstiegskampf über den SK Engen für den SC Villingen-Schwenningen recht verheißungsvoll, denn der Gegner wartete vergeblich auf seinen Spieler am zweiten Brett und musste daher mit den folgenden Spielern aufrücken. Davon profitierte Bernd Fugmann am 8. Brett mit einem kampflosen Punktgewinn. Doch die Mannschaft aus dem Hegau resignierte deswegen keineswegs und konnte nach drei Stunden Spielzeit in der Partie zwischen Agron Zymberi (DWZ 2130) und Dr. Sebastian Gattenlöhner (2209) durch einen unwiderstehlichen Angriff mit zwei Türmen und Dame auf der 7. Reihe ausgleichen. Dann gab völlig überraschend Remy Heimers (2001) am 4. Brett mit Weiß spielend gegen den Schweizer Horst Zesiger (2007) auf, nachdem er in einem aussichtsreichen, aber komplizierten Mittelspiel einen Freibauern nicht mehr aufhalten konnte. Doch spannend ging es weiter. Am 3. Brett fand Dr. Peter Dorner (2052) mit den schwarzen Figuren gegen Peter Strommayer (1904) im Mittelspiel die richtigen Züge und gestaltete das Gesamtergebnis mit seinem Sieg wieder offen. Dann musste das VS-Team wieder einen unerwarteten Niederschlag verkraften, da Albert Rait (2058) sich im Turmendspiel mit den beiderseitig einziehenden Bauern verrechnete, da Robert Eichler (1992) für Engen als Erster eine neue Dame holen konnte.

Im Bild rechts: Dietmar Klostermann (rechts) lässt sich nicht beirren und findet immer die richtigen Antworten auf die Züge von Thomas Laier

Im Wechselbad der Gefühle brachte dann Dietmar Klostermann (1897) am 7. Brett mit Schwarz gegen Thomas Laier (1709) seine Partie souverän durch und glich zum zum Zwischenstand von 3:3 wieder aus. Nach über sechs Stunden Spielzeit war die Spannung kaum mehr zu toppen, denn der Ausgang des Verbandsspiels hing nun ganz von den beiden wackligen Endspielpartien am 5. und 6. Brett ab.

Im Bild: Klaus Bräunlin rechts behält gegen Paul Bosshart die Nerven und schafft noch ein glückliches Remis im spannenden Endspiel

Hans-Joachim Dittmar (1949) hatte mit Schwarz zwar eine Figur von Christoph Kaiser (1916) erobern können, bekam dafür aber zwei verbundene Freibauern entgegengesetzt, für die er letzten Endes seinen Läufer wieder zum Remis eintauschen musste. Den letzten Krimi in der Begegnung lieferten sich Klaus Bräunlin (1889) und Paul Bosshart (1849) in einem Turm gegen Läufer-Endspiel. Mit Hilfe eines vorrückenden Freibauern schaffte es K. Bräunlin schließlich noch ein Remis zum 4:4 Endergebnis rauszuholen. Durch dieses Unentschieden bleibt das Team vom SC Villingen-Schwenningen auf dem ungewohnten, vorletzten Platz und muss in den noch ausstehenden drei Spielen alles geben, um noch „das rettende Ufer“ zu erreichen. Den nächsten „Nervenkrieg“ gibt es am 10. März 2019 beim Auswärtsspiel gegen die SGEM Waldshut-Tiengen zu erleben.

Bereichsliga Süd

Zu einem spannenden Auswärtskampf kam es auch in der 6. Runde der Bereichsliga Süd Staffel 4 zwischen der 2. Mannschaft von der SVG Konstanz und SC Villingen-Schwenningen II. Die Konstanzer konnten dabei leicht favorisiert auftreten, denn mit dem 4. Platz stand unser Gegner bereits auf einem recht sicheren Tabellenplatz, während VS II auf dem 7. Platz um den drohenden Abstieg zu kämpfen hat.
Am 1. Brett bekam es Olaf Stebahne (1803) mit dem erfahrenen Schweizer Dr. Joachim Schmid (1705) zu tun und musste nach einer langen Partie eine Niederlage einstecken. Besseren Widerstand leistete Eduard Klostermann (1797) bei seinem Remis mit Schwarz am 2. Brett gegen Stefan Frommerz (1837). Einen schweren Eröffnungsfehler von Jörn-Kay Penzel (1853) nutze Viktor Mischin (1794) am nächsten Brett mit Weiß zu einem vollen Punktgewinn. Doch am 4. Brett unterlag Hubert Rapp (1777) unglücklich gegen Wolfgang Kalix (1877), so dass es in der vorderen Hälfte 2,5:1,5 für Konstanz stand. Auch am 5. Brett konnte Walter Strobel (1818) gegen Dr. Gottfried Gabriel (1781) dagegen halten, musste sich am Ende jedoch mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Ein schöner Sieg von Uwe Raible (1765) über Rainer Roland (1688) zum 3:3 Unentschieden gestaltete das Ergebnis wieder offen. Leider mussten Waldemar Wir (1573) gegen Maximilian Roth (1628) und Thomas Schaumann (1380) gegen Erhard Krämer (1570) an den beiden hinteren Brettern aufgeben, was insgesamt eine 3:5 Niederlage für unser Team VS II bedeutete. Daraus resultiert ein 8. Platz in der Tabelle, der in der kommenden Begegnung am 10.03.2019 beim Heimspiel gegen den SC Steißlingen aufgebessert werden muss.

Bezirksklasse Schwarzwald

In der Bezirksklasse standen die Vorzeichen eigentlich schlecht, denn unsere beiden Mannschaften konnten wegen Spielerausfall nur mit jeweils sechs anstatt acht Spielern antreten. Doch welche Überraschung – in der Partie SK Neustadt II gegen SC VS III – waren wir dem Gegner deutlich überlegen und schafften sogar einen 4,5:3,5 Sieg. Erfreulich war dabei noch, dass unsere 3. Mannschaft keine gespielte Partie verlor. Die Punkte holten vom 1-6 Brett: Sebastian Hug (1400) : Thomas Burggraf (1703) mit Weiß 0:1, Alwin Rother (1374) : Peter Steckbein 1/2, Reymund Weis (1414) : Jakov Hrusc (1632), 1/2, Naim Faroog (1246) : Peter Siegert (1619) 0:1, Gerd Grüninger (1185) : Konstantin Margolin (1609 1/2, Rosenthal Edmund (-) : Johann Gerhardt (1447) 0:1. Am Samstag, 09.03.2019 empfängt die 3. Mannschaft das Team von Bräunlingen II in der Friedensschule Schwenningen.

Die 4. Mannschaft spielte in der Besetzung Julian Preuß (1467), Wolfgang Tribukait (1448), Rudolf Thiemke (1397), Stefan Preuß (1165), Heinrich Reichenbach (-) und Siegfried Eisele (1209) parallel bei den SF Furtwangen-Vöhrenbach II. Trotz ähnlicher Spielstärke gelang es nur Julian Preuß seine Partie am ersten Brett zu gewinnen und den Neulingen Heinrich Reichenbach sowie Siegfried Eisele jeweils ein Remis zu holen. In der nächsten Runde ist VS IV spielfrei und kann ggf. entsprechende Ersatzspieler zur Verfügung stellen.


Badische Blitzmeisterschaften in Ettlingen
SC Villingen-Schwenningen war dabei


Im Bild vlnr: Unsere Mannschaft mit Sebastian Baur, Albert Rait, Remy Heimers
und Dr. Peter Dorner

Die besten „Blitzer“ vom SC Villingen-Schwenningen hatten sich 2018 auf Bezirksebene für die Badischen Blitzmeisterschaften im Einzel und mit der Mannschaft qualifiziert und mit der Freude auf spannende Wettkämpfe am Wochenende 09./10. Februar in der Waldsaumhalle von Ettlingen daran teilgenommen.
Zunächst traten Agron Zymberi und Dr. Peter Dorner am Samstag beim Einzel an. Natürlich war es von Anfang an klar, dass man sich im Elitefeld mit Teilnehmern aus der Bundesliga, Oberliga, Verbandsliga, etc. sehr schwer tun wird dabei mitzuhalten. Doch man hoffte einfach beim Blitzturnier auf die eine oder andere glückliche Überraschung. So gelang es Agron Zymberi (ELO 2054) doch hinter den Siegern GM Georg Meier (2639) von OSG Baden-Baden, IM Christopher Noe (2516) SC Eppingen und Ognjen Cvitan (2657) SC Emmendingen einen beachtenswerten 19. Platz unter 30 Teilnehmern zu erkämpfen. Mit dem 29. Platz musste sich hier Dr. Peter Dorner (2162) begnügen.
Beim Mannschaftsblitz mit vier Spielern wurden insgesamt 15 Runden geblitzt. Hier nahmen der SC Eppingen mit 26 MP/44 Brett-P. , der SC Emmendingen mit 23 MP/44,0 BP und der OSG Baden-Baden mit 21 MP/36,0 BP die ersten drei Plätze ein. Der SC Villingen-Schwenningen schaffte mit Albert Rait, Dr. Peter Dorner, Remy Heimers und Sebastian Baur unter 15 Teilnehmern mit 7 MP/18 BP den 12 Platz. Trotz vieler Niederlagen war es ein schönes Erlebnis und ein Gewinn an Erfahrung. Leider konnte Agron Zymberi beim Mannschaftsblitz nicht dabei sein.


Vorletzte Runde der Stadtmeisterschaft 2019

In der 6. und damit vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft 2018/2019 versuchten alle Akteure ihr Punktekonto aufzubessern, um eventuelle Chancen auf die vorderen Plätze in der Rangliste wahrzunehmen. Dabei musste sich der Spitzenreiter der A-Gruppe, Jörg Schlenker nicht mehr ins Zeug legen, denn sein Gegner konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Inzwischen ist Robert Hirt sogar mit knapp 60 Jahren an seiner langjährigen Krankheit gestorben. Bis zuletzt hat er das Schachspiel aktiv mit großer Leidenschaft bestritten.
Den spannenden Wettkampf der engsten Verfolger gewann Remy Heimers nach einer langen Partie gegen Bernhard Kniess. Da der nominell favorisierte Albert Rait gegen Viktor Mischin nur zu einem Remis kam, bilden nun Remy Heimers und Albert Rait mit jeweils 4,5 Punkten die nächsten Verfolger für Jörg Schlenker (5,5 P.), der in der letzten Runde noch auf Bernd Fugmann trifft.

Im Bild: Links Remy Heimers mit deutlichem Vorteil, wehrt sich am Ende der Partie erfolgreich gegen das Dauerschach von Bernhard Kniess

Im Bild: Rechts Albert Rait, der sich gegen Viktor Mischin mit einem Remis zufrieden geben muss

Resultate der Gruppe A:
1. Hirt, Robert – Schlenker, Jörg 0:1 kl
2. Rait, Albert – Mischin, Viktor 1/2
3. Heimers, Remy – Kniess, Bernhard 1:0
4. Hildebrand, Erik – Strobel, Walter 1/2
5. Bräunlin, Klaus – Fugmann, Bernd 0:1
6. Richter, Klaus – Vogel, Wolfgang 1:0

Rangliste Gruppe A nach 6 Runden:

Rang
Teilnehmer
TWZ
Punkte
BH
SoBerg
1
Schlenker, Jörg
2218
5,5
20,5
18,25
2
Heimers, Remy
2007
4,5
21,0
13,75
3
Rait, Albert
2058
4,5
20,5
13,75
4
Kniess, Bernhard
1896
3,0
20,0
5,50
5
Richter, Klaus
1840
3,0
18,5
5,50
6
Strobel, Walter
1834
3,0
17,0
6,75
7
Fugmann, Bernd
1833
3,0
14,5
5,50
8
Hirt, Robert
1775
2,5
21,5
7,00
9
Mischin, Viktor
1789
2,5
17,0
5,75
10
Bräunlin, Klaus
1889
2,0
16,0
2,50
11
Hildebrand, Erik
1667
1,5
14,5
2,50
12
Vogel, Wolfgang
1746
1,0
15,0
2,75

In der Gruppe B erkämpfte sich Erich Munz gegen den favorisierten Hubert Rapp ein beachtenswertes Remis. Zäher Verfolger bleibt Konstantin Margolin, der mit einem ungefährdeten Sieg über Norbert Müller seine Ambitionen auf den 2. Rang unterstrich. Dahinter bleibt das Feld noch eng zusammen. Hier die gesamten Resultate der Gruppe B in der 6. Runde:

1. Munz, Erich – Rapp, Hubert 1/2
2. Müller, Norbert – Margolin, Konstantin 0:1
3. Preuß, Julian – Thiemke, Rudolf 1:0
4. Eisele, Siegfried – Streckbein, Peter 0:1
5. Athens, Hans-Joachim – Preuß, Stefan 0:1
6. Reichenbach, Heinrich – Unutmaz, Ergun 0:1

In der Rangliste führt nach wie vor Hubert Rapp (1777) mit 5,0 Punkten vor Konstantin Margolin (4,5 P.) Mit 3,5 Punkten folgen Peter Streckbein, Erich Munz und Stefan Preuß, welche noch um den 3. Platz kämpfen werden.

Termin letzte Runde mit anschließender Siegerehrung: Freitag, 15.03.2019


Vereins-Blitzmeisterschaft
5. Runde geht an Agron Zymberi


Im Bild vrnl: Zur Abwechslung wurde wieder einmal „geblitzt“. Im entscheidenden „Match“ bleibt Agron Zymberi „cool“ und gewinnt gegen seinen härtesten Konkurrenten  Dr. Peter Dorner. Am Freitag, 01. Februar trafen sich die besten „Blitzer“ vom SC VS in der VHS Villingen zu einem spannenden Match auf hohem Niveau. Mit 7 Teilnehmern war bei schlechten Wetterverhältnissen das Turnier im „Rutsch-System“ zwar relativ klein, aber mit zwei Durchgängen á jeweils 6 Spielen und der fortschrittlichen Bedenkzeit von 3 Min. + 2 Sek. Bonus/Zug ging es schnell und konzentriert zur Sache. Dabei konnte sich im 1. Durchgang Dr. Peter Dorner mit 5 aus 6 Punkten vor Agron Zymberi 4/6  und Albert Rait 3,5/6 an die Spitze des Feldes setzen. Im 2. Durchgang mit umgekehrter Farbe hatten sich die Teilnehmer warm gespielt und es wurde um jeden Punkt hart „gefightet“. Nachdem Agron Zymberi (DWZ 2130) gegen Dr. Peter Dorner (2052) gewinnen konnte, war der Weg für ihn frei und holte sich mit total 9,5 Punkten und einem Punkt Vorsprung den Sieg vor Dr. Peter Dorner mit 8,5 P. Auf den 3. Platz kam Albert Rait (2058) mit 7 P. vor Remy Heimers (2001)


Im Bild vlnr: „Anstrengendes Duell“ zwischen Remy Heimers und Albert Rait im Mittelspiel und Sebastian Baur (1989) mit jeweils 5 Punkten.

Auf den hinteren Rängen landeten Viktor Mischin (1789) mit 4 P. vor Bernd Fugmann (1833) mit 3 Punkten. Im Gesamtklassement ohne Streichresultat führt weiterhin Dr. Peter Dorner (45,0 P.) vor Albert Rait (40,5 P.) und Remy Heimers (33,5 P.).  Das war noch einmal ein gutes Training bevor es am Wochenende zur Badischen Blitz-Einzel und Mannschaftsturnier nach Ettlingen bei Karlsruhe geht.